Herz-Jesu-Hochfest – 19/06/2020

19. Juni 2020

Mitschnitt aus der Heilige Messe in Christus König zu Wittenburg, am Patronat der Kirchen Herz Jesu in Zarentin und Lübtheen (wie ich nach der Predigt erfuhr):

Der Christus von Wittenburg. (c) Oliver Meik

Ostern –12/03/2020

11. April 2020

Lesejahr A. Für die österliche Nachtwache oder Tagesmeditation eine lange, improvisierte Studioaufnahme aus Wittenburg in Mecklenburg mit ‚vielen Worten’ oder doch eher einem ‚Seufzen’ über die Leere und das Gebet:


Zurück am Ursprung – Sankt-Ansgar-Schule (SAS)

8. April 2020

Die private tägliche Heilige Messe darf ich jetzt in der Kapelle der SAS feiern. Denn die Schule ist geschlossen und hat natürlich auf Heimarbeit umgestellt – einschließlich der sehr regen Schulseelsorge.

Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, hier – wenn auch nur privat – den Gottesdienst zu feiern. Ich habe auf der SAS meine Gymnasialzeit verbracht. Die Jesuiten dort ermöglichten es uns unproblematisch, zwei Mal im Jahr in dieser Kapelle zu beichten. Manche Andacht oder Heilige Messe hatte dort ihren Ort, beispielsweise In der Fasten- oder Adventszeit. Das alles war für mich sehr wichtig. Und jetzt ist es viel würdiger als bei mir zu Hause. Noch mehr freue ich mich aber auf den Tag, wo wir alle wieder gemeinsam Gottesdienst feiern dürfen! Gott gebe es bald! Ihm sei Dank und Ehre.

Einen herzlichen Dank sage ich auch an alle Beteiligten und alle ‚Heimbeter‘! Ich zähle weiter auf Euch und Eure Gebete.


Palmsonntag – 05/04/2020

5. April 2020

Lesejahr A. Eine improvisierte Studioaufnahme aus Hamburg mit einem Wort zur Matthäuspassion:

Übrigens gibt es die Lesungen einschließlich der Passion als „Ostern für die Ohren“ auf der Seite von Maria Grün zum Hören. 

Alle, die Sehnsucht nach den Sakramenten haben, aber sie zur Zeit nicht empfangen können, schließe ich wie versprochen in die tägliche Heilige Messe mit ein. Besonders gedenke ich derjenigen, die mich darum ausdrücklich gebeten haben. So habe ich es heute getan, und das gilt auch in dieser ganzen Woche und der kommenden Zeit. 

Wer den Wunsch hat, ein besonderes Anliegen in die hl. Messe einzubringen (Messintention), kann gerne das Kontaktformular benutzen.

Der Erzbischof hat klar gestellt: 

„Die ordentliche Form für den Empfang des Bußsakraments ist die Einzelbeichte, die unter Beachtung der Schutzvorschriften zur Vermeidung einer Ansteckung weiterhin gespendet werden kann.“

Das Sakrament der Versöhnung/Bußsakrament unter den derzeitigen Bedingungen von SARS-CoV-2. Information vonErzbischof Dr. Stefan Heße, 3. April 2020.

Falls Sie eine Sehnsucht im sakramentalen oder geistlichen Bereich formulieren möchten, ist der richtige Ort dafür immer die Gemeinde und hier nur ein zusätzliches Kontaktangebot angesichts der gegenwärtigen Schwierigkeiten.

Eine Blüte in ‚Passionsfarben‘ auf Sizilien. (c) Beim Photographen

5. Sonntag der Fastenzeit / Passionssontag – 29/03/2020

29. März 2020

Lesejahr A. Eine improvisierte Studioaufnahme aus Hamburg mit einem Wort zum Evangelium des Sonntags (leider habe ich den Namen ‚Veronica‘ etwas undeutlich gesprochen … er klingt wie ‚Monica‘, gemeint ist aber der erstere):

St. Knud, Nordstrand, Nordfriesland, im Licht: „Lazarus, komm heraus!“ (Joh 11, 43) (c) Beim Fotographen

Passionssonntag AD 2020/ Passion Sunday / Domenica della passione

27. März 2020

„Selbe Stelle, selbe Welle!“ ist ein Spruch aus der Radiozeit. – An diesen Sonntag werde ich es wie an den vergangenen halten. (Seelsorge möglichst telefonisch oder per Skype)

Ich danke Euch, dass Ihr für mich betet! Ich bete für Euch besonders die Heiligen Messen. Wir sind eine große Familie. Jede Heilige Messe wird für die ganze Kirche auf der Erde und die Verstorbenen im Purgatorium gefeiert. Und alle Engel und Heiligen feiern mit. Die Zahl der Teilnehmer ist nebensächlich. Die kleine hl. Messe auf der Missionsstation ist ebenso wirksam wie die feierlichste Papstmesse oder eben sogar die einzelnen Feier eines Priesters in der Einsamkeit. Wir beten füreinander. Die Heiligen und die Engel beten für uns. Wir beten für unsere Verstorbenen. Jesus ist stellvertretend für uns alle am Kreuz gestorben und auferstanden. Der heilige Geist ist unsere gemeinsame Sprache, Pfingsten, das Babel überwindet. Ich habe mich besonders über das heutige Gebete unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus mit einer einsamen Aussetzung des allerheiligsten Sakramentes, dem sakramentalen Segen „urbi et orbi“ und den Gebeten vor der Marienikone Salus populi romani (‚Heil des römischen Volkes‘) aus S. Maria Maggiore und dem römischen Pestkreuz aus S. Marcello al Corso gefreut. Dank sei Gott, dem Vater, unser Herr ist in alle Ewigkeit. Amen.

