Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche

27. Juli 2020

Apropos der Instruktion der Kongregation für den Klerus, Vatikan 20. Juli 2020.

Warum scheint es häufig so zu sein, dass viele in Deutschland meinten, es ginge bei vatikanischen Papieren und in der Kirche allgemein in erster Linie um die ‚deutsche‘ Sicht der Dinge, die vermeintlichen ‚deutschen‘ Wünsche und die Strukturen des kirchlichen Lebens in Deutschland?

Eine andere Sichtweise bietet zu dem oben erwähnten Anlass beispielsweise Andrea Gagliarducci an:

„Die Kongregation für den Klerus hat letzte Woche die ‚Instruktion über die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienste an der Evangelisierungsmission der Kirche‘ veröffentlicht. Es ist keine revolutionäre Anweisung, obwohl viele in diesem Dokument nach Hinweisen auf eine Revolution gesucht haben. Sie waren enttäuscht, als sie keine finden konnten. Dies ist das Paradoxe des Pontifikats von Papst Franziskus. […]

Der erste Teil der Instruktion enthält Hinweise auf die ‚pastorale Bekehrung‘ und die Notwendigkeit, die Gemeinde nicht mehr als territoriale Einheit wahrzunehmen. Die Anweisung fordert die Gemeinden sogar auf, sich zu ändern, aber schrittweise, damit die Gläubigen nicht durch die Änderungen verwirrt werden.

Der zweite Teil der Anleitung befasst sich mit der praktischen Anwendung. Dieser Teil wiederholt lediglich, was die Kirche bereits tut. Viele setzten einen starken Akzent darauf, dass die Instruktion erklärt, in Ausnahmefällen könnten sogar Laien bei Taufen, Ehen und Beerdigungen helfen. Das sind keine Neuigkeiten. Es gab immer die Möglichkeit dazu. Schließlich war die Kirche in Japan jahrhundertelang unter Verfolgung und überlebte ohne Priester, weil sie dennoch den Glauben weitergeben konnte. “

Im englischen Original: „The Congregation for the Clery published last week the “Instruction for the pastoral conversion of the parish community in the service of the evangelizing mission of the Church.” It is not a revolutionary instruction, although many looked to that document for clues of a revolution. They were disappointed when they were not able to find any. This is the paradox of Pope Francis’ pontificate. […]
The first part of the instruction is filled with references to the “pastoral conversion” and the need not to perceive the parish anymore as a territorial entity. The instruction even asks the parishes to change, but to do it gradually, so that the faithful are not puzzled with the changes.
The second part of the instruction is about practical application. That part merely reiterates what the Church is already doing. There was a lot of emphasis on the fact that the instruction says that even laypeople, in exceptional cases, can assist in baptisms, marriages and funerals. This is not news. There has always been the possibility to do so. In the end, the Church in Japan was for centuries under persecution and survived with no priests because she was nevertheless able to transmit the faith.“ – Quelle: http://www.mondayvatican.com/vatican/pope-francis-the-awaited-revolution?
„Eine Stadt, die auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ (Mt 4, 14) – Hier: Der Dom St. Georg zum Limburg. (c) Oliver Meik

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Schafe bei Dömitz. (c) Oliver Meik

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Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Helena und St. Andreas zu Ludwigslust:

Die Pfarrkirche St. Helena und St. Andreas zu Ludwigslust in Insellage mit separatem Glockenturm. (c) Oliver Meik

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4. Juli 2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem katholischen Hochamt in der evangelischen Stadtkirche St. Helena und St. Andreas zu Ludwigslust:

Die evangelische Stadtpfarrkirche Ludwigslust. (c) Oliver Meik