3. Sonntag im Jahreskreis – 26/01/2020

Lesejahr A. Die Pfarrkirche St. Vizelin zu Neumünster verbindet eine lateinische Inschrift mit dem Priesterseminar in Osnabrück. Noch heute werden dort alle unsere Priester auf die Weihe vorbereitet. Dazu mehr in der Bildunterschrift. Hier erst einmal der Mitschnitt aus der Heiligen Messe:

Der Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. – (c) Oliver Meik
Die lateinische Inschrift: „Se nascens dedit socium, se vescens in edulium, se regnans dat in premium, se moriens in pretium, sponsam fundat ecclesiam.“, bedeutet übersetzt: „Geboren werdend gab er sich zum Gefährten, speisend sich zur Speise, herrschend sich zum Lohn, sterbend sich zum Lösepreis, so begründete der Bräutigam die Kirche.“ – Bis auf den letzten Teilsatz vom Bräutigam, der eigentlich nicht zu dem Gedicht gehörte, stehen alle Teile auch in der Apsis der Kapelle des Osnabrücker Priesterseminars. Es könnte sein, dass damals ein Neumünsteraner Pfarrer Regens wurde …
Der Teilsatz „herrschend sich zum Lohn“ stand logisch erst nach „sterbend sich zum Lösepreis“. Er wurde in St. Vizelin offensichtlich aus den Gründen der künstlerischen Betonung in die Mitte gesetzt. Die Überschrift über dem Herz-Jesu.Bild „veritas et pax“ bedeutet „Wahrheit und Frieden“. Zu den ersten zwei Bildern im Detail. – (c) Oliver Meik

2. Sonntag im Jahreskreis – 19/01/2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in Christus König zu Marne. Der dritte Anhaltspunkt hätte lauten können „Ich kannte ihn nicht“, aber der fiel mir erst in Brunsbüttel wieder ein:

Dafür habe ich in Maria Meeresstern zu Brunsbüttel die Methodisten fälschlich Mennoniten genannt und die Predigt ‚wuchs an Gestalt‘:

Gehorsam, Armut, (ehelose) Keuschheit – nicht ob, sondern wer wie?

Könnte es sein, dass die gegenwärtigen Diskussionen über den Zölibat (= die Ehelosigkeit der Kleriker) das Thema verfehlen, wenn sie dessem großen Bruder, dem Gehorsam, und dessen größerer Schwester, der Armut, keinerlei Aufmerksamkeit widmen? Wie könnte man das Leben der Kleriker ganz pragmatisch und ohne Beachtung des Rufes Jesu zur vollständigen Hingabe des eigenen Lebens ordnen?

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde Euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

Matthäus 4, 19f.

Wenn das Verhältnis des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.

Matthäus 19, 10

Wenn Du vollkommen sein willst, geh, verkauf Deinen Besitz und gib ihn den Armen; und Du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

Matthäus 19, 21

Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wohin er sein Haupt hinlegen kann.

Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!

Matthäus 8, 20f.

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Lukas 9, 62

Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt.

Jeder, der um meinetwillen und in des Evangeliums Wille Haus oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das hundertfache dafür empfangen.

Markus 10, 28-30

Zwei Weltkriege haben vor allem in Europa und Asien ungeheure Verluste an Menschenleben gebracht und auf der ganzen Welt eine vielfältige Heimatlosigkeit bewirkt. Danach konzentrieren sich viele Hoffnungen auf den Bereich der geschlechtlichen Partnerschaft. Das überfordert uns.

‚Verbieten oder Erlauben‘ ist möglicherweise die falsche Fragestellung. (Sich) weniger wichtig nehmen (vgl. Johannes XXIII. PP) und stattdessen mehr die Gemeinschaft der Glaubenden mit Jesus suchen, könnte ein Rat aus dem Evangelium sein; eine Dispens von der Ganzhingabe des Lebens ist im Evangelium nicht vorgesehen.

Dann stellt sich wohl am Ende heraus, dass Gehorsam und Armut in mancher Hinsicht Vater und Mutter der Ehelosigkeit sind.

Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.

Matthäus 19, 26
Die Eucharistie ist die Hingabe des Lebens. – Marne Januar 2020 – (c) Oliver Meik

Taufe des Herrn – 12/01/2020

Was verbindet 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, 30 Jahre Deutsche Einheit und 25 Jahre Erzbistum Hamburg? Die gegenüber der Predigt korrigierten Zahlen zu den Katholiken in Mecklenburg: Es waren 1945 etwa 210.00, 1961 etwa 120.000, 1990 etwa 60.000 und 2018 etwa 37.000. – Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Propstei St. Anna zu Schwerin:

(c) Oliver Meik – St. Anna am Fest der taufe des Herrn AD 2020.

Zweiter Sonntag nach Weihnachten – 05/01/2020

Mein liebes Erzbistum Hamburg, wir kennen einander seit Deiner Gründung vor jetzt 25 Jahren. Von Herzen wünsche ich Dir Segen, Kraft und Mut anlässlich Deines Jubiläums am 7. dieses Monats.

Mit der Kirche, dem Papst, dem Erzbischof und so vielen Gläubigen und Priestern und gutwilligen Menschen in unseren Gemeinden und Regionen stehe ich zu Dir! Ad multos annos! Und frohe Bekehrungen.

Ich danke Dir, mein Jesus. – Hl. Ansgar, Sel. Niels Stensen, Ihr Sell. Lübecker Märtyrer, bittet für uns!


Und jetzt der Mitschnitt aus der Heiligen Messe vom Zweiten Sonntag nach Weihnachten in St. Franz-Joseph zu Harburg:

(c) Oliver Meik – Die innere Krippe in St. Franz-Joseph.

Hochfest der Jungfrau und Gottesmutter Maria / Oktavtag von Weihnachten / ‚Neujahr‘ – 01/01/2020

Ein ganz frohes und gesegnetes AD 2020! Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Joseph zu Parchim:

(c) Oliver Meik – Die Heilige Familien der Krippe in Parchim.