„Same place, same time!“ translates a saying from the radio era. – This Sunday I’ll keep like the past ones. (Pastoral in the first place through phone or Skype)

Thank you for praying for me! I pray for you, especially Holy Mass. We are a big family. Every Holy Mass is celebrated for the whole Church on earth and for the deceased in the purgatory. And all angels and saints celebrate with us. The number of participants is irrelevant. The little Holy Mass at the mission station is just as effective as the most solemn Papal Mass or even the individual celebration of a priest in solitude. We pray for each other. The saints and the angels are praying for us. We pray for our deceased. Jesus died on behalf of all of us on the cross and rose again. The Holy Spirit is our common language, our Pentecost or Whitsuntide, that overcomes Babel. I was particularly delighted by today’s prayers of our Holy Father Pope Francis with a lonely exposure of the Blessed Sacrament, the sacramental blessing „urbi et orbi“ and the prayers in front of the icon of Mary Salus populi romani (‚Salvation of the Roman People‘) of S. Maria Maggiore and the roman Plague Cross of S. Marcello al Corso. Thanks be to God, the Father, our Lord forever. Amen

„Stesso posto, stessa ora!“ si traduce un detto dell’era radiofonica. – Questa domenica tenterò come quelle passate. (Assistenza spirituale preferibilmente tramite telefono o Skype)

Vi ringrazio delle Vostre preghiere per me! Prego per Voi in particolare le Santa Messa. Siamo una grande famiglia. Ogni Santa Messa è celebrata per l’intera Chiesa sulla terra e per i defunti nel purgatorio. E tutti gli angeli e i santi celebrano con noi. Il numero dei partecipanti è irrilevante. La piú piccola Santa Messa presso una stazione di missione è efficace tanto quanto la Messa solenne papale o persino la celebrazione individuale di un sacerdote nella solitudine. Preghiamo una per l’altro. I santi e gli angeli pregano per noi. Noi preghiamo per i nostri morti. Gesù in luogo di noi tutti fu morto sulla croce e risuscitato. Lo Spirito Santo è il nostro linguaggio comune, la Pentecoste, che vince Babele. Sono particolarmente edificato dalle preghiere d’oggi del nostro Santo Padre Papa Francesco con un’esposizione solitaria del Santissimo Sacramento, la benedizione sacramentale „urbi et orbi“ e le preghiere di fronte all’icona di Maria Salus populi romani („Salvezza del popolo romano“) di S. Maria Maggiore e al Croce della pesta romana di S. Marcello al Corso. Grazie a Dio, Padre, nostro Signore per sempre. Amen.

‚Eine Fest-Prozession mit dem Kreuz der Kirche des Heiligen Marcello in Rom.
Alljährlichg findet seit der großen Pest im Jahre 1522 in Rom eine Bittprozession statt, bei welcher das Kreuz von S. Marcello durch die Straßen getragen wird.‘ (C) Bundesarchiv, Bild 102-12792 / CC-BY-SA 3.0

O Crux ave spes unica! / Kreuz, Gruß Dir, einzige Hoffnung! – zum 27/03/2020

26. März 2020

Das war der Wappenspruch Bischof Franziskus Demanns, unseres vormaligen Bischofs. Er war Bischof von Osnabrück für wenige Tage im Jahre 1957. Von 1930 bis 1995 gehörte die katholische Minderheit in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein zum Bistum Osnabrück. Die Verehrung des Kreuzes als Hoffnungsmittel in der Not teilte Bischof Demann offensichtlich mit unserem Papst Franziskus. Der möchte am Freitag dem 27. März 2020 um 18:00 Uhr auf dem Petersplatz mit jenem Kreuz beten, dass vor 400 Jahren zum Sieg über die Pest durch Rom prozessierte.
Bischof Demann verstarb am 27. März 1957 also auf den Tag genau (!) 63 Jahre vorher als Zeuge seines Wappenspruchs unmittelbar nach der Bischofsweihe, noch vor seiner ersten Predigt, die dem Wappenspruch gewidmet gewesen wäre. Der Text der nicht gehaltene Predigt gelangte am folgenden Sonntag als Hirtenbrief zu den Gläubigen, so wie Demann es zuvor verfügt hatte. (Bilder und Text zu Demann als Bischof.)
Das Bischof Demann mit ‚Franziskus‚ denselben Vornamen trug wie der Papst heute, ist eine weitere Gemeinsamkeit. Ihr gemeinsamer Namenspatron, der heilige Franziskus, war wiederum der erste Stigmatisierte der Menschheitsgeschichte; er empfing die fünf Wundmale analog zu Jesus.

