Geistlicher Anspruch und gesellschaftliche Pragmatik in der Nachkriegszeit. 1945-1966 in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein. – Die 2. Auflage ist unterwegs.

Nachdem die erste Auflage vergriffen ist, kam es in diesen Tagen zu Lieferengpässen. Doch die 2. Auflage ist bereits bestellt und unterwegs. Mehr Informationen zu dem Buch finden sich auch hier.

I. A. für den Predigtblog.

Buchvorstellung Dissertation: Geistlicher Anspruch und gesellschaftliche Pragmatik. 1945-1966 in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein.

Schon in der nächsten Woche, am Donnerstag, den 9. Dezember 2021, um 18:00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.), in der Katholischen Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg, werden wir die Veröffentlichung meiner Dissertation zum Doktor der Philosophie vorstellen. Anschliessend besteht um 19:00 Uhr die Möglichkeit zur Mitfeiern der Hl. Messe nebenan im Kleinen Michel, St. Ansgar, Michaelisstr. 5, 20459 Hamburg. Die Veranstaltung wird hybrid: Vor Ort gilt 2G+ (Vorschriften des Erzbistums Hamburg). Parallel live oder später in der Aufzeichnung kann aber über die Seite des Vereins für Katholische Kirchengeschichte in Hamburg und Schleswig-Holstein von jedem Ort aus alles mitverfolgt werden.

Die Buchpräsentationen bietet Einführungen durch meinen Doktorvater Prof. em. Dr Hans-Ulrich Thamer (Neuere und Neuste Geschichte WWU, Münster) und dem Zweitgutachter und Mitbegleiter Prof. Dr. Thomas Großbölting (Neuere Geschichte/ Zeitgeschichte Uni Hamburg und Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Hamburg, vorher Neuere und Neuste Geschichte WWU), mir und eine kurze Fragerunde. Wie die Publikation selbst steht die Veranstaltung unter den Auspizien des Vereins für Katholische Kirchengeschichte in Hamburg und Schleswig-Holstein, dem ich dafür sehr herzlich danke! Besonders Dr. Martin Schröter hat sich außerordentlich dafür eingesetzt, dies alles in kürzester zeit zu realisieren.

Das Buch kann über den Verein für Katholische Kirchengeschichte in Hamburg und Schleswig-Holstein, den Matthiesen-Verlag in der Verlagsgruppe Husum oder den Buchhandel bezogen werden:

Geistlicher Anspruch und gesellschaftliche Pragmatik in der Nachkriegszeit. (1945-1966). Die Osnabrücker Bistumsleitung für die römisch-katholischen Minderheiten Hamburgs, Mecklenburgs und Schleswig-Holsteins. Diss. Uni. Münster. Husum 2021. (=Nordalbingensia sacra 15)

„Oliver Meik zeichnet in seiner umfangreichen Dissertation ein farbiges Bild der katholischen Minderheit in Norddeutschland vom Ende des Nationalsozialismus bis in die Mitte der 1960er Jahre aus dem Blickwinkel ihrer Bischöfe und Ordinarien. Die Zeit war geprägt durch gesellschaftliche Umbrüche. Durch Flucht und Vertreibung wuchs die Zahl der Katholiken erheblich. Binnenmigration brachte in Mecklenburg (DDR) Abbrüche und in den Großstädten, v. a. in Hamburg, Zuwächse. Das religiöse Feld der Katholiken schrumpfte infolge des sozialen und kulturellen Wandels. Das Bistum Osnabrück war zudem auch selbst von der sich vertiefenden deutschen Teilung unmittelbar betroffen. Im mecklenburgischen Teil entwickelte sich ein besonderes katholisches Profil. 

Meik legt seinen Fokus auf die Bischöfe, die Ordinarien. Grundlage seiner Forschungen sind dabei die Zustandsberichte, welche die Osnabrücker Bischöfe alle fünf Jahre dem Papst vorlegen mussten. Sie sind für den Verfasser in Quelle, in kritischer Distanz die Selbstwahrnehmung und Selbstbeschreibung der Bistumsleitung auszuloten. Sich selbst reflektierten die Bischöfe kaum. Dabei waren sie ‚Produkt’ und ‚Promotor’ fundamentaler gesellschaftlicher Wandlungsprozesse. Sie blieben traditionellen Sprech- und Denkmustern verhaftet und konzentrierten sich auf den institutionellen Selbsterhalt. Den wollten sie materiell absichern über den Kirchenbau, über die Professionalisierung der kirchlichen Mitarbeiter und über Sozialleistungen und Fürsorge, aber auch über die Schulpolitik. Das beschriebene Spannungsverhältnis wirkt über den Untersuchungszeitraum hinaus. Es bietet Raum für weiteres Nachdenken.

Oliver Meik stammt aus Hamburg. Er hat als katholischer Geistlicher diese Arbeit im Instrumentarium der (profanen) Geschichtswissenschaft (bei Hans-Ulrich Thamer und Thomas Großbölting) verortet. Seine Print-Veröffentlichung ist die fundamentaltheologische Diplomarbeit (Jürgen Werbick): „‚Lola rennt’ – aber wohin?“ über den Film von Tom Tykwer.“

5. Sonntag im Jahreskreis – 07/02/21

Diesen Sonntag ohne Predigt, aber dafür wurde der Hirtenbrief unseres Erzbischofs verlesen. Dieser lässt sich hier nachlesen und ansehen oder anhören:

(c) Erzbistum Hamburg

Domingo de la 5ª semana de Tiempo Ordinario / 5. Sonntag im Jahreskreis – 09/02/2020

Mensaje del Señor Arzobispo Dr. Stefan Heße, con ocasión de la solemnidad de San Ansgar, el 3 de febrero de 2020, leer en la Santa Misa com a Comunidad Católica – Idioma Español a St. Bonifatius en Hamburg-Wilhelmsburg:

Tiempo de febrero, tiempo para la hospitalidad? – Der Februar: Zeit der Gastfreundschaft? – Hamburg mit der Turmruine von St. Nikolai links und dem Rathausturm – (c) Oliver Meik

23. Sonntag im Jahreskreis – 04/09/2016

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in St. Christophorus zu Westerland auf Sylt:  

1. Sonntag der Fastenzeit – 14/02/2016

Mitschnitt der Verlesung des Fastenhirtenbriefes unseres H. H. Erzbischofs Dr. Stefan Heße aus der hl. Messe in St. Knud auf Nordstrand: 

2. Adventssonntag – 06/12/2015

Lesejahr C. Mitschnitt der Verlesung des Hirtenbriefes von Erzbischof Dr. Stefan Heße aus der Vorabendmesse in St. Knud zu Friedrichstadt: 

4. Fastensonntag – 15/03/2017

Lesejahr B. Mitschnitt des Hirtenbriefes von Dr. Stefan Heße anlässlich seines Amtsantritts als Erzbischof von Hamburg aus der Vorabendmesse in der Marienkapelle zu Bredstedt:

Mehr zur Bischofsweihe finden Sie auf: http://www.erzbistum-hamburg.de/ebhh/Bischofsweihe/druckversionen.php

In der Mediathek des NDR kann der Fernsehbeitrag vom Samstag in voller Länge angeschaut werden.

Fastenhirtenbrief von Erzbischof Dr. Werner Thissen – 09/03/2014

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Vorabendmesse zum 1. Sonntag der Österlichen Bußzeit in St. Paulus zu Tönning: