7. Sonntag im Jahreskreis – 23/02/2019

26. Februar 2020

Lesejahr A. Zusammenschnitt aus der Hl. Messe in St. Bonifatius, Hamburg-Wilhelmsburg, zum einen der Predigt und des Glaubensbekenntnisses und zum anderen einer Überleitung zur Gabenbereitung:

„Der sich sterbend zum Siegespreis, / der Bräutigam gründete die Kirche.“ (Übers. aus dem Lat.) Jesus stirbt für seine Feinde und sammelt die Verlorenen; er heiratet die Kirche, der aus der Sünde bekehrten. Ausschnitt der Hochaltars in St. Vizelin zu Neumünster. (c) Oliver Meik

6. Sonntag im Jahreskreis – 16/02/2020

22. Februar 2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt mit den Erstkommunionkinder in meiner Heimatgemeinde Heilig Geist zu Hamburg-Farmsen:

Nordfriesland kam mir manchmal wie der Amazonas vor. Es ist schön und eine große Missionsaufgabe. Ich war dort sehr gerne. 🙂 … Und wo man auch anlegt, überall gibt es katholische Christen, die nach dem Evangelium leben und die Sakramente feiern wollen. Dank sei Gott!

Wo Christen Priester erbitten, sendet Gott sie aus. – Herr, sende Arbeiter in Deine Ernte! – Und sammle Du Deine Gemeinde zu Gebet und Gottesdienst!

Tabernakel. Dornbusch. Altar. Berufungsort. – {c) Oliver Meik

Domingo de la 5ª semana de Tiempo Ordinario / 5. Sonntag im Jahreskreis – 09/02/2020

16. Februar 2020

Mensaje del Señor Arzobispo Dr. Stefan Heße, con ocasión de la solemnidad de San Ansgar, el 3 de febrero de 2020, leer en la Santa Misa com a Comunidad Católica – Idioma Español a St. Bonifatius en Hamburg-Wilhelmsburg:

Tiempo de febrero, tiempo para la hospitalidad? – Der Februar: Zeit der Gastfreundschaft? – Hamburg mit der Turmruine von St. Nikolai links und dem Rathausturm – (c) Oliver Meik

Darstellung des Herrn / Maria Lichtmess – 02/02/2020

2. Februar 2020

Jesus vertraut sich Maria an. Laßt uns seinem Vorbild folgen; möge Maria uns in den Tempel tragen.

Jesus follows Mary. Let’s do it in his image; may Mary carry us into the temple.

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Martin zu Schwerin-Lankow:

Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Andreas auf dem Dreesch zu Schwerin:

Der Tempel des neuen Bundes: Jesus Christus. In der Mitte ist das Herz Jesu. Darum liegt die Dornenkrone. Darüber thront der Reichsapfel, mit dem Kreuze bekrönt: So herrscht Jesus über die Welt, mit ‚passionierter‘, leidend-leidenschaftlicher Liebe.
Das weiße Untergewand ist ein nahtloser Rock, das Symbol der einen Christenheit, ein Zeichen der Reinheit, ein hohepriesterliches Gewand; der rote Mantel ist der Königsmantel, gehalten vom Kreuz, von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn.
Das Antlitz Jesu ist in der traditionellen Form nach dem Abbild im Schweißtuch der Veronica und dem Turiner Grabtuch gefaßt.
Das Gesicht, die Figur und Haltung Jesus und die Gesamtkomposition sind symmetrisch. Sie drücken die gute und harmonische Heilsordnung des Gottesreiches aus.
Die Arme hält Jesus im Gestus des priesterlichen Gebets ausgebreitet, sein Blick wirkt innerlich und gesammelt, doch Arme und Blick wenden sich zu gleich dem Betrachter zu. Ursprünglich schaute er direkt auf den Altar davor, auf dem die Priester sein Opfer zu vollziehen hatten.
Jesus thront auf der Weltkugel; aber niedergelegt ist die Krone: das ist ein Zeichen der Demut, des Dienstes an und für die Welt. Dahinter befinden sich zur linken Jesu, vom Betrachter aus rechts, Totenköpfe: Jesus hat den Tod besiegt.
Die Engel beugen sich vor Jesus, weil ihm die himmlischen Mächte untertan sind. Der eine Engel hält das Kreuz und einen Kreuzesnagel. Es sind Zeichen des Glaubens, der Erlösung, der Verklärung, der Hingabe und der ‚angenagelten‘, durchlittenen Ohnmacht, der Selbstentäußerung des Erlösers der Welt, des Salvator mundi. Dem anderen Engel scheint etwas zu fehlen. Hielt er einmal die Lanze, die das Herz Jesu öffnete, seine Seite auftat, damit Wasser und Blut entsprängen, die Taufe und die Eucharistie, die Sakramente der Kirche und mit ihnen das Sakrament der Kirche (II. Vat. Konzil)?
Der König trägt noch als auferstandener Herrscher die Wundmale: Er ist derselbe, der gekreuzigt wurde, der Menschgewordene in Ewigkeit.
Die ausgebreiteten Arme beschreiben den ‚Querbalken’ zum ‚Löngsbalken’ des Körpers: Es ist das einmalige Kreuzesopfer seines Lebens, das er auch auf diesem Altar durch die Hand seiner Diener vollzieht.
Das alles strahlt aus wie in einer Muschel, dem Zeichen des verborgenen Lebens, des ‚Lebensschatzes‘, des Aufbruchs und der Neuerung.
‚Wahrheit und Frieden‘ ruft die Inschrift darüber. ‚Sich [uns] herrschend zum Siegespreis gab‘, die Inschrift darunter – Das Bild zeigt ein Detail des Retabels im Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. (c) Oliver Meik


Zum Vorabend von Maria Lichtmess – ein englisches Gedicht von Sankt John Henry Kardinal Newman

1. Februar 2020
Candlemas, 
by John Henry Newman

The Angel-lights of Christmas morn,
Which shot across the sky,
Away they pass at Candlemas,
They sparkle and they die.

Comfort of earth is brief at best,
Although it be divine;
Like funeral lights for Christmas gone,
Old Simeon’s tapers shine.

And then for eight long weeks and more
We wait in twilight grey,
Till the high candle sheds a beam
On Holy Saturday.

We wait along the penance-tide
Of solemn fast and prayer;
While song is hush’d, and lights grow dim
In the sin-laden air.

And while the sword in Mary’s soul
Is driven home, we hide
In our own hearts, and count the wounds
Of passion and of pride.

And still, though Candlemas be spent
And Alleluias o’er,
Mary is music in our need,
And Jesus light in store.

Detail des Atarretabels aus St. Vizelin zu Neumünster. 1. Bild: Der eine Gott, die Allerheiligste Dreifaltigkeit und die Heilige Familie: Dargestellt ist die Inkarnation des Sohnes, der im Heiligen Geist von Vater ausgeht und als Jesus bei Maria und Josef Mensch geworden ist. 2. Bild: Das letzte Abendmahl. – In Jesus heilt die ‚vertikale‘ Gottesbeziehung die ‚horizontalen‘ menschlichen Beziehungen. Das Kreuz hat zwei Balken, die vier Richtungen verbinden. (c) Oliver Meik