6. Sonntag der Osterzeit 17/05/2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus der katholischen Heiligen Messe in der evangelischen Stadtpfarrkirche zu Ludwigslust (wegen der Regeln zu ‚Corona‘ – mit herzlichem Dank für die evangelische Gastfreundschaft):

Die evangelische Stadtkirche in Ludwigslust – ein ungewöhnlicher, aber sehr gastfreundlicher Ort für die katholische Heilige Messe. (c) Oliver Meik

Gehorsam, Armut, (ehelose) Keuschheit – nicht ob, sondern wer wie?

Könnte es sein, dass die gegenwärtigen Diskussionen über den Zölibat (= die Ehelosigkeit der Kleriker) das Thema verfehlen, wenn sie dessen großen Bruder, dem Gehorsam, und dessen größerer Schwester, der Armut, keinerlei Aufmerksamkeit widmen? Wie könnte man das Leben der Kleriker ganz pragmatisch und ohne Beachtung des Rufes Jesu zur vollständigen Hingabe des eigenen Lebens ordnen?

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde Euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

Matthäus 4, 19f.

Wenn das Verhältnis des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut, zu heiraten.

Matthäus 19, 10

Wenn Du vollkommen sein willst, geh, verkauf Deinen Besitz und gib ihn den Armen; und Du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

Matthäus 19, 21

Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wohin er sein Haupt hinlegen kann.

Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!

Matthäus 8, 20f.

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Lukas 9, 62

Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt.

Jeder, der um meinetwillen und in des Evangeliums Willen Haus oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das hundertfache dafür empfangen.

Markus 10, 28-30

Zwei Weltkriege haben vor allem in Europa und Asien ungeheure Verluste an Menschenleben gebracht und auf der ganzen Welt eine vielfältige Heimatlosigkeit bewirkt. Danach konzentrieren sich viele Hoffnungen auf den Bereich der geschlechtlichen Partnerschaft. Das überfordert uns.

‚Verbieten oder Erlauben‘ ist möglicherweise die falsche Fragestellung. (Sich) weniger wichtig nehmen (vgl. Johannes XXIII. PP) und stattdessen mehr die Gemeinschaft der Glaubenden mit Jesus suchen, könnte ein Rat aus dem Evangelium sein; eine Dispens von der Ganzhingabe des Lebens ist im Evangelium nicht vorgesehen.

Dann stellt sich wohl am