Hl. Messe im Sturm in Christus König zu Husum an der Nordsee – 05/12/2013, 15:00 Uhr

5. Dezember 2013

„Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.“, hieß es  im Evangelium der Tagesmesse bei uns in der Pfarrkirche heute am Nachmittag. Als wäre es für uns ausgesucht worden. Am schlimmsten tobten die Böen während der ersten Lesung. Die Kirche erzitterte und ächzte. Ich musste an eine Szene bei Don Camillo denken; nur mit einem Unterschied: Er blieb stellvertretend im Haus des Herrn als alle anderen evakuiert wurden; ich blieb nur, als wir sowieso nicht heraus gehen sollten. Nach Ende der hl. Messe war es erstmal ruhiger. Nun ist der Sturm wieder gut dabei. Ich bin froh, vom einem Sterbenden aus dem Krankenhaus zurück zu sein. Die Flut steht auf den Deichen in ungefährlicher Höhe, aber ohne normal abzulaufen. Die Ebbe ist überschritten; das Wasser steigt wieder. Ernstliche Gefahr besteht keine. Schäden werden wir wohl haben. So lese ich noch einmal das ganze Evangelium (Matthäus 7, 21.24-27)  und denke JA:

„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.“

Beten wir in den Stürmen dieser Zeit füreinander, dass wir dem Herrn die Treue halten!