Der Tagesablauf zum Mitbeten – Certosa Serra San Bruno

Der stärkste Moment ist nach meinem Dafürhalten das mitternächtliche Gebet in der ansonsten dunklen Kirche. Es ist ein Beten mit Jesus: Der ist allein – in der Nacht – auf dem Berg. So beschreiben es die Evangelien häufig. Jesus hielt dieses Beten durch bis an den Abend vor seinem Tod, am Ölberg, in Getsemani. Er nahm die Jünger mit, obwohl sie immer wieder einschliefen. Er nimmt uns mit. An seinem Todestag waren es Andere, die Jesus auf den Berg verbrachten, nach Golgota, an die ‚Schädelstätte‘; und es wurde Nacht: ‚Eine große Finsternis brach herein.‘

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3. Adventssonntag / Gaudete – 12/12/2021

Lesejahr C. Diesen Sonntag hatte ich die Hl. Messe vor allem mit der Litauischen Mission in der Kapelle der Sankt-Ansgar-Schule (SAS) zu Hamburg:

Der 2. ist das Original.

Es ist der vermutlich letzte Mitschnitte einer meiner Predigten. Er kommt mit einer gewissen Verspätung, denn inzwischen bin ich in der Certosa S. Stefano del Bosco wohlbehalten angekommen und in der sehr freundlichen, offenen und mitbrüderlichen Eremitengemeinschaft der Kartäuser von Serra San Bruno Willkommen geheißen worden.

Es stellte sich heraus, dass meine Hostienschale genau für die großen Hostien paßt, die hier in der Certosa Serra San Bruno speziell für die Konventsmesse gebacken werden. Und weil es bisher nur eine Patene, aber keine Schale für die Konventsmesse gab, wird meine Hostienschale jetzt dort verwendet. Das freut mich sehr. Sollte das Trinken aus dem Kelch in die Konventsmesse zurückkehren dürfen, wäre mein Kelch ebenfalls ausreichen groß, benutz wird er schon hin und wieder.

Der Silber- und Goldschmidt Gräendorf in Osnabrück schuf beide Geräte 2003 zu meiner Priesterweihe nach meinen Entwürfen. Sie sind ein Geschenk meiner Heimatgemeinde, Heilig Geist, Hamburg-Farmsen, mit deren damaligen Pfarrer †P. Karl Schmickler SAC. Jetzt scheint es mir so, als hätte ich beides damals auch für die Verwendung in der Kartause von Serra San Bruno entworfen – jedenfalls bewegte mich die Idee einer feiernden Gemeinschaft … so fühlt sich wohl ‚Heimkommen‘ an.

Zum Altare Gottes will ich treten! – Ein Bild aus meiner Ersten Heiligen Messe am 7. Juni 2003 in Heilig Geist, Hamburg-Farmsen.

2. Sonntag im Jahreskreis – 19/01/2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in Christus König zu Marne. Der dritte Anhaltspunkt hätte lauten können „Ich kannte ihn nicht“, aber der fiel mir erst in Brunsbüttel wieder ein:

Dafür habe ich in Maria Meeresstern zu Brunsbüttel die Methodisten fälschlich Mennoniten genannt und die Predigt ‚wuchs an Gestalt‘:

3. Sonntag der Fastenzeit – 23/03/2014

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarrkirche Christus König zu Husum: 

24. Sonntag im Jahreskreis – 15/09/2013

Lesejahr C, Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Knud auf Nordstrand: .

18. Sonntag im Jahreskreis – Zum Tode von Erzbischof Ludwig Averkamp – 04/08/2013

Lesejahr C, Mitschnitt aus dem Hochamt in Christus König zu Husum: .

PS: Warum jetzt wieder die direkte Wiedergabe erscheint, erschliesst sich mir auch nicht. O Geheimnisse der Programmierung …

†Ludwig Averkamp, Erzbischof em. und Zweiter Gründerbischof des Erzbistums Hamburg

Dominus prope – Der Herr ist nahe! (Phil 4, 5) war im Leben der Wappenspruch unseres Alterzbischofs. Gott macht im Tode wahr, was er im Leben verheißen hat: Wir haben einen großen Fürsprecher im Himmel gewonnen! – wenn das Herz zunächst auch weint über den Verlust auf Erden.

Gott, der Herr über Leben und Tod, hat seinen treuen Diener Ludwig heute, am 29. VII. AD 2013 gegen acht Uhr morgens, in das himmlische Vaterhaus heimgeführt. Der Sarg ist zum Abschied in der Krypta des Mariendomes zu Hamburg für alle zugänglich aufgebahrt. Das Pontifikalrequiem mit anschliessender Beisetzung wird im Mariendom am Freitag, 2. August 2013, um 15:00 Uhr gefeiert. Wer aus Husum mitfahren möchte, melde sich gerne bei mir. ‚Wo seine Zeugen sterben ist sein Reich!‘ – Bitte für uns, Erzbischof Ludwig! – R.I.P.