Passionssonntag AD 2020/ Passion Sunday / Domenica della passione

27. März 2020

„Selbe Stelle, selbe Welle!“ ist ein Spruch aus der Radiozeit. – An diesen Sonntag werde ich es wie an den vergangenen halten. (Seelsorge möglichst telefonisch oder per Skype)

Ich danke Euch, dass Ihr für mich betet! Ich bete für Euch besonders die Heiligen Messen. Wir sind eine große Familie. Jede Heilige Messe wird für die ganze Kirche auf der Erde und die Verstorbenen im Purgatorium gefeiert. Und alle Engel und Heiligen feiern mit. Die Zahl der Teilnehmer ist nebensächlich. Die kleine hl. Messe auf der Missionsstation ist ebenso wirksam wie die feierlichste Papstmesse oder eben sogar die einzelnen Feier eines Priesters in der Einsamkeit. Wir beten füreinander. Die Heiligen und die Engel beten für uns. Wir beten für unsere Verstorbenen. Jesus ist stellvertretend für uns alle am Kreuz gestorben und auferstanden. Der heilige Geist ist unsere gemeinsame Sprache, Pfingsten, das Babel überwindet. Ich habe mich besonders über das heutige Gebete unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus mit einer einsamen Aussetzung des allerheiligsten Sakramentes, dem sakramentalen Segen „urbi et orbi“ und den Gebeten vor der Marienikone Salus populi romani (‚Heil des römischen Volkes‘) aus S. Maria Maggiore und dem römischen Pestkreuz aus S. Marcello al Corso gefreut. Dank sei Gott, dem Vater, unser Herr ist in alle Ewigkeit. Amen.

„Same place, same time!“ translates a saying from the radio era. – This Sunday I’ll keep like the past ones. (Pastoral in the first place through phone or Skype)

Thank you for praying for me! I pray for you, especially Holy Mass. We are a big family. Every Holy Mass is celebrated for the whole Church on earth and for the deceased in the purgatory. And all angels and saints celebrate with us. The number of participants is irrelevant. The little Holy Mass at the mission station is just as effective as the most solemn Papal Mass or even the individual celebration of a priest in solitude. We pray for each other. The saints and the angels are praying for us. We pray for our deceased. Jesus died on behalf of all of us on the cross and rose again. The Holy Spirit is our common language, our Pentecost or Whitsuntide, that overcomes Babel. I was particularly delighted by today’s prayers of our Holy Father Pope Francis with a lonely exposure of the Blessed Sacrament, the sacramental blessing „urbi et orbi“ and the prayers in front of the icon of Mary Salus populi romani (‚Salvation of the Roman People‘) of S. Maria Maggiore and the roman Plague Cross of S. Marcello al Corso. Thanks be to God, the Father, our Lord forever. Amen

„Stesso posto, stessa ora!“ si traduce un detto dell’era radiofonica. – Questa domenica tenterò come quelle passate. (Assistenza spirituale preferibilmente tramite telefono o Skype)

Vi ringrazio delle Vostre preghiere per me! Prego per Voi in particolare le Santa Messa. Siamo una grande famiglia. Ogni Santa Messa è celebrata per l’intera Chiesa sulla terra e per i defunti nel purgatorio. E tutti gli angeli e i santi celebrano con noi. Il numero dei partecipanti è irrilevante. La piú piccola Santa Messa presso una stazione di missione è efficace tanto quanto la Messa solenne papale o persino la celebrazione individuale di un sacerdote nella solitudine. Preghiamo una per l’altro. I santi e gli angeli pregano per noi. Noi preghiamo per i nostri morti. Gesù in luogo di noi tutti fu morto sulla croce e risuscitato. Lo Spirito Santo è il nostro linguaggio comune, la Pentecoste, che vince Babele. Sono particolarmente edificato dalle preghiere d’oggi del nostro Santo Padre Papa Francesco con un’esposizione solitaria del Santissimo Sacramento, la benedizione sacramentale „urbi et orbi“ e le preghiere di fronte all’icona di Maria Salus populi romani („Salvezza del popolo romano“) di S. Maria Maggiore e al Croce della pesta romana di S. Marcello al Corso. Grazie a Dio, Padre, nostro Signore per sempre. Amen.

‚Eine Fest-Prozession mit dem Kreuz der Kirche des Heiligen Marcello in Rom.
Alljährlichg findet seit der großen Pest im Jahre 1522 in Rom eine Bittprozession statt, bei welcher das Kreuz von S. Marcello durch die Straßen getragen wird.‘ (C) Bundesarchiv, Bild 102-12792 / CC-BY-SA 3.0

6. Sonntag im Jahreskreis – 16/02/2020

22. Februar 2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt mit den Erstkommunionkinder in meiner Heimatgemeinde Heilig Geist zu Hamburg-Farmsen:

Nordfriesland kam mir manchmal wie der Amazonas vor. Es ist schön und eine große Missionsaufgabe. Ich war dort sehr gerne. 🙂 … Und wo man auch anlegt, überall gibt es katholische Christen, die nach dem Evangelium leben und die Sakramente feiern wollen. Dank sei Gott!

