Erste Fastenpredigt in der Propstei St. Anna, Schwerin, AD 2020 – 08/03/2020

14. März 2020

Lesung: Lukas 4, 31-37. Die Fastenpredigt zu „Macht und Vollmacht Christi“ in der Reihe der Propstei St. Anna zu Schwerin AD 2020:

Dazu experimentell ein Mitschnitt der gesamten Fastenandacht zum Mitbeten in ‚Zeiten des Virus‘, aber in gemischter Qualität:

Das Bildnis des Sel. Niels Stensen im Fenster links vor dem Altar von St.Anna in Schwerin. (c) Oliver Meik

Gehorsam, Armut, (ehelose) Keuschheit – nicht ob, sondern wer wie?

21. Januar 2020

Könnte es sein, dass die gegenwärtigen Diskussionen über den Zölibat (= die Ehelosigkeit der Kleriker) das Thema verfehlen, wenn sie dessem großen Bruder, dem Gehorsam, und dessen größerer Schwester, der Armut, keinerlei Aufmerksamkeit widmen? Wie könnte man das Leben der Kleriker ganz pragmatisch und ohne Beachtung des Rufes Jesu zur vollständigen Hingabe des eigenen Lebens ordnen?

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde Euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

Matthäus 4, 19f.

Wenn das Verhältnis des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.

Matthäus 19, 10

Wenn Du vollkommen sein willst, geh, verkauf Deinen Besitz und gib ihn den Armen; und Du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

Matthäus 19, 21

Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wohin er sein Haupt hinlegen kann.

Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!

Matthäus 8, 20f.

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Lukas 9, 62

Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt.

Jeder, der um meinetwillen und in des Evangeliums Wille Haus oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das hundertfache dafür empfangen.

Markus 10, 28-30

Zwei Weltkriege haben vor allem in Europa und Asien ungeheure Verluste an Menschenleben gebracht und auf der ganzen Welt eine vielfältige Heimatlosigkeit bewirkt. Danach konzentrieren sich viele Hoffnungen auf den Bereich der geschlechtlichen Partnerschaft. Das überfordert uns.

‚Verbieten oder Erlauben‘ ist möglicherweise die falsche Fragestellung. (Sich) weniger wichtig nehmen (vgl. Johannes XXIII. PP) und stattdessen mehr die Gemeinschaft der Glaubenden mit Jesus suchen, könnte ein Rat aus dem Evangelium sein; eine Dispens von der Ganzhingabe des Lebens ist im Evangelium nicht vorgesehen.

Dann stellt sich wohl am Ende heraus, dass Gehorsam und Armut in mancher Hinsicht Vater und Mutter der Ehelosigkeit sind.

Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.

Matthäus 19, 26
Die Eucharistie ist die Hingabe des Lebens. – Marne Januar 2020 – (c) Oliver Meik

4. Adventssonntag – 22/12/2019

22. Dezember 2019

Lasst uns in diesen Tagen vor Weihnachten besonders für unseren Papst, unseren Bischof und für alle, die in der Kirche eine besondere Verantwortung tragen beten: Mögen sie mit Gott so zusammenwirken, dass alle unsere Anstrengungen der Verkündigung des Evangeliums dienen!

Dazu kann auch das Gebet aus dem letzten Blogeintrag eine Hilfe sein.–

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in der Kirche Zu den heiligen Engeln zu Glinde bei Hamburg:

(c) mit Erlaubnis des Photographen – Maria, Mutter der Barmherzigkeit, vom Tor der Morgenröte (Ausros Vartai) in Vilnius (Litauen): Bitte für uns!
Maria ist die Morgenröte Jesu Christi, der wahren Sonne, die in der Welt scheint und erschienen ist.


29. Sonntag im Jahreskreis – 20/10/2019

20. Oktober 2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in meiner Heimatgemeinde Heilig Geist zu Hamburg-Farmsen:

PS: Eine Anleitung zum Beten des Rosenkranzes findet sich im Gotteslob unter der Nr. 4.
(c) Oliver Meik – Ganz dienstlich an einem Sonntag im Oktober 2019 in Hamburg.

