Aschermittwoch – 17/02/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Heilig Kreuz zu Boizenburg:

Mit Weitblick in die Fastenzeit (c) Oliver Meik

6. Sonntag im Jahreskreis – 14/02/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Christus König zu Wittenburg:

Ein Blick aus dem Fenster in den verschneiten Wald (c) beim Fotografen

Taufe des Herrn – 10/01/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Maria Rosenkranzkönigin zu Dömitz:

Jungfrau Muttergottes mein, lass mich ganz dein Eigen sein. (c) beim Fotografen

Gehorsam, Armut, (ehelose) Keuschheit – nicht ob, sondern wer wie?

Könnte es sein, dass die gegenwärtigen Diskussionen über den Zölibat (= die Ehelosigkeit der Kleriker) das Thema verfehlen, wenn sie dessen großen Bruder, dem Gehorsam, und dessen größerer Schwester, der Armut, keinerlei Aufmerksamkeit widmen? Wie könnte man das Leben der Kleriker ganz pragmatisch und ohne Beachtung des Rufes Jesu zur vollständigen Hingabe des eigenen Lebens ordnen?

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde Euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

Matthäus 4, 19f.

Wenn das Verhältnis des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut, zu heiraten.

Matthäus 19, 10

Wenn Du vollkommen sein willst, geh, verkauf Deinen Besitz und gib ihn den Armen; und Du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

Matthäus 19, 21

Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wohin er sein Haupt hinlegen kann.

Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!

Matthäus 8, 20f.

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Lukas 9, 62

Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt.

Jeder, der um meinetwillen und in des Evangeliums Willen Haus oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das hundertfache dafür empfangen.

Markus 10, 28-30

Zwei Weltkriege haben vor allem in Europa und Asien ungeheure Verluste an Menschenleben gebracht und auf der ganzen Welt eine vielfältige Heimatlosigkeit bewirkt. Danach konzentrieren sich viele Hoffnungen auf den Bereich der geschlechtlichen Partnerschaft. Das überfordert uns.

‚Verbieten oder Erlauben‘ ist möglicherweise die falsche Fragestellung. (Sich) weniger wichtig nehmen (vgl. Johannes XXIII. PP) und stattdessen mehr die Gemeinschaft der Glaubenden mit Jesus suchen, könnte ein Rat aus dem Evangelium sein; eine Dispens von der Ganzhingabe des Lebens ist im Evangelium nicht vorgesehen.

Dann stellt sich wohl am Ende heraus, dass Gehorsam und Armut in mancher Hinsicht Vater und Mutter der Ehelosigkeit sind.

Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber, ist alles möglich.

Matthäus 19, 26
Die Eucharistie ist die Hingabe des Lebens. – Marne Januar 2020 – (c) Oliver Meik

2. Adventssonntag – Maria Empfängnis / Immaculata – 08/12/2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Joseph zu Parchim:

Etwas anders akzentuiert, vielleicht vollständiger, jedenfalls länger 🙂 der Mitschnitt ‚derselben Predigt‘ aus der Heiligen Messe in St. Edith Stein zu Hamburg-Neuallermöhe:

Der ‚fehlende‘ Text im Anschluss an die zweite Lesung:

An anderer Stelle heißt es: Ihr Heiden, freut euch mit seinem Volk! / Und es heißt auch: Lobt den Herrn, alle Heiden, preisen sollen ihn alle Völker! / Und Jesaja sagt: Kommen wird der Spross aus der Wurzel Isis; er wird sich erheben, um über die Heiden zu herrschen. Auf ihn werden die Heiden hoffen. / Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.

Der Brief des Apostels Paulus an die Römer 15, 10-13.
(c) Oliver Meik – Zur Predigt in Parchim, der dortige Kirchenpatron St. Joseph, ein aufrichtiger Mann und Arbeiter.