Die Strophe setzt sich fort:

hoc Passionis tempore!
piis adauge gratiam,
reisque dele crimina.

in dieser Leidenszeit!
Den Treuen mehre die Gnaden,
den Angeklagten tilge die Vergehen.

Ursprung ist der Hymnus Vexilla regis Das Königsbanner, als Übersetzung im Gotteslob Nr. 299 (Der König siegt, sein Banner glänzt). Er gehört zum Fest der Kreuzerhöhung (14. September) und zur Passionszeit, die am nächsten 5. Fasten- oder 1. Passionssonntag beginnt. Für die Vesper von Palmsonntag ist der Hymnus vorgeschrieben.

Franziskus Demann verstirbt am 27. März 1957 nach seiner Bischofsweihe vor dem Domportal von Osnabrück. Der Kirchenbote des Bistums Osnabrück veröffentlichte dazu einen Artikel.

Dazu paßte die hier verlinkte Predigt vom 2. Fastensonntag 2018.


Erste Fastenpredigt in der Propstei St. Anna, Schwerin, AD 2020 – 08/03/2020

14. März 2020

Lesung: Lukas 4, 31-37. Die Fastenpredigt zu „Macht und Vollmacht Christi“ in der Reihe der Propstei St. Anna zu Schwerin AD 2020:

Dazu experimentell ein Mitschnitt der gesamten Fastenandacht zum Mitbeten in ‚Zeiten des Virus‘, aber in gemischter Qualität:

Das Bildnis des Sel. Niels Stensen im Fenster links vor dem Altar von St.Anna in Schwerin. (c) Oliver Meik

Zum Vorabend von Maria Lichtmess – ein englisches Gedicht von Sankt John Henry Kardinal Newman

1. Februar 2020
Candlemas, 
by John Henry Newman

The Angel-lights of Christmas morn,
Which shot across the sky,
Away they pass at Candlemas,
They sparkle and they die.

Comfort of earth is brief at best,
Although it be divine;
Like funeral lights for Christmas gone,
Old Simeon’s tapers shine.

And then for eight long weeks and more
We wait in twilight grey,
Till the high candle sheds a beam
On Holy Saturday.

We wait along the penance-tide
Of solemn fast and prayer;
While song is hush’d, and lights grow dim
In the sin-laden air.

And while the sword in Mary’s soul
Is driven home, we hide
In our own hearts, and count the wounds
Of passion and of pride.

And still, though Candlemas be spent
And Alleluias o’er,
Mary is music in our need,
And Jesus light in store.

Detail des Atarretabels aus St. Vizelin zu Neumünster. 1. Bild: Der eine Gott, die Allerheiligste Dreifaltigkeit und die Heilige Familie: Dargestellt ist die Inkarnation des Sohnes, der im Heiligen Geist von Vater ausgeht und als Jesus bei Maria und Josef Mensch geworden ist. 2. Bild: Das letzte Abendmahl. – In Jesus heilt die ‚vertikale‘ Gottesbeziehung die ‚horizontalen‘ menschlichen Beziehungen. Das Kreuz hat zwei Balken, die vier Richtungen verbinden. (c) Oliver Meik

3. Sonntag im Jahreskreis – 26/01/2020

27. Januar 2020

Lesejahr A. Die Pfarrkirche St. Vizelin zu Neumünster verbindet eine lateinische Inschrift mit dem Priesterseminar in Osnabrück. Noch heute werden dort alle unsere Priester auf die Weihe vorbereitet. Dazu mehr in der Bildunterschrift. Hier erst einmal der Mitschnitt aus der Heiligen Messe:

Der Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. – (c) Oliver Meik
Die lateinische Inschrift: „Se nascens dedit socium, se vescens in edulium, se regnans dat in premium, se moriens in pretium, sponsam fundat ecclesiam.“, bedeutet übersetzt: „Geboren werdend gab er sich zum Gefährten, speisend sich zur Speise, herrschend sich zum Lohn, sterbend sich zum Lösepreis, so begründete der Bräutigam die Kirche.“ – Bis auf den letzten Teilsatz vom Bräutigam, der eigentlich nicht zu dem Gedicht gehörte, stehen alle Teile auch in der Apsis der Kapelle des Osnabrücker Priesterseminars. Es könnte sein, dass damals ein Neumünsteraner Pfarrer Regens wurde …
Der Teilsatz „herrschend sich zum Lohn“ stand logisch erst nach „sterbend sich zum Lösepreis“. Er wurde in St. Vizelin offensichtlich aus den Gründen der künstlerischen Betonung in die Mitte gesetzt. Die Überschrift über dem Herz-Jesu.Bild „veritas et pax“ bedeutet „Wahrheit und Frieden“. Zu den ersten zwei Bildern im Detail. – (c) Oliver Meik