28. Sonntag im Jahreskreis – 13/10/2013

Die Statue der Mutter Gottes kam aus Fatima – und wir kleine Gruppe vorwiegend jugendlicher Husumer Pilger durften auf dem Petersplatz in Rom an der Papstmesse teilnehmen. Es ist das noch von Benedikt dem XVI. ausgerufene Jahr des Glaubens, der 13. Oktober, 94 Jahre nach der letzten Erscheinung in Fatima 1917.  Vor 22 Jahre überlebte Papst Johannes Paul II. ein Attentat – und schrieb seine wunderbare Rettung sogleich der Mutter Gottes von Fatima zu. Gestern stand deren Statue am Ort des Attentates, mitten auf dem Petersplatz, nachdem Sie zuerst zu Benedikt XVI. und dann zu Papst Franziskus gebracht worden war.  Sie trägt das Projektil, das Geschoss in ihrer Krone, mit dem der selige Papst Johannes Paul II. fast zu Tode gebracht worden war. Heute waren mehrere Hunderttausend Pilger hier. Das ist die Kirche: Die Menschen versammelt zur Euchariste, im Gebet, an der Hand der Gottesmutter, in Gemeinschaft mit dem Papst und den Bischöfen, aber vor allem im Bekenntnis der Barmherzigkeit des dreieinigen Gottes, der die Wunden heilt, der überrascht und unsere Stärke ist, wie der Papst heute erklärt hat. Hier ist es ganz anders als in Deutschland. Die Atmosphäre ist gläubig. Die Barmherzigkeit Gottes ist möglich. Man spürt sofort: Menschen glauben an die Vergebung der Sünden. Und es ist einfach, ein Priester zu finden der gerade die Beichte hört, damit der Neuanfang gleich Realität werden kann.

Tu es Petrus, Papst Franziskus!

Heilige Maria, Mutter Gottes, heiliger Petrus und heiliger Paulus, heiliger Bonifatius, heiliger Ansgar, heiliger Knud, sel. Papst Johannes XXIII., sel Papst Johannes Paul II., alle heiligen Päpste, alle Heiligen Gottes, bittet für uns!

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