Wo Christen Priester erbitten, sendet Gott sie aus. – Herr, sende Arbeiter in Deine Ernte! – Und sammle Du Deine Gemeinde zu Gebet und Gottesdienst!

Tabernakel. Dornbusch. Altar. Berufungsort. – {c) Oliver Meik

Darstellung des Herrn / Maria Lichtmess – 02/02/2020

2. Februar 2020

Jesus vertraut sich Maria an. Laßt uns seinem Vorbild folgen; möge Maria uns in den Tempel tragen.

Jesus follows Mary. Let’s do it in his image; may Mary carry us into the temple.

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Martin zu Schwerin-Lankow:

Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Andreas auf dem Dreesch zu Schwerin:

Der Tempel des neuen Bundes: Jesus Christus. In der Mitte ist das Herz Jesu. Darum liegt die Dornenkrone. Darüber thront der Reichsapfel, mit dem Kreuze bekrönt: So herrscht Jesus über die Welt, mit ‚passionierter‘, leidend-leidenschaftlicher Liebe.
Das weiße Untergewand ist ein nahtloser Rock, das Symbol der einen Christenheit, ein Zeichen der Reinheit, ein hohepriesterliches Gewand; der rote Mantel ist der Königsmantel, gehalten vom Kreuz, von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn.
Das Antlitz Jesu ist in der traditionellen Form nach dem Abbild im Schweißtuch der Veronica und dem Turiner Grabtuch gefaßt.
Das Gesicht, die Figur und Haltung Jesus und die Gesamtkomposition sind symmetrisch. Sie drücken die gute und harmonische Heilsordnung des Gottesreiches aus.
Die Arme hält Jesus im Gestus des priesterlichen Gebets ausgebreitet, sein Blick wirkt innerlich und gesammelt, doch Arme und Blick wenden sich zu gleich dem Betrachter zu. Ursprünglich schaute er direkt auf den Altar davor, auf dem die Priester sein Opfer zu vollziehen hatten.
Jesus thront auf der Weltkugel; aber niedergelegt ist die Krone: das ist ein Zeichen der Demut, des Dienstes an und für die Welt. Dahinter befinden sich zur linken Jesu, vom Betrachter aus rechts, Totenköpfe: Jesus hat den Tod besiegt.
Die Engel beugen sich vor Jesus, weil ihm die himmlischen Mächte untertan sind. Der eine Engel hält das Kreuz und einen Kreuzesnagel. Es sind Zeichen des Glaubens, der Erlösung, der Verklärung, der Hingabe und der ‚angenagelten‘, durchlittenen Ohnmacht, der Selbstentäußerung des Erlösers der Welt, des Salvator mundi. Dem anderen Engel scheint etwas zu fehlen. Hielt er einmal die Lanze, die das Herz Jesu öffnete, seine Seite auftat, damit Wasser und Blut entsprängen, die Taufe und die Eucharistie, die Sakramente der Kirche und mit ihnen das Sakrament der Kirche (II. Vat. Konzil)?
Der König trägt noch als auferstandener Herrscher die Wundmale: Er ist derselbe, der gekreuzigt wurde, der Menschgewordene in Ewigkeit.
Die ausgebreiteten Arme beschreiben den ‚Querbalken’ zum ‚Löngsbalken’ des Körpers: Es ist das einmalige Kreuzesopfer seines Lebens, das er auch auf diesem Altar durch die Hand seiner Diener vollzieht.
Das alles strahlt aus wie in einer Muschel, dem Zeichen des verborgenen Lebens, des ‚Lebensschatzes‘, des Aufbruchs und der Neuerung.
‚Wahrheit und Frieden‘ ruft die Inschrift darüber. ‚Sich [uns] herrschend zum Siegespreis gab‘, die Inschrift darunter – Das Bild zeigt ein Detail des Retabels im Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. (c) Oliver Meik


3. Sonntag im Jahreskreis – 26/01/2020

27. Januar 2020

Lesejahr A. Die Pfarrkirche St. Vizelin zu Neumünster verbindet eine lateinische Inschrift mit dem Priesterseminar in Osnabrück. Noch heute werden dort alle unsere Priester auf die Weihe vorbereitet. Dazu mehr in der Bildunterschrift. Hier erst einmal der Mitschnitt aus der Heiligen Messe:

