6. Sonntag im Jahreskreis – 16/02/2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt mit den Erstkommunionkinder in meiner Heimatgemeinde Heilig Geist zu Hamburg-Farmsen:

Nordfriesland kam mir manchmal wie der Amazonas vor. Es ist schön und eine große Missionsaufgabe. Ich war dort sehr gerne. 🙂 … Und wo man auch anlegt, überall gibt es katholische Christen, die nach dem Evangelium leben und die Sakramente feiern wollen. Dank sei Gott!

Wo Christen Priester erbitten, sendet Gott sie aus. – Herr, sende Arbeiter in Deine Ernte! – Und sammle Du Deine Gemeinde zu Gebet und Gottesdienst!

Tabernakel. Dornbusch. Altar. Berufungsort. – {c) Oliver Meik

3. Sonntag im Jahreskreis – 26/01/2020

Lesejahr A. Die Pfarrkirche St. Vizelin zu Neumünster verbindet eine lateinische Inschrift mit dem Priesterseminar in Osnabrück. Noch heute werden dort alle unsere Priester auf die Weihe vorbereitet. Dazu mehr in der Bildunterschrift. Hier erst einmal der Mitschnitt aus der Heiligen Messe:

Der Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. – (c) Oliver Meik
Die lateinische Inschrift: „Se nascens dedit socium, se vescens in edulium, se regnans dat in premium, se moriens in pretium, sponsam fundat ecclesiam.“, bedeutet übersetzt: „Geboren werdend gab er sich zum Gefährten, speisend sich zur Speise, herrschend sich zum Lohn, sterbend sich zum Lösepreis, so begründete der Bräutigam die Kirche.“ – Bis auf den letzten Teilsatz vom Bräutigam, der eigentlich nicht zu dem Gedicht gehörte, stehen alle Teile auch in der Apsis der Kapelle des Osnabrücker Priesterseminars. Es könnte sein, dass damals ein Neumünsteraner Pfarrer Regens wurde …
Der Teilsatz „herrschend sich zum Lohn“ stand logisch erst nach „sterbend sich zum Lösepreis“. Er wurde in St. Vizelin offensichtlich aus den Gründen der künstlerischen Betonung in die Mitte gesetzt. Die Überschrift über dem Herz-Jesu.Bild „veritas et pax“ bedeutet „Wahrheit und Frieden“. Zu den ersten zwei Bildern im Detail. – (c) Oliver Meik

Gott beruft Dich zum Apostel – 01/01/2019

Gott segne Dein AD 2019 und begleite Dich auf allen Deinen Wegen!

In den letzten Tagen des alten Jahres bin ich auf einen Film von 1983 gestossen – von vor 35 Jahren – der auf dem Weg meiner Berufung wesentlich war. Vinzenz Palotti (* 21. April 1795 – † 22. Januar 1850) in Rom, der kleine Heilige vom Tieberufer, ruft seit 200 Jahren als Priester (Weihe 16. Mai 1818 ) die Laien ihr Apostolat selbst in die Hand zu nehmen – nicht um die Stelle der Priester einzunehmen, sondern um selber und in eigener Autorität als Christi Stellvertreter in den Familien, Gemeinschaften, Gemeinden und am Arbeitsplatz das Werk Jesu Christi fortzuführen:

Deinen Tag beginne im Gebet! Möglicherweise so:

Vater,
+
sende Deinen Heiligen Geist,
dass ich Deinem Sohn nachfolge
und (Dir in) Deiner Kirche diene,
heute
und alle Tage meines Lebens.
Amen.
(Primizbildchen vom 8. Juni 2003, Pfingsten – Oliver Meik)

16. Sonntag im Jahreskreis – 19/07/2015

Lesejahr B. Wegen technischer Schwierigkeiten im Büro aufgenommene Predigtwiederholung: