III. Was ist denn das: Kann ich am Telefon beichten?

3. April 2020

Nein. Das geht nicht, meine ich.

Jesus vergibt die Sünden. Nach den Evangelien begegneten ihm Menschen, denen er die Vergebung zusprach (bspw. ein Gelähmter, eine Ehebrecherin, der ‚gute‘ Dieb am Kreuz, vgl. den Sinn des Gleichnisses vom verlorenen Sohn und dem barmherzigen Vater). Eine körperliche Berührung war für die Vergebung der Sünden offensichtlich nicht notwenig. Doch es waren stets beide anwesend: Jesus und der bußfertige Sünder.

Zur Form der Sakramente gehören persönliche Begegnungen.* Zur Begegnung von zwei Personen gehört deren Präsenz an demselben Ort. Das Zweite Vatikanische Konzil hat betont, dass die gemeinschaftliche und liturgische Feier der Sakramente vorzuziehen ist.

Die neue Ordnung für das Sakrament der Versöhnung betont sowohl bei der Einzelbeichte als auch bei der gemeinschaftlichen Feier mit Einzelbekenntnissen und Einzellossprechungen die liturgische Form. Genauso ist es auch bei der Feier der Kranken- oder Sterbesakramente vorgesehen. Wenn es nicht anders möglich ist, kann im äußersten Notall (unmittelbare Todesgefahr) die Form der Beichte auf die Absolution, die Zusage der Vergebung gekürzt werden. Es bleibt aber der Charakter einer persönlichen Begegnung notwendig erhalten: Der Beichtvater spricht über einem bei ihm zugegenen reumütigen Gläubigen die Worte der Vergebung – selbst dann, wenn der Beichtende nicht mehr die Möglichkeit hat, sein Bekenntnis und seine Reue in Worte zu fassen.

„Gott gewährt dem Sünder, der durch das sakramentale Sündenbekenntnis vor dem Diener der Kirche seine Bekehrung zum Ausdruck bringt, Verzeihung durch das Zeichen der Lossprechung. So wird das Bußsakrament vollendet. Denn nach der göttlichen Ordnung des Heils, in der die Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschienen ist (Tit 3, 4f.), will uns Gott durch sichtbare Zeichen das Heil mitteilen und seinen Bund mit uns erneuern.“ (Die Feier der Buße, Nr. 6. d))

Sakramente sind gegenwärtige Zeichen des persönlichen Heils. Sie sind nicht identisch mit den Rechtsakten oder Funktionshandlungen, die aus ihnen hervorgehen oder mit ihnen verbunden sind. Dass ein Priester im äußersten Notfall (unmittelbare Todesgefahr) versuchen mag, auch noch unter der Zuhilfenahme eines Telefons bedingungsweise eine sakramentale Vergebung zu ermöglichen, zeichnet ihn und seinen Glauben aus. Gottes Barmherzigkeit verpflichtet uns alle, für die Rettung eines Sünders bis an die äußersten Grenzen des uns Möglichen zu gehen. Der Priester entscheidet im Einzelfall, was „unter Wahrung der kanonischen Billigkeit und das Heil der Seelen vor Augen, das in der Kirche immer das oberste Gesetz sein muß“ (CIC 1983 Can. 1752), angemessen ist. Und er verantwortet es am Ende allein vor Gott, mittelbar aber auch gegenüber den kirchlichen Oberen und den weltlichen Autoritäten.

Wie das Rituale sieht auch das Kirchenrecht EINEN Ort für die hl. Beichte vor. (CIC 1983 Can. 964) Es ist der Beichtstuhl in der Kirche, außerhalb dessen „Beichten nur aus gerechtem Grund entgegen genommen werden.“ (Ebd. § 3) Der CIC sieht nicht zwei Orte vor, einen für den Beichtiger und einen für den Pönitenten (Beichtenden), sondern nur EINEN gemeinsamen Ort für beide.

Die Apostolische Pönitenziarie hielt 2002 fest: „Der Gebrauch technischer Mittel (Fax, Internet, e-mail usw.) …“ ist bei der Spendung des Bußsakramentes nicht zuzulassen. Es könnte sonst dazu kommen, dass „die konstitutiven oder wesentlichen Elemente des Bußsakramentes (Sakramentalität, physische Unmittelbarkeit der Subjekte [immediatezza fisica dei soggetti], Dialog, auch psychologische Folgewirkung)“ verletzt werden.

Die physische Unmittelbarkeit ist als ein Wesenselement des Bußsakramentes bezeichnet. Sie ist bei einem Telefonat, selbst per Skype usw., offensichtlich nicht gegeben. Niemand wird normalerweise sagen wollen, dass beide Enden des Telefonats an demselben Ort sind. Das Telefon verbindet in der Regel Menschen an verschieden Orten. Das macht Skype usw. für uns so nützlich, wenn wir zu Hause bleiben sollen. Wenn nicht eine „physische Unmittelbarkeit“ auf andere Weise entsteht, kann nur durch eine Stimmen- oder Bildübermittlung offensichtlich keine sakramentale Sündenvergebung erreicht werden. Ein Priester wäre gut beraten, es auch nicht zu versprechen.

Braucht es einen Priester zur Vergebung der Sünden im extremen Notfall?

Nein. Das braucht es nicht. Denn die Sünden vergibt Gott um der Reue willen. Die braucht es immer. Sakramente enthalten keine ‚Magie‘. Sie sind ein Gottesdienst, eine gebetete Heilszusage Gottes. Wer kann, soll beichten. Wer wegen erheblicher Hindernisse nicht zu einem Priester kommen kann, darf es sich vornehmen erst dann, falls es ihm wieder möglich sein sollte, alles zu beichten. Wenn er die Sehnsucht nach dem Sakrament hat, wird ihm sicher auch dann vergeben, falls er vor seinem Tode keinen Priester mehr erreichen kann. Ein Priester per Telefon oder ein umstehender Freund oder Verwandter könnten dabei helfen, die Sünden möglichst vollkommen zu bereuen. Auch wegen der Abhörgefahr soll aber ein Sündenbekenntnis am Telefon nicht erfolgen oder kann sogar weitgehend untersagt sein (Schutz des Beichtgeheimnisses).

Unmögliches wird von niemandem verlangt. Gott ist barmherzig. Nach der Zusage der Evangelien interessiert er sich in erster Linie für unsere persönliche Bekehrung. Die Sakramente dürfen uns das zusagen. Formalien sollen uns dabei helfen. Zur Not in extremis geht es aber auch ohne. Dank sei Gott!

(Kontakt für priesterliche Dienste / to contact for priestly services / contattare per servici presbiterali)

Der barmherzige Jesus im Sakrament und im Ursprungsbild nach der Vision der Schwester Faustina von Eugeniusz Kazimirowski, Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit, Vilnius. (c) Beim Photographen

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*Bei der Ehe gibt es die Möglichkeit eines Stellvertreters, weil sie durch den Konsens der Brautleute geschlossen wird. Der Konsens selbst wird aber vor Ort erfragt und abgegeben. Die Ehe kommt an einem Ort zustande. Die Kommunion kann durch jemand anderen als den Spender überbracht werden. Trotzdem feierte jemand, der nicht im Gottesdienst wäre, die Eucharistie nicht mit; er empfinge die Kommunion, ohne an der Heiligen Messe teilzunehmen. Beides ist für die hl. Beichte nicht vorstellbar; deren Voraussetzung ist das aktuelle Bekenntnis eines Reumütigen und die gegenwärtige Zusprechung der Versöhnung durch einen Priester:

„Danach bringt der Gläubige, der gebeichtet hat, seine Reue und seinen Vorsatz durch ein Gebet zum Ausdruck, in dem er Gott, den Vater, um Verzeihung bittet. Es sollte ein Gebet sein, das sich auf Texte der Heiligen Schrift stützt.

Nach diesem Gebet streckt der Priester seine Hände – oder wenigstens die Rechte – über das Haupt des Gläubigen aus und spricht die Absolution, deren wesentliche Worte lauten:

ICH SPRECHE DICH LOS VON DEINEN SUNDEN IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES.

Während der Priester diese Worte spricht, macht er das Kreuzzeichen über den Gläubigen. Die Absolutionsworte … weisen darauf hin, daß die Versöhnung von Gott, dem barmherzigen Vater, ausgeht; sie zeigen den Zusammenhang der Versöhnung des Sünders mit dem Tod und der Auferstehung Christi auf; sie heben das Wirken des Heiligen Geistes bei der Vergebung der Sünden hervor; sie rücken schließlich auch den kirchlichen Charakter des Sakramentes ins Licht, insofern die Versöhnung mit Gott durch den Dienst der Kirche erbeten und gewährt wird.“ (Die Feier der Buße, Nr. 19)

  • Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil. Vor allem: „Lumen Gentium“ Nr. 26: AAS 57 (1965) u. „Sacrosanctum Concilium“ Nr. 7: AAS 56 (1964)
  • Vgl. Die Feier der Buße nach dem neuen Rituale Romanum. Studienausgabe. Hgg. von den Liturgischen Instituten Salzburg, Trier und Zürich. Einsiedeln u. a. 1974.
  • Vgl. Die Feier der Krankensakramente. Hgg. im Auftrag der Bischofskonferenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, sowie der (Erz-)Bischöfe von Bozen-Brixen, Lüttich, Luxemburg und Straßburg. Freiburg u. a. 2. Aufl. 1999.
  • Codex Iuris Canonici (CIC) 1983 Cann. 959-991.1752.
  • Penitenzieria Apostolica: Lettera circolare riguardante la non ammissibilità dei moderni mezzi di comunicazione nei ricorsi riguardanti materie tutelate dal sigillo sacramentale. 23. Oktober 2002. Prot. N. 500/02. In: Enchiridion Vaticanum 21, S. 930)

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Dies ist die Fortsetzung der kleinen Serie zu verschieden Fragen, die mich erreichten. Bisher erschienen:


I. Was ist denn das: ein Ablass heute?

28. März 2020

Mich erreichen verschiedene Anfragen. Ich mache dazu eine kleine Serie.

Ein Ablass (indulgentia = ‚Straferlass‘) vergibt keine Sünden. Hat er noch nie. Man kann ihn nicht kaufen – konnte man noch nie (ja, es gab Missbrauch). Der Ablass ist eine Hilfe, eine geistliche Zuwendung der Kirche, eine wirksame Solidarität. Er dient zur gemeinsamen Bewältigung der Auswirkungen persönlicher Schuld, sozusagen des angerichteten ‚Schadens‘. Jesus, die Heiligen und die ganze Kirche beten für Dich, damit die Folgen Deiner Sünden geheilt werden, die sogenannten ‚Südenstrafen‘. Sie tun das immer; aber im Ablass wird es Dir besonders, persönlich und konkret zugesagt. Das geschieht durch den Heiligen Vater, den jeweilige Papst der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, als Stellvertreter Christi. Er ist der Nachfolger des heiligen Petrus, dem Jesus die Vollmacht gab ‚zu binden und zu lösen, im Himmel wie auf Erden‘ (vgl. das Evangelium nach Matthäus 16, 18). Der Papst möchte Dir helfen, Dich auf Gottes gnadenreiches Wirken einzulassen und Dich durch konkrete Gebete und Liebeswerke mit Jesus und der Kirche vollkommen zu verbinden.

Aus eigener Kraft ist es unmöglich, alles wieder in Ordnung zu bringen. Was bedeuteten unsere Bußen gegen das, was wir mit unseren Sünden angerichtet haben? Habe keine Angst! Jesus, die Heiligen, die ganze Kirche betet für Dich — durch ihr und unser gemeinsames Gebet und alle Verdienste der Kirche darf ein bußfertiger Beter erfahren, dass die Folgen der Sünde bei ihm bewältigt sind, dass ihm alle ‚Strafen‘ erlassen sind. Das ist der Ablass. Man kann ohne ihn zum Himmel kommen. Niemand muss ihn erwerben. Aber er ist ein starkes Hilfsmittel, um frei zu werden von den Auswirkungen des Bösen in meinem Leben. Die hl. Taufe (= Befreiung aus der Abhängigkeit von der Ursünde zur Kindschaft Gottes), die hl. Kommunion (= die volle Gemeinschaft mit Gott und der Kirche) und darauf hin geordnet die hl. Beichte (= das Bekenntnis und die Vergebung der Sünden) sind viel wichtiger, häufig sogar heilsentscheidend. Sie sind die Grundvoraussetzungen für den Ablass. Wenn es anders nicht möglich ist, kann für einen Ablass der Wunsch genügen, Beichte und Kommunion so bald als möglich nachzuholen. Bei einem Sterbenden kann schon die Sehnsucht nach den Sakramenten genügen. Die Priester sind verpflichtet den Sterbenden den Apostolischen Segen zu spenden. Der ist – wie sonst beim feierlichen Papstsegen – immer mit einem vollkommenen Ablass verbunden, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Die Voraussetzungen für einen Ablass sind 1. eine heilige Beichte zur Vergebung der Sünden und 2. der Empfang der heiligen Kommunion im zeitlichen Zusammenhang vor oder nach dem Ablass. Dazu kommt, 3. in der Meinung des Heiligen Vaters zu beten. Das kann beispielsweise ein Credo, ein Vater unser und ein Gegrüßet seist Du Maria sein, dass ich Gott in den Anliegen anvertraue, die dem Papst wichtig sein mögen. (Und die ich nicht unbedingt kennen muss, um dafür zu beten – ich kann mir einfach für die konkreten Gebete allgemein vornehmen, damit vor Gott zu unterstützen, wofür auch der Papst betet).

