Palmsonntag – 05/04/2020

Lesejahr A. Eine improvisierte Studioaufnahme aus Hamburg mit einem Wort zur Matthäuspassion:

Übrigens gibt es die Lesungen einschließlich der Passion als „Ostern für die Ohren“ auf der Seite von Maria Grün zum Hören. 

Alle, die Sehnsucht nach den Sakramenten haben, aber sie zur Zeit nicht empfangen können, schließe ich wie versprochen in die tägliche Heilige Messe mit ein. Besonders gedenke ich derjenigen, die mich darum ausdrücklich gebeten haben. So habe ich es heute getan, und das gilt auch in dieser ganzen Woche und der kommenden Zeit. 

Wer den Wunsch hat, ein besonderes Anliegen in die hl. Messe einzubringen (Messintention), kann gerne das Kontaktformular benutzen.

Der Erzbischof hat klar gestellt: 

„Die ordentliche Form für den Empfang des Bußsakraments ist die Einzelbeichte, die unter Beachtung der Schutzvorschriften zur Vermeidung einer Ansteckung weiterhin gespendet werden kann.“

Das Sakrament der Versöhnung/Bußsakrament unter den derzeitigen Bedingungen von SARS-CoV-2. Information vonErzbischof Dr. Stefan Heße, 3. April 2020.

Falls Sie eine Sehnsucht im sakramentalen oder geistlichen Bereich formulieren möchten, ist der richtige Ort dafür immer die Gemeinde und hier nur ein zusätzliches Kontaktangebot angesichts der gegenwärtigen Schwierigkeiten.

Eine Blüte in ‚Passionsfarben‘ auf Sizilien. (c) Beim Photographen

Epidemie Covid-19: Ein ‘geistlicher Lieferdienst’? / ‘Spiritual Home-delivery’? / Un ‘servizio di consegna spirituale a domicilio’?

Es lassen sich bei der Abstimmung mehrere Optionen gleichzeitig auswählen. / You can chose different options at the same time in your vote. / Si puo sceligere vari opzioni nello stesso voto.

Ich mache mir Gedanken darüber, wie wir den Menschen beistehen können, die nicht mehr auf die gewohnte Weise Sakramente und Sakramentalien in der Kirche empfangen können. Lebensmittel und Medikamente werden nach Hause geliefert. Aber unsere geistlichen Hilfsmittel? Was meint Ihr, sollten wir für die Zeit der Krise durch die Epedemie Covid-19 einen Hauslieferdienst aufbauen? Gibt es Priester, Mitarbeiter, Kommunionhelfer oder Gemeinden, die sich Beteiligen würden, sowohl motorisiert als auch bei voller Gesundheit sind und keiner Risikogruppe angehören?

Natürlich sind hauptsächlich die Pfarreien zuständig; aber könnte eine Unterstützung sinnvoll sein?
Bitte nutzt die Abstimmung und die Kommentarfunktion für Eure Vorschläge. Eine private Nachricht an mich ist über das Kontaktformular möglich.

English: I am wondering how we can be available for those, who can no longer receive sacraments and sacramentals in their Church in the usual way. Groceries and medicines are delivered to your home. But our spiritual aids? What do you think, should we set up a home delivery service for the time of the crisis through the epidemic Covid-19? Are there priests, co-workers, extraordinary ministers of communion or communities who would participate, who are motorized and in good health and do not belong to any risk group?

Certainly first of all it’s the parishes responsibility; but could additional coordination be helpful?
Please use the voting and comment functions for your suggestions. A private message to me is possible via the contact form.

Italiano: Mi chiedo come possiamo farci disponibili per coloro che non possono più ricevere sacramenti e sacramentali nelle loro Chiese al modo solito. Alimentari e medicinali vengono consegnati a casa tua. Ma i nostri aiuti spirituali? Cosa ne pensi, dovremmo istituire un servizio di consegna a domicilio per il tempo della crisi attraverso l’epidemia Covid-19? Ci sono sacerdoti, collaboratori, ministri straordinari di comunione o comunità che parteciperebbero, che sono motorizzati e in buona salute e non appartengono ad alcun gruppo a rischio?

Certo che é la responsabillitá delle parrocchie; ma una coordinazione additiva potrebbe rendersi utile?
Si prega di utilizzare le funzioni di voto e commento per i propri suggerimenti. Un messaggio privato per me è possibile tramite il modulo di contatto.

Darstellung des Herrn / Maria Lichtmess – 02/02/2020

Jesus vertraut sich Maria an. Laßt uns seinem Vorbild folgen; möge Maria uns in den Tempel tragen.

Jesus follows Mary. Let’s do it in his image; may Mary carry us into the temple.

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Martin zu Schwerin-Lankow:

Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Andreas auf dem Dreesch zu Schwerin:

Der Tempel des neuen Bundes: Jesus Christus. In der Mitte ist das Herz Jesu. Darum liegt die Dornenkrone. Darüber thront der Reichsapfel, mit dem Kreuze bekrönt: So herrscht Jesus über die Welt, mit ‚passionierter‘, leidend-leidenschaftlicher Liebe.
Das weiße Untergewand ist ein nahtloser Rock, das Symbol der einen Christenheit, ein Zeichen der Reinheit, ein hohepriesterliches Gewand; der rote Mantel ist der Königsmantel, gehalten vom Kreuz, von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn.
Das Antlitz Jesu ist in der traditionellen Form nach dem Abbild im Schweißtuch der Veronica und dem Turiner Grabtuch gefaßt.
Das Gesicht, die Figur und Haltung Jesus und die Gesamtkomposition sind symmetrisch. Sie drücken die gute und harmonische Heilsordnung des Gottesreiches aus.
Die Arme hält Jesus im Gestus des priesterlichen Gebets ausgebreitet, sein Blick wirkt innerlich und gesammelt, doch Arme und Blick wenden sich zu gleich dem Betrachter zu. Ursprünglich schaute er direkt auf den Altar davor, auf dem die Priester sein Opfer zu vollziehen hatten.
Jesus thront auf der Weltkugel; aber niedergelegt ist die Krone: das ist ein Zeichen der Demut, des Dienstes an und für die Welt. Dahinter befinden sich zur linken Jesu, vom Betrachter aus rechts, Totenköpfe: Jesus hat den Tod besiegt.
Die Engel beugen sich vor Jesus, weil ihm die himmlischen Mächte untertan sind. Der eine Engel hält das Kreuz und einen Kreuzesnagel. Es sind Zeichen des Glaubens, der Erlösung, der Verklärung, der Hingabe und der ‚angenagelten‘, durchlittenen Ohnmacht, der Selbstentäußerung des Erlösers der Welt, des Salvator mundi. Dem anderen Engel scheint etwas zu fehlen. Hielt er einmal die Lanze, die das Herz Jesu öffnete, seine Seite auftat, damit Wasser und Blut entsprängen, die Taufe und die Eucharistie, die Sakramente der Kirche und mit ihnen das Sakrament der Kirche (II. Vat. Konzil)?
Der König trägt noch als auferstandener Herrscher die Wundmale: Er ist derselbe, der gekreuzigt wurde, der Menschgewordene in Ewigkeit.
Die ausgebreiteten Arme beschreiben den ‚Querbalken’ zum ‚Löngsbalken’ des Körpers: Es ist das einmalige Kreuzesopfer seines Lebens, das er auch auf diesem Altar durch die Hand seiner Diener vollzieht.
Das alles strahlt aus wie in einer Muschel, dem Zeichen des verborgenen Lebens, des ‚Lebensschatzes‘, des Aufbruchs und der Neuerung.
‚Wahrheit und Frieden‘ ruft die Inschrift darüber. ‚Sich [uns] herrschend zum Siegespreis gab‘, die Inschrift darunter – Das Bild zeigt ein Detail des Retabels im Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. (c) Oliver Meik

3. Sonntag im Jahreskreis – 26/01/2020

Lesejahr A. Die Pfarrkirche St. Vizelin zu Neumünster verbindet eine lateinische Inschrift mit dem Priesterseminar in Osnabrück. Noch heute werden dort alle unsere Priester auf die Weihe vorbereitet. Dazu mehr in der Bildunterschrift. Hier erst einmal der Mitschnitt aus der Heiligen Messe:

Der Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. – (c) Oliver Meik
Die lateinische Inschrift: „Se nascens dedit socium, se vescens in edulium, se regnans dat in premium, se moriens in pretium, sponsam fundat ecclesiam.“, bedeutet übersetzt: „Geboren werdend gab er sich zum Gefährten, speisend sich zur Speise, herrschend sich zum Lohn, sterbend sich zum Lösepreis, so begründete der Bräutigam die Kirche.“ – Bis auf den letzten Teilsatz vom Bräutigam, der eigentlich nicht zu dem Gedicht gehörte, stehen alle Teile auch in der Apsis der Kapelle des Osnabrücker Priesterseminars. Es könnte sein, dass damals ein Neumünsteraner Pfarrer Regens wurde …
Der Teilsatz „herrschend sich zum Lohn“ stand logisch erst nach „sterbend sich zum Lösepreis“. Er wurde in St. Vizelin offensichtlich aus den Gründen der künstlerischen Betonung in die Mitte gesetzt. Die Überschrift über dem Herz-Jesu.Bild „veritas et pax“ bedeutet „Wahrheit und Frieden“. Zu den ersten zwei Bildern im Detail. – (c) Oliver Meik

4. Adventssonntag – 22/12/2019

Lasst uns in diesen Tagen vor Weihnachten besonders für unseren Papst, unseren Bischof und für alle, die in der Kirche eine besondere Verantwortung tragen beten: Mögen sie mit Gott so zusammenwirken, dass alle unsere Anstrengungen der Verkündigung des Evangeliums dienen!

