30. Sonntag im Jahreskreis –23/10/2016

Lesejahr B. Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Gertrud zu Niebüll: 

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(c) Oliver Meik – Zurück von meinen Exerzitien in der Abtei Königsmünster zu Meschede.

One Response to 30. Sonntag im Jahreskreis –23/10/2016

  1. Geerthe von Deininger sagt:

    Für mich sind beide Suchende. Keiner mehr oder weniger.
    Der Pharisäer ebenso ,wie der Zöllner.
    Der Zöllner bleibt im Tempel weiter hinten stehen. Der Pharisäer ging vielleicht weiter nach vorne, er wollte näher bei Gott sein ?
    Er hat sein ganzes Augenmerk darauf gerichtet, die Gebote zu befolgen, die ihm vorgegeben worden sind. Von der damaligen Gesellschaft, von der Religion, der Politik.
    Er hat sein ganzes gegeben und dennoch merkte er, daß er auch dadurch nicht erfüllt war. Er fühlte sich ebenso , wie der Zöllner sich wohl fühlen mußte, da er den Blick nicht in den Himmel richten möchte.
    Das gesellschaftliche Ansehen , welches von der Religion besonders geprägt wurde sind Dinge, die von außen auf beide zukommen.
    Vor Gott bin ich nackt und bloß. Da brauche ich keine Zertifikate oder Titel.
    Beide suchen sich selber . Ihr tiefstet Inneres.Das was sie selber ausmacht und nicht das , was die Gesellschaft oder die Religion oder die Politik von ihnen erwartet.
    Dem Zöllner prägt die Hoffnung auf eine Veränderung, der Pharisäer hat schon alles gegeben und fühlt sich doppelt arm..