29. Sonntag im Jahreskreis – 17/10/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Maria Geburt zu Tschengls, Südtirol:

Die Apostel Petrus und Paulus bei ihrer letzten Begegnung (c) Oliver Meik

28. Sonntag im Jahreskreis – 10/10/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in Heilig Kreuz zu Boizenburg:

Nehmen wir die Einladung des Herrn an (c) Oliver Meik

Hl. Bruno von Köln – 06/10/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in St. Ansverus zu Neustadt-Glewe:

Das Reliquiar des Hl. Bruno im Hochaltar der Kartause Serra San Bruno (c) Oliver Meik

27. Sonntag im Jahreskreis – 03/10/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in Hl. Maria Magdalena zu Grabow:

Hl. Bruno, bitte für uns. Amen (c) Oliver Meik

26. Sonntag im Jahreskreis – 26/09/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Christus König zu Wittenburg:

Die richtige Ausrichtung auf unseren Herrn Jesus Christus beginnt im Inneren. (c) Oliver Meik

St. Bruno ruft – Ein persönliches Wort – 21/09/2021

Liebe Freunde in fern und nahe,

in diesen Tagen erfahre ich die Gnade, meine Lebensberufung vertieft zu leben: Ich werde nach dem Abschluss meiner Verwendung in der Pfarrei Hl. Edith Stein, Ludwigslust, im Dezember dieses Jahres in das Postulat der Certosa Serra San Bruno (http://certosini.info) in Kalabrien (Italien) eintreten, um meine mögliche Ordensberufung zu erproben. Der Erzbischof von Hamburg, Dr. Stefan Heße, wird mir dazu eine Freistellung von den Aufgaben im Erzbistum Hamburg gewähren. Mit dem Erzbischof habe ich das in der vergangenen Woche abschließend besprochen. Ich bin ihm sehr dankbar für die gründliche Zeit der Klärung und die zugewandte Begleitung. Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf meine Zeit im Erzbistum Hamburg und in vielen Pfarreien Hamburgs, Mecklenburgs und Schleswig-Holsteins zurück. Bei aller Freunde über den neuen Lebensabschnitt, fällt es mir dennoch nicht leicht, von der Heimat und von vielen Verwandten und Freunden endgültig Abschied zu nehmen.

In dem angestrebten Wechsel in die klösterliche Lebensform kommt eine Sehnsucht zum Tragen, die mich indirekt seit den Anfängen meiner Berufung in Kindheitstagen begleitet. Das klösterliche Leben als eine Lebenshingabe an Gott in betender Gemeinschaft faszinierte mich – ohne, dass ich als junger Diaspora-Katholik Klöster persönlich gekannt hätte. Nach meinem Abitur wollte ich zunächst in die Gesellschaft vom Katholischen Apostolat (Pallottiner – SAC) eintreten, die ich aus meiner Heimatgemeinde kannte. Später – während des Theologiestudiums und während meines priesterlichen Dienstes für das Erzbistum Hamburg – suchte ich Klöster der benediktinischen Tradition für meine Jahresexerzitien auf, wann immer es mir möglich war. Aber keines dieser Klöster entsprach meiner Herzenssehnsucht. Dagegen hat mich der Hl. Bruno von Köln bereits seit langer Zeit angezogen. Die kulturellen Spuren seiner Ordensgründungen haben mich stets besonders fasziniert – ohne, dass ich deren eremitische Lebensform verstanden hätte. Mein Beichtvater in Münster war viele Jahre P. Bruno Mersch SDS. Ihm verdanke ich sehr viel. Die Begegnungen mit ihm bestärkten in mir das Interesse an seinem Namenspatron, dem Hl. Bruno, obwohl P. Bruno Mersch selbst doch der Gesellschaft des Göttlichen Heilands, den Salvatorianern, angehörte, zu denen ich bis heute einen sehr schönen Kontakt habe.