Die Treue der Beter – die Orden und die Reformation in Mecklenburg

Reformatorische Lehren tauchten in Mecklenburg schon vor 1520 auf, zuerst in den Seestädten. Am längsten widersetzten sich die Dominikaner der Reformation, in Rostock bis 1571, in Wismar bis 1554. Bei der großen Kirchenvisitation 1541/42 waren von 204 Dorfpfarren noch 63 katholisch, besonders solche in der Nachbarschaft von Domstiften oder Klöstern. Ab 152 wurden die Mönchs-Feldklöster aufgehoben. Das älteste und ehrwürdigste Kloster, die Zisterzienserabtei Doberan war schon längst im Verfall. Die noch in Blüte stehende Kartause Marienehe bei Rostock mußte mit Waffengewalt genommen werden. […] Am hartnäckigsten und widerspenstigsten waren die Nonnen, besonders in Dobbertin. Sie erklärten, sie wollten lieber „vor einem Schwert sitzen gehen“ als evangelisch werden. Sie warfen sich vor einem Marienbild nieder und verlangten ein Wunder. Es trat jedoch nicht ein. Dennoch ließen sich die Nonnen nicht einmal vom Herzog persönlich bekehren. Nach 1557 waren sogar noch sechs neue Schwestern eingetreten. Als sie mit Gewalt aus Dobbertin ausgewiesen wurden, wehrten sie sich mit Stöcken und Steinen. ‚Wenn ich euch alle dem Teufel in den Rachen werfen könnte, wollt ich’s nicht lassen!‘ rief die Nonne Ingeborg Hagenow.“

Chronik des Bischöflichen Kommissariats Schwerin. 1946 bis 1973. Hg. vom Heinrich-Theissing-Institut. Schwerin 2003.

Wer betet, der bleibt. Gebetszentren stärken die Gläubigen. Hab keine Angst vor Deiner ohnmächtigen Schwäche. Heute arbeiten die Konfessionen am gemeinsamen christlichen Zeugnis. Die Frage der Beter aber bleibt: Laien, Priester, Ordensleute: Wo und wie wollt Ihr Euch heute sammeln und Eure katholische Identität im Gebet stärken?

Einen ganz herzlichen Dank allen Dominikanern, Kartäusern, Stiften, Nonnen und Pfarrern für ihr Zeugnis. Wir brauchen Euch. Und mehr von Euch. Sende, Herr, Beter in Deinen Weinstock, Menschen der Lebens- und Liebeshingabe. Amen.

(c) Oliver Meik – Die Kartause von Capri. Capri Charterhouse. September 2019.

Darstellung des Herrn / Hl. Ansgar – 03/02/2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt mit der äußeren Feier des Hochfestes der Darstellung des Herrn und einem Gedenken des heiligen Ansgars in der Pfarrkirche St. Clemens zu Bad Iburg:

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(c) Oliver Meik – Mit winterlichen Grüßen von der Großen Domsfreiheit in Osnabrück.

Taufe des Herrn — 13/01/2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarrkirche St. Clemens zu Bad Iburg, in dem des hl. Hilarius von Poitiers besonders gedacht wurde:

Einige Korrektur: Nicht Arius wird verbannt sondern Hilarius! – 367 ist der Todestag des hl. Hilarius – nicht das Datum der Beilegung des Streites um den Arianismus (Konzil von Konstantinopel 381).

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(c) Oliver Meik – Der Blick vom Taufbecken im Empire-Stil (Zeit Napoleons) in das Hauptschiff der ehemaligen Abtei- und heutigen Pfarrkirche St. Clemens.

 

Christi Himmelfahrt – 25/05/2017

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt zur Feierlichen Ersten Heiligen Kommunion in der Pfarrkirche St. Gertrud zu Niebüll: 

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(c) Oliver Meik – Photo der Vorderseite des Erinnerungsbildchens zur Erstkommunion 2017 in Nordfriesland.

2. Sonntag der Fastenzeit – 12/03/2017

Lesejahr A. Leider wieder mit etwas Verspätung kommt der Mitschnitt aus dem Hochamt mit den Erstkommunionkindern in der Pfarrkirche Christus König zu Husum:

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(c) Oliver Meik – Oldie but goldie: Der Altarraum unserer Pfarrkirche Christus König zu Husum mit dem Hungertuch 1978 aus Äthiopien.