Dazu kann auch das Gebet aus dem letzten Blogeintrag eine Hilfe sein.–

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in der Kirche Zu den heiligen Engeln zu Glinde bei Hamburg:

(c) mit Erlaubnis des Photographen – Maria, Mutter der Barmherzigkeit, vom Tor der Morgenröte (Ausros Vartai) in Vilnius (Litauen): Bitte für uns!
Maria ist die Morgenröte Jesu Christi, der wahren Sonne, die in der Welt scheint und erschienen ist.

Repost: Jungfrau, Mutter Gottes mein – meiner +Großmutter seligen Angedenkens

Gestern beging meine +Großmutter ihren 90. Geburtstag. Aber schon seit einigen Jahren lebt sie im Jenseits, in jener Welt, die wir Himmel nennen und die auf die Anschauung Gottes ausgerichtet ist. Ein Gebet, dass sie von ihrer Großmutter und ihrer Mutter empfangen und innig geliebt hat, möchte ich im persönlichen Gedenken hier wiedergeben. So hat sie gelebt: in ihrer Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt (HH-Rahlstedt); so ist sie gestorben: an Mariä Himmelfahrt (15.08.). Ins Paradies mögen die Engel Dich geleiten. Requiescat In Pacem.

Jungfrau, Mutter Gottes mein, lass mich ganz Dein eigen sein; Dein im Leben, Dein im Tod, Dein in Unglück, Angst und Not, Dein in Kreuz und bittrem Leid, Dein für Zeit und Ewigkeit! Jungfrau, Mutter Gottes mein, lass mich ganz Dein eigen sein! Mutter, auf Dich hoff’ und baue ich. Mutter, zu Dir ruf‘ und seufze ich. Mutter, Du gütigste, steh mir bei! Mutter, Du mächtigste, Schutz mir leih! O Mutter, so komm, hilf beten mir! O Mutter, so komm, hilf streiten mir! O Mutter, so komm, hilf leiden mir! O Mutter, so komm und bleib bei mir! Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste! Du willst mir ja helfen, o Gütigste! Du mußt mir nun helfen, o Treueste! Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste! O Mutter der Gnade, der Christen Hort, Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port*; Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier; Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier! Wer hat je umsonst Deine Hilf ‚angefleht? Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet? Drum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid: Maria hilft immer, sie hilft jederzeit! Ich ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod: Maria hilft immer, in jeglicher Not! So glaub‘ ich und lebe und sterbe darauf; Maria hilft mir in den Himmel hinauf. Amen.

* Hafen

Wir sehen uns bei Gott in dem himmlischen Vaterhaus mit den vielen Wohnungen, liebe Oma, an der Hand der Gottesmutter! Bitt’ Gott für mich und meinen Dienst, zu dem ich ganz und gar unwürdig bin. Verzeihe und bitte bei Gott um Verzeihung für meine Sünden: das Böse, welches ich tat, und das Gute, was ich nicht getan habe. Bitte für die, die Dein Tod endlich versammelt hat: dass sie Dein geistiges Erbe nicht verlieren und der Sehnsucht und dem Beispiel Deiner gütigen Liebe folgen. Amen. Heiliger Ludwig-Maria Grignion de Montfort, meine Oma hat Dich verehrt und Dein ‚Goldenes Buch‘ (Abhandlung über die vollkommene Andacht zu Maria) geliebt: Bitte für sie!

(C) Regina delle Sure di Bambin’ Gesu.

27. Sonntag im Jahreskreis – 06/10/2019

Lesejahr C. Aus der hl. Messe in St. Mariä Himmelfahrt zu Güstrow:

(c) Oliver Meik – St. Mariä Himmelfahrt Güstrow im Licht des Mittags.

(c) Oliver Meik – St. Mariä Himmelfahrt Güstrow im Licht des Mittags.

(c) Oliver Meik – Und vom ‚Arbeitsplatz‘ aus.

22. Sonntag im Jahreskreis – 01/09/2019

„Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. / … er stürzt die Mächtigen vom Thron / und erhöht die Niedrigen.“

„… for he has looked with favor on his lowly servant. / … He has cast down the mighty from their thrones, / and has lifted up the lowly.“

(Das Evangelium nach Lukas 1, 48.52).

Lesejahr C. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in Christus König zu Uetersen:

(c) Oliver Meik – Die Lichterprozession von Lourdes, Frankreich, am Vorabend von Maria Aufnahme in den Himmel 2019.

Gründonnerstag – 18/04/2019

Mitschnitt aus der Heiligen Messe vom letzten Abendmahl in St. Knud auf Nordstrand:

(C) Oliver Meik – St. Knud auf Nordstrand vom Altar her gesehen.