Serra San Bruno ist der Begräbnis- und Verehrungsort des Hl. Bruno. Dem Kloster dort habe ich mich seit etwa 5 Jahren angenähert. Ich kannte es nicht, bis mir ein sizilianischer Pfarrer davon berichtete. Ich begegnete bei ihm erstmals einem lebendigen Glaubenszeugnis, in dem das besondere Charisma der Kartäuser für mich menschlich zugänglich und geistlich erfahrbar wurde. Von da an drängte es mich, die Certosa Serra San Bruno kennenzulernen. Das gelang mir zunächst nicht. Zu knapp waren meine wiederholten Aufenthalte auf Sizilien bemessen. Aber dann kam es zu einem ersten Besuch. Und im vergangenen Jahr erlebte ich endlich eine längere Probezeit dort – gerade noch bevor erneute Reisebeschränkungen in Kraft traten. 

Nach der sehr erfolgreichen Verteidigung meiner Dissertation und dem Abschluss meiner Aufgaben in der Pfarrei Hl. Edith Stein, Ludwigslust, stand es an, eine neue Aufgabe im Erzbistum Hamburg zu übernehmen. Nach einer langen und gründlichen Abwägung habe ich mich gegen einen weiteren Einsatz als Pfarrer entschieden. Meine Berufung ist eine andere. Das habe ich bereits während meiner Zeit in Husum sehr deutlich empfunden, aber erst jetzt reflektieren können. Das Charisma der Kartäuser ist die verborgene Gott-Suche mit verhülltem Antlitz und das stellvertretende Gebet für die ganze Schöpfung, in den Anliegen aller Menschen; der Ort dafür ist die Einsamkeit der Kartäuserzelle, aber ihre Gebets-Gemeinde umfasst ‚die ganze Welt‘.

Mit der herzlichen Bitte um Ihr und euer begleitendes Gebet

Oliver Meik.

Das Herz der Kartause mit dem Reliquiar des hl. Bruno – (c) alle Bilder Oliver Meik

25. Sonntag im Jahreskreis – 19/09/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in St. Ansverus zu Neustadt-Glewe:

Die Präsenz des Herrn in der Eucharistie (c) Oliver Meik

24. Sonntag im Jahreskreis – 12/09/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Christus König zu Wittenburg:

Eine Entscheidung aus vollem Herzen treffen und bekennen, dass er der Christus ist. Der hl. Bruno von Köln, der Kathäuser, Klosterkirche Neuzelle. (c) Oliver Meik

Dissertation zum Dr. phil. in Neuster Geschichte. – Maria Geburt 08/09/2021

Herzlich danke ich den Professoren Hans-Ulrich Thamer, Thomas Großbölting und Norbert Köster für die Große Disputation zur sehr erfolgreichen Verteidigung meiner Dissertation „Geistlicher Anspruch und gesellschaftliche Pragmatik in der Nachkriegszeit (1945-1966). Die Osnabrücker Bistumsleitung für die römisch-katholischen Minderheiten Hamburgs, Mecklenburgs und Schleswig-Holsteins.“ Es war sehr würdevoll und schön heute in den Räumen der Katholisch-theologischen Fakultät an meiner Alma Mater in Münster (es war eine Prüfung des Historischen Seminars der Philosophischen Fakultät).

Damit ist es geschafft. Ich bin sehr froh und erleichtert. ich danke allen Betern und Unterstützern. Vergelt’s Gott auch den Erzbischöfen Werner Thissen und Stefan Heße und Professor +Arnold Angenendt.

Mein Jesus, ich danke besonders innig Dir und Deiner hl. Mutter Maria, dem hl. Bruno, dem hl. Thomas von Aquin, dem hl. Gregor dem Großen, dem hl. Oliver und dem hl. Vinzenz Pallotti!

Prosit! (c) Maria Meik

23. Sonntag im Jahreskreis – 05/09/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in Hl. Maria Magdalena zu Grabow:

Füreinander und nicht gegeneinander (c) Oliver Meik