Ein Ablass wird vollkommen erworben, wenn der Betende von jeder Anhänglichkeit an die Sünde frei ist: also im Augenblick keinen Wunsch und keine Neigung hat, konkrete Sünden wiederum zu begehen. Ansonsten ist er ein Teilablass: Das heißt er wirkt unterstützend, aber etwas fehlt an ihm noch, wenn an meiner Reue auch etwas fehlt.

Allein die Reue bewirkt die Vergebung der Sünden bei Jesus, nicht der Papst oder der Priester. Diese sind bei der Absolution (Lossprechung von den Sünden) in der Beichte nur das Hilfsmittel, dessen Jesus sich bedient um sein Werk an dem zu tun, der aufrichtig umkehrt und alle seine Sünden bekennt. Je vollkommener ich mich dabei von meinen Sünden distanziere, umso wirksamer kann Gott auf das Gebet der Kirche hin die Folgen meiner Sünden tilgen.

Der Papst eröffnet durch die Apostolische Pönitentiarie verschiedene Möglichkeiten zum vollkommenen Ablass. So hat er es auch für die von den Auswirkungen der Epidemie Covid-19 besonders betroffenen Christen getan:

„Ein vollständiger Ablass wird den von Coronavirus betroffenen Gläubigen gewährt, die auf Anordnung der Gesundheitsbehörde in Krankenhäusern oder in ihren eigenen vier Wänden unter Quarantäne gestellt werden, wenn sie sich – die Seele von jeder Sünde losgelöst – unter Zuhilfenahme der Medien der Feier der Heiligen Messe oder [es genügt eins der aufgezählten Gebete!] der Göttlichen Liturgie geistlich verbinden, den Heiligen Rosenkranz oder den Hymnus Akàthistos an die Mutter Gottes beten, oder die fromme Übung des Kreuzwegs [Via Crucis] oder das Ufficium Paràklisis an die Mutter Gottes oder andere Gebete der jeweiligen östlichen Traditionen, auch andere Formen der betenden Verehrung oder wenn sie zumindest das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und eine fromme Anrufung der heiligen Jungfrau Maria rezitieren, mit der Absicht, es aufzuopfern im Geiste des Glaubens an Gott und der Nächstenliebe gegenüber den Brüdern und Schwestern und mit dem Willen zur Erfüllung der üblichen Bedingungen (sakramentale Beichte, Eucharistische Kommunion und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters), sobald es ihnen möglich ist.

Die Angehörigen des Gesundheitsdienstes [Pfleger, Ärzte usw.], Familienmitglieder und alle anderen, die nach dem Vorbild des Barmherzigen Samariters handeln, sind dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt. Sie helfen den durch den Coronavirus Erkrankten nach den Worten des göttlichen Erlösers: «Niemand hat eine größere Liebe als der, der das eigene Leben gibt für seine Freunde» (Joh 15,13). Sie erwirken sich durch ihren Dienst unter denselben Bedingungen ebenfalls die Zuwendung eines vollkommenen Ablasses.

Darüber hinaus gewährt diese Apostolische Pönitentiarie anlässlich der gegenwärtigen weltweiten Epidemie bereitwillig einen vollkommenen Ablass unter denselben Bedingungen, selbst jenen Gläubigen, die das Allerheiligste Sakrament oder [es genügt eins der aufgezählten Gebete!] eine eucharistischen Anbetung besuchen oder wenigstens eine halbe Stunde lang in der Heiligen Schrift lesen, den heiligen Rosenkranz oder den Hymnus Akàthistos an die Mutter Gottes oder die fromme Übung des Kreuzwegs [Via Crucis] oder den Gebetskranz der göttlichen Barmherzigkeit oder das Ufficium Paràklisis an die Mutter Gottes oder in anderen geeigneten Formen die jeweiligen östlichen Traditionen beten, um vom allmächtigen Gott das Ende der Epidemie, Tröstung und Erleichterung für diejenigen, die davon betroffen sind, und die ewige Errettung derer, die der Herr zu sich gerufen hat, zu erbitten.

