A, Mitschnitt aus der Hl. Messe in St Ulrich zu St. Peter-Ording.
PS. Natürlich ist der erste Schritt auf dem Weg zur Heiligsprechung erst einmal die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.
A, Mitschnitt aus der Hl. Messe in St Ulrich zu St. Peter-Ording.
PS. Natürlich ist der erste Schritt auf dem Weg zur Heiligsprechung erst einmal die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.
Diese Woche gibt es leider keine neue Predigt.
Zwei Gedanken:
– Die Kirche ist für das Leben: Im englischsprachigen Raum ist zur Adventszeit ein Plakat veröffentlicht worden, welches
das Ultraschallbild eines ungeborenen Kindes im Leib seiner Mutter zeigt. Das besondere dabei ist: Das Kind im Mutterleib trägt auf dem Bild einen Heiligenschein. “Er ist unterwegs. Weihnachten beginnt mit Christus.” (He’s on His way. Christmass starts with Christ.), so ist das Plakat beschriftet.
Unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. hat der Vesper zum Beginn der Adventszeit eine Gebetswache (Vigil) für das ungeborene Leben beigegeben:
„Leider bleibt das Leben der Kinder auch nach der Geburt der Gefahr des Verlassenwerdens, des Hungers, der Not, der Krankheit, des Missbrauchs, der Gewalt und der Ausbeutung ausgesetzt. Die vielen Verletzungen ihrer Rechte in der ganzen Welt verwunden schmerzhaft das Gewissen jedes Menschen guten Willens. Vor dem traurigen Anblick der Ungerechtigkeiten gegen das menschliche Leben, vor und nach der Geburt, mache ich mir den leidenschaftlichen Appell Papst Johannes Pauls II. zur Verantwortung aller zu eigen: „Respektiert, verteidigt, liebt und dient dem Leben, jedem menschlichen Leben! Nur auf diesem Weg finden sich Gerechtigkeit, Entwicklung, echte Freiheit, Frieden und Glück.“ (Benedikt XVI., gestern Abend, St. Peter zu Rom)
Es ist ein schönes Zeichen der Ökumene, wenn alle Christen gemeinsam für das Leben in seiner ganzen Fülle eintreten. Leider hat hier die ökumenische Eindeutigkeit in den letzten Wochen sehr gelitten. Gerade dann als das gemeinsame Zeugnis gebraucht wurde (bei der Diskussion um die Präimplatationsdiagnostik; PID ist eine Methode zur Selektion von Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib).
– Die kirchliche Position zu Verhütungsmitteln ist unverändert: In dieser Woche konnte man in den Zeitungsüberschriften sinngemäß lesen, der Papst hätte Kondome erlaubt. Den einen wird es ärgern, den anderen freuen: Das ist FALSCH. Der Papst hat die kirchliche Position unverändert gelassen.
Es ist außerdem etwas eigenartig zu erwarten, der Papst könne mit einem Federstrich die Lehre der Kirche ändern. Er ist kein Diktator. Er hat im petrenischen Dienst an der Einheit der Jünger Christi die Lehre der Kirche zu verkünden und auszulegen. Dabei bleibt er natürlich an diese Lehre gebunden und nicht umgekehrt sie an ihn; er kann nicht über die Lehre der Kirche verfügen, sondern er ist ihr Diener.
Richtig ist, das er in dem Neuen Buch “Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit.” (Herder, ISBN 978-3-451-32537-3) im Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald auf eine ehrliche und offene Frage eine ehrliche und offene Antwort gegeben hat. Er hat festgestellt, dass in dem objektiv unmoralischen Lebenswandel eines männlichen Prostituierten, die Verwendung eines Kondoms ein erstes Zeichen für die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung sein könne. Mit anderen Worten: Obwohl das Verhalten des Prostituierten NICHT gut zu heißen ist und auch mit Kondom unmoralisch bleibt, gibt es doch einen Funken Hoffnung darin, dass der Prostituierte die Absicht hat, trotz seines unmoralischen und riskanten Lebenswandels anderen möglichst nicht zu schaden. Die Idee Anderen nicht zu schaden, ist richtig. Sie könnte der Anfang vom Ausstieg aus einem unmoralischen Verhalten werden. Dafür wäre es dann selbstverständlich notwendig, dass der Prostituierte mit seinen Gedanken sich NICHT auf den Kondomgebrauch fixierte, sondern sein Leben für eine echte Umkehr öffnete. (Auf Nachfrage hat der Papst festgestellt, dass dasselbe natürlich auch im Hinblick auf weibliche Prostituierte gesagt werden kann.) Darüber hinaus hat der Papst zu diesem Thema gegenüber Peter Seewald festgehalten:
„Die bloße Fixierung auf das Kondom bedeutet eine Banalisierung der Sexualität, und die ist ja gerade die gefährliche Quelle dafür, dass so viele Menschen in der Sexualität nicht mehr den Ausdruck ihrer Liebe finden, sondern nur noch eine Art von Droge, die sie sich selbst verabreichen.“ (S. 146)
Und zur Verhütung allgemein: „Die Perspektiven von Humanae vitae bleiben richtig. Nun aber wiederum Wege der Lebbarkeit zu finden, ist etwas anderes.“ (S. 175)
Lesejahr C, Mitschnitt aus der Hl. Messe in Glinde, Zu den Hll. Engeln.