8. Sonntag im Jahreskreis – 03/03/2019

3. März 2019

Das wachsende Reich Gottes unter uns zeigt seine Früchte in Menschen, die wegen ihrer Sünden Versöhnung erfahren, die sich ganz in die Nachfolge Jesu Christi rufen lassen und in denen die Haltungen der Seligpreisungen wachsen.

The growing Kingdom of God in our midst shows its fruits in human beings, receiving reconciliation because of their sins, being called entirely to follow Jesus Christ and growing in the habits of the beatitudes.

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarrkirche St. Clemens zu Bad Iburg:

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(c) Oliver Meik – Die Klosterseite der Bischofsburg von Bad Iburg im Sonnenschein. In der Mitte ist der Dachreiter von St. Clemens, rechts der Turm der Fleckenskirche St. Nikolaus (Flecken = Handelsplatz).


Oktavtag / Gottesmutter Maria (Neujahr) – 01/01/2019

4. Januar 2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus der Vorabendmesse mit Te Deum (Großer Gott wir loben Dich) und sakramentalem Segen zum Jahresabschluss in Maria – Hilfe der Christen zu Lüstringen in Osnabrück:

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(c) Oliver Meik – Auf dem Weg zur Krippe zu Lüstringen in Maria – Hilfe der Christen.

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(c) Oliver Meik – Angekommen an der Krippe in einer beeindruckenden Landschaft zu Lüstringen in Maria – Hilfe der Christen.


Die sieben Worte Jesu am Kreuz – 27/02/2016

8. März 2016

Zum Auftakt seines ersten Besuches in unserer Pfarrei St. Knud, Husum, hat unser H. H. Erzbischof Dr. Stefan Heße mit uns eine ökumenische Passionsandacht gefeiert. An dem schönen Gottesdienst in St. Knud, Friedrichstadt, Am Fürstenburgwall 16, beteiligten sich Vertreter aller Friedrichstädter Konfessionen.

© Tanja Koomen / Pfarrei St. Knud. "Hauptsache unser Kreuzträger hat gut lachen!" – Gruppenbild mit Erzbischof Heße (Mitte)

© Tanja Koomen / Pfarrei St. Knud. „Die Hauptsache ist, unser Crucifer hat gut lachen.“ – Gruppenbild mit Erbischof Heße (Mitte).

Die sieben Worte Jesu am Kreuz“ – Passionsandacht mit der Ökumene am 27.02.2016 um 15:30 Uhr in St. Knud zu Friedrichstadt

Erstes Wort, Lukas 23, 33.34a, „Vater, vergib Ihnen“, Katholiken: Hagen Heuckrodt (Lesung), Hannelore Leckerhardt (Meditation), Ulrich Keiluweit (Text):

Zweites Wort, Lukas 23, 41-43, „Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein“, Remonstranten: Herr Dr. Rabach (Lesung),  Pastor Severien Bouman (Meditation):

Drittes Wort,  Johannes 19, 26-27a, „Dies ist Dein Sohn – Deine Mutter“, Deutsche Lutheraner: Pastor Christoph Sassenhagen (Meditation):

Viertes Wort, Matthäus 27, 46-47, „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“: Pfarrer Oliver Meik (Lesung),  Kaplan Jules Lawson (Meditation):

Fünftes Wort, Johannes 19, 28-29, „Ich bin durstig.“, Mennoniten: Frau Mader (Lesung), Pastor Bernhard Thiessen war leider erkrankt:

Sechstes Wort, Johannes 19, 30a, „Es ist vollbracht.“, Dänische Lutheraner: Herr Klaus Johannsen (Lesung und Meditation), Lothar Zenetti (Text aus “Leben liegt in der Luft – Worte der Hoffnung”, S.72, Grünewald Verlag) Pastor Ulrich Vogel war leider erkrankt:

Siebtes Wort, Lukas 23, 45-46, „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“: Marietta Stratmann (Lesung), Erzbischof Stefan Heße (Meditation):