Die Kirche betet für diejenigen, denen es unmöglich ist, das Sakrament der Krankensalbung und die Wegzehrung [Viaticum / Kommunion in Todesgefahr] zu empfangen, indem sie jeden Einzelnen aufgrund der Gemeinschaft der Heiligen der göttlichen Barmherzigkeit anvertraut und dem Getreuen einen vollkommenen Ablass im Augenblick des Todes gewährt, wenn er recht bereitet ist und während seines Lebens gewohnheitsmäßig einige Gebete sprach (in diesem Fall gleicht die Kirche die drei üblichen Bedingungen aus). Um diesen vollkommenen Ablass zu erreichen, wird als Mittel die Verwendung eines Kruzifixes oder eines Kreuzes empfohlen (vgl. Enchiridion admentiarum, Nr. 12).“

Meine provisorische Übersetzung von: Decreto della Penitenzieria Apostolica circa la concessione di speciali Indulgenze ai fedeli nell’attuale situazione di pandemia, 19.03.2020
Sie ist lichtreich, prachtvoll, bunt, hoch und möglicherweise Geschmacksache: aber in der Mitte von all dem ragt das Kruzifix auf, das Antlitz des gekreuzigten Jesus. Die Asamkirche St. Johann Nepomuk in München Februar AD 2020. (c) Oliver Meik

7. Sonntag im Jahreskreis – 23/02/2019

26. Februar 2020

Lesejahr A. Zusammenschnitt aus der Hl. Messe in St. Bonifatius, Hamburg-Wilhelmsburg, zum einen der Predigt und des Glaubensbekenntnisses und zum anderen einer Überleitung zur Gabenbereitung:

„Der sich sterbend zum Siegespreis, / der Bräutigam gründete die Kirche.“ (Übers. aus dem Lat.) Jesus stirbt für seine Feinde und sammelt die Verlorenen; er heiratet die Kirche, der aus der Sünde bekehrten. Ausschnitt der Hochaltars in St. Vizelin zu Neumünster. (c) Oliver Meik

2. Adventssonntag – Maria Empfängnis / Immaculata – 08/12/2019

10. Dezember 2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Joseph zu Parchim:

Etwas anders akzentuiert, vielleicht vollständiger, jedenfalls länger 🙂 der Mitschnitt ‚derselben Predigt‘ aus der Heiligen Messe in St. Edith Stein zu Hamburg-Neuallermöhe:

Der ‚fehlende‘ Text im Anschluss an die zweite Lesung:

An anderer Stelle heißt es: Ihr Heiden, freut euch mit seinem Volk! / Und es heißt auch: Lobt den Herrn, alle Heiden, preisen sollen ihn alle Völker! / Und Jesaja sagt: Kommen wird der Spross aus der Wurzel Isis; er wird sich erheben, um über die Heiden zu herrschen. Auf ihn werden die Heiden hoffen. / Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.

Der Brief des Apostels Paulus an die Römer 15, 10-13.
(c) Oliver Meik – Zur Predigt in Parchim, der dortige Kirchenpatron St. Joseph, ein aufrichtiger Mann und Arbeiter.

Pfingsten – 09/06/2019

22. Juni 2019

Lesejahr C. Für alle, die dienen / to all who serve. Mitschnitt aus dem Hochamt in St. Christophorus zu Westerland auf Sylt:

(c) Oliver Meik – Der Strand von Westerland auf Sylt am Abend des Pfingsttages. / The beach at Whitsuntide’s Eve.

4. Sonntag der Fastenzeit / Laetare – 31/03/2019

1. April 2019

Dem Christentum geht es nicht um einen ewigen Fortschritt, sonder um die endgültige Heimkehr. / Christianity is not about making eternal progress, but about returning home for ever.

Lesejahr C. Mitschnitt aus der Abendmesse in der Fleckenskirche St. Nikolaus zu Bad Iburg:

(c) Oliver Meik – Das Osnabrücker Priesterseminar zum Sonntag Laetare (dt. ‚Freue Dich‘, traditionell in rosafarbenen Messgewändern gefeiert) in der rosa-weißen Pracht der Magnolie.

Taufe des Herrn — 13/01/2019

14. Januar 2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarrkirche St. Clemens zu Bad Iburg, in dem des hl. Hilarius von Poitiers besonders gedacht wurde:

Einige Korrektur: Nicht Arius wird verbannt sondern Hilarius! – 367 ist der Todestag des hl. Hilarius – nicht das Datum der Beilegung des Streites um den Arianismus (Konzil von Konstantinopel 381).

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(c) Oliver Meik – Der Blick vom Taufbecken im Empire-Stil (Zeit Napoleons) in das Hauptschiff der ehemaligen Abtei- und heutigen Pfarrkirche St. Clemens.