PS. “Sag niemals drei, sag immer vier!” Möge unser ökumenisches Zeugnis als Christen heute weiter wachsen und noch eindeutiger werden; jedes christliche Zeugnis wird gebraucht!
PPS. Es ist noch hinzuzufügen, dass die kirchlichen Oberen der Kapläne (zunächst) nicht nur entsetzt waren über deren Verhaftung, sondern die Art ihres Engagements anfänglich als ‘Leichtsinn’ oder ‘Dummheit’ (ich ziterie nur sinngemäß aus dem Kopf) abgetan haben.
Andere Länder, andere Wahrnehmungen:
Rom (kath.net, 20.04.2010) Der italienische Vaticanista Andrea Tornielli hat in der Montagsausgabe der Zeitung “Il giornale” mit Joseph Magro, einem Missbrauchopfer gesprochen. Magro gehörte zu den acht Missbrauchsopfern, die am Sonntag mit Papst Benedikt sprechen durften. Magro erzählte dabei, dass alle Teilnehmer bei der Begegnung geweint hatten. “Auch der Papst hat geweint”, erzählt er bewegt. Nach einem Missbrauch durch einen katholischen Priester hatte Magro lange kein Vertrauen mehr in die Priester. “Jetzt, nach dieser bewegenden Erfahrung, die ich machen durfte, habe ich wieder begonnen, zu hoffen. Ihr in Italien habt einen Heiligen. Verstanden? Ihr habt einen Heiligen!”
Magro war beeindruckt von der Begegnung mit dem Papst, weil er sah, dass der Papst selber einen so großen Schmerz verspürte. “Man sah, dass er zusammen mit mir litt. Ich wollte ihn nicht leiden lassen, ich habe ihm die von mir erlittenen Missbräuche nicht erzählt. Den Rest des Beitrags lesen »
Lesejahr C, Mitschnitt aus der Hl. Messe in Glinde, Zu den hll. Engeln.
“Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf. Ich aber habe für Dich gebetet, dass Dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.” (Lk 22,31f)
Wie das Gebet Jesu den Simon im Glauben hält und zum Petrus werden lässt, so erhält es auch uns und die Kirche heute!
Ein frohes, gesegnetes und glückliches Jahr 2010!
Zugleich Oktavtag von Weihnachten.
Lesejahr C, Mitschnitt aus dem Hochamt in Glinde, Zu den Hll. Engeln.
FROHE UND GESEGNETE WEIHNACHTEN!
Lesejahr B, Mitschnitt aus der Heiligen Messe am Christabend in Glinde, Zu den Hll. Engeln.
Lesejahr B, Mitschnitt aus der Vorabendmesse in St. Joseph, Hamburg-Wandsbek.
Zum Thema der Predigt: Heute Abend gedenken wir in St. Ansgar, Kleiner Michael, für Hamburg noch einmal zentral der Lübecker Märtyrer. Ihr Glaube bewegte diese vier Geistlichen während der Herrschaft des Nationalsozialismus’ für die Menschen und der Wahrheit zu leben.
Dieselbe christliche Kultur aus der das Lebenszeugnis der vier Lübecker Märtyrer herausgewachsen ist, möchte auch heute frei und öffentlich ihren Beitrag für ein modernes Europa leisten dürfen. Sie will auch heute ein positives Zeugnis für das Leben und die Würde des Menschen geben, gegen alle Totalitarismen und gegen jedes Unrecht. Und sie tut dies, im Zeichen des Kreuzes Christi, des Erlösers.
Welcher Mensch guten Willens könnte etwas dagegen haben?
PS. Natürlich ist in der Predigt Herr Sarkozy gemeint. Verzeihung!