Der Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. – (c) Oliver Meik
Die lateinische Inschrift: „Se nascens dedit socium, se vescens in edulium, se regnans dat in premium, se moriens in pretium, sponsam fundat ecclesiam.“, bedeutet übersetzt: „Geboren werdend gab er sich zum Gefährten, speisend sich zur Speise, herrschend sich zum Lohn, sterbend sich zum Lösepreis, so begründete der Bräutigam die Kirche.“ – Bis auf den letzten Teilsatz vom Bräutigam, der eigentlich nicht zu dem Gedicht gehörte, stehen alle Teile auch in der Apsis der Kapelle des Osnabrücker Priesterseminars. Es könnte sein, dass damals ein Neumünsteraner Pfarrer Regens wurde …
Der Teilsatz „herrschend sich zum Lohn“ stand logisch erst nach „sterbend sich zum Lösepreis“. Er wurde in St. Vizelin offensichtlich aus den Gründen der künstlerischen Betonung in die Mitte gesetzt. Die Überschrift über dem Herz-Jesu.Bild „veritas et pax“ bedeutet „Wahrheit und Frieden“. Zu den ersten zwei Bildern im Detail. – (c) Oliver Meik

Zweiter Sonntag nach Weihnachten – 05/01/2020

8. Januar 2020

Mein liebes Erzbistum Hamburg, wir kennen einander seit Deiner Gründung vor jetzt 25 Jahren. Von Herzen wünsche ich Dir Segen, Kraft und Mut anlässlich Deines Jubiläums am 7. dieses Monats.

Mit der Kirche, dem Papst, dem Erzbischof und so vielen Gläubigen und Priestern und gutwilligen Menschen in unseren Gemeinden und Regionen stehe ich zu Dir! Ad multos annos! Und frohe Bekehrungen.

Ich danke Dir, mein Jesus. – Hl. Ansgar, Sel. Niels Stensen, Ihr Sell. Lübecker Märtyrer, bittet für uns!


Und jetzt der Mitschnitt aus der Heiligen Messe vom Zweiten Sonntag nach Weihnachten in St. Franz-Joseph zu Harburg:

(c) Oliver Meik – Die innere Krippe in St. Franz-Joseph.

Fest der Heiligen Familie / Sonntag in der Weihnachtsoktav – 29/12/2019

29. Dezember 2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Bonifatius zu Hamburg-Wilhelmsburg:

(c) Oliver Meik – Ein Schnellschuss auf die Hamburger Innenstadt im Morgenlicht aus der S-Bahn in Richtung Hamburg-Elbbrücken.

2. Adventssonntag – Maria Empfängnis / Immaculata – 08/12/2019

10. Dezember 2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Joseph zu Parchim:

Etwas anders akzentuiert, vielleicht vollständiger, jedenfalls länger 🙂 der Mitschnitt ‚derselben Predigt‘ aus der Heiligen Messe in St. Edith Stein zu Hamburg-Neuallermöhe:

Der ‚fehlende‘ Text im Anschluss an die zweite Lesung:

An anderer Stelle heißt es: Ihr Heiden, freut euch mit seinem Volk! / Und es heißt auch: Lobt den Herrn, alle Heiden, preisen sollen ihn alle Völker! / Und Jesaja sagt: Kommen wird der Spross aus der Wurzel Isis; er wird sich erheben, um über die Heiden zu herrschen. Auf ihn werden die Heiden hoffen. / Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.

Der Brief des Apostels Paulus an die Römer 15, 10-13.
(c) Oliver Meik – Zur Predigt in Parchim, der dortige Kirchenpatron St. Joseph, ein aufrichtiger Mann und Arbeiter.

Hochfest Christus König – 24/11/2019

24. November 2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Filialkirche Maria Himmelfahrt zu Laage:

(c) Oliver Meik – Vom Totalitarismus in den Hinterhof abgedrängt, aber stolz aufgerichtet. Maria Himmelfahrt in Laage
(c) Oliver Meik – Lebendig, warm und bereit zum Gottesdienst. Maria Himmelfahrt in Laage.

33. Sonntag im Jahreskreis – 17/11/2019

18. November 2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Edith Stein, Hamburg-Neuallermöhe:

(c) Oliver Meik – Milazzo 2019, Blick auf die äolischen oder liparischen Inseln.

29. Sonntag im Jahreskreis – 20/10/2019

20. Oktober 2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in meiner Heimatgemeinde Heilig Geist zu Hamburg-Farmsen:

PS: Eine Anleitung zum Beten des Rosenkranzes findet sich im Gotteslob unter der Nr. 4.
(c) Oliver Meik – Ganz dienstlich an einem Sonntag im Oktober 2019 in Hamburg.