5. Sonntag der Fastenzeit / Passionssontag – 29/03/2020

29. März 2020

Lesejahr A. Eine improvisierte Studioaufnahme aus Hamburg mit einem Wort zum Evangelium des Sonntags (leider habe ich den Namen ‚Veronica‘ etwas undeutlich gesprochen … er klingt wie ‚Monica‘, gemeint ist aber der erstere):

St. Knud, Nordstrand, Nordfriesland, im Licht: „Lazarus, komm heraus!“ (Joh 11, 43) (c) Beim Fotographen

Passionssonntag AD 2020/ Passion Sunday / Domenica della passione

27. März 2020

„Selbe Stelle, selbe Welle!“ ist ein Spruch aus der Radiozeit. – An diesen Sonntag werde ich es wie an den vergangenen halten. (Seelsorge möglichst telefonisch oder per Skype)

Ich danke Euch, dass Ihr für mich betet! Ich bete für Euch besonders die Heiligen Messen. Wir sind eine große Familie. Jede Heilige Messe wird für die ganze Kirche auf der Erde und die Verstorbenen im Purgatorium gefeiert. Und alle Engel und Heiligen feiern mit. Die Zahl der Teilnehmer ist nebensächlich. Die kleine hl. Messe auf der Missionsstation ist ebenso wirksam wie die feierlichste Papstmesse oder eben sogar die einzelnen Feier eines Priesters in der Einsamkeit. Wir beten füreinander. Die Heiligen und die Engel beten für uns. Wir beten für unsere Verstorbenen. Jesus ist stellvertretend für uns alle am Kreuz gestorben und auferstanden. Der heilige Geist ist unsere gemeinsame Sprache, Pfingsten, das Babel überwindet. Ich habe mich besonders über das heutige Gebete unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus mit einer einsamen Aussetzung des allerheiligsten Sakramentes, dem sakramentalen Segen „urbi et orbi“ und den Gebeten vor der Marienikone Salus populi romani (‚Heil des römischen Volkes‘) aus S. Maria Maggiore und dem römischen Pestkreuz aus S. Marcello al Corso gefreut. Dank sei Gott, dem Vater, unser Herr ist in alle Ewigkeit. Amen.

„Same place, same time!“ translates a saying from the radio era. – This Sunday I’ll keep like the past ones. (Pastoral in the first place through phone or Skype)

Thank you for praying for me! I pray for you, especially Holy Mass. We are a big family. Every Holy Mass is celebrated for the whole Church on earth and for the deceased in the purgatory. And all angels and saints celebrate with us. The number of participants is irrelevant. The little Holy Mass at the mission station is just as effective as the most solemn Papal Mass or even the individual celebration of a priest in solitude. We pray for each other. The saints and the angels are praying for us. We pray for our deceased. Jesus died on behalf of all of us on the cross and rose again. The Holy Spirit is our common language, our Pentecost or Whitsuntide, that overcomes Babel. I was particularly delighted by today’s prayers of our Holy Father Pope Francis with a lonely exposure of the Blessed Sacrament, the sacramental blessing „urbi et orbi“ and the prayers in front of the icon of Mary Salus populi romani (‚Salvation of the Roman People‘) of S. Maria Maggiore and the roman Plague Cross of S. Marcello al Corso. Thanks be to God, the Father, our Lord forever. Amen

„Stesso posto, stessa ora!“ si traduce un detto dell’era radiofonica. – Questa domenica tenterò come quelle passate. (Assistenza spirituale preferibilmente tramite telefono o Skype)

Vi ringrazio delle Vostre preghiere per me! Prego per Voi in particolare le Santa Messa. Siamo una grande famiglia. Ogni Santa Messa è celebrata per l’intera Chiesa sulla terra e per i defunti nel purgatorio. E tutti gli angeli e i santi celebrano con noi. Il numero dei partecipanti è irrilevante. La piú piccola Santa Messa presso una stazione di missione è efficace tanto quanto la Messa solenne papale o persino la celebrazione individuale di un sacerdote nella solitudine. Preghiamo una per l’altro. I santi e gli angeli pregano per noi. Noi preghiamo per i nostri morti. Gesù in luogo di noi tutti fu morto sulla croce e risuscitato. Lo Spirito Santo è il nostro linguaggio comune, la Pentecoste, che vince Babele. Sono particolarmente edificato dalle preghiere d’oggi del nostro Santo Padre Papa Francesco con un’esposizione solitaria del Santissimo Sacramento, la benedizione sacramentale „urbi et orbi“ e le preghiere di fronte all’icona di Maria Salus populi romani („Salvezza del popolo romano“) di S. Maria Maggiore e al Croce della pesta romana di S. Marcello al Corso. Grazie a Dio, Padre, nostro Signore per sempre. Amen.

‚Eine Fest-Prozession mit dem Kreuz der Kirche des Heiligen Marcello in Rom.
Alljährlichg findet seit der großen Pest im Jahre 1522 in Rom eine Bittprozession statt, bei welcher das Kreuz von S. Marcello durch die Straßen getragen wird.‘ (C) Bundesarchiv, Bild 102-12792 / CC-BY-SA 3.0

O Crux ave spes unica! / Kreuz, Gruß Dir, einzige Hoffnung! – zum 27/03/2020

26. März 2020

Das war der Wappenspruch Bischof Franziskus Demanns, unseres vormaligen Bischofs. Er war Bischof von Osnabrück für wenige Tage im Jahre 1957. Von 1930 bis 1995 gehörte die katholische Minderheit in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein zum Bistum Osnabrück. Die Verehrung des Kreuzes als Hoffnungsmittel in der Not teilte Bischof Demann offensichtlich mit unserem Papst Franziskus. Der möchte am Freitag dem 27. März 2020 um 18:00 Uhr auf dem Petersplatz mit jenem Kreuz beten, dass vor 400 Jahren zum Sieg über die Pest durch Rom prozessierte.
Bischof Demann verstarb am 27. März 1957 also auf den Tag genau (!) 63 Jahre vorher als Zeuge seines Wappenspruchs unmittelbar nach der Bischofsweihe, noch vor seiner ersten Predigt, die dem Wappenspruch gewidmet gewesen wäre. Der Text der nicht gehaltene Predigt gelangte am folgenden Sonntag als Hirtenbrief zu den Gläubigen, so wie Demann es zuvor verfügt hatte. (Bilder und Text zu Demann als Bischof.)
Das Bischof Demann mit ‚Franziskus‚ denselben Vornamen trug wie der Papst heute, ist eine weitere Gemeinsamkeit. Ihr gemeinsamer Namenspatron, der heilige Franziskus, war wiederum der erste Stigmatisierte der Menschheitsgeschichte; er empfing die fünf Wundmale analog zu Jesus.

Die Strophe setzt sich fort:

hoc Passionis tempore!
piis adauge gratiam,
reisque dele crimina.

in dieser Leidenszeit!
Den Treuen mehre die Gnaden,
den Angeklagten tilge die Vergehen.

Ursprung ist der Hymnus Vexilla regis Das Königsbanner, als Übersetzung im Gotteslob Nr. 299 (Der König siegt, sein Banner glänzt). Er gehört zum Fest der Kreuzerhöhung (14. September) und zur Passionszeit, die am nächsten 5. Fasten- oder 1. Passionssonntag beginnt. Für die Vesper von Palmsonntag ist der Hymnus vorgeschrieben.

Franziskus Demann verstirbt am 27. März 1957 nach seiner Bischofsweihe vor dem Domportal von Osnabrück. Der Kirchenbote des Bistums Osnabrück veröffentlichte dazu einen Artikel.

Dazu paßte die hier verlinkte Predigt vom 2. Fastensonntag 2018.


Passionssonntag / 5. Sonntag im Jahreskreis – 07/04/2019

8. April 2019

„Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinem Leiden; sein Tod soll mich prägen.“ / „That I may know him [Christ], and the power of his resurrection, and the fellowship of his sufferings, being made comfortable to his death.“ (Brief des Apostel Paulus an die Philipper / Philippians 3 , 10)

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in meiner Heimatgemeinde Heilig Geist zu Hamburg-Farmsen im Pastoralen Raum Sel. Johannes Prassek, Hamburg-Nordost:

(c) Oliver Meik – Ein Bild von der ersten Statue des hl. Johannes Pauls II. in Deutschland; aufgenommen zu seinem 14. Todestag am 2. April 2019 am Mariendom von Hamburg.
Bitte für uns!
First statue of St. John Paul II. in Germany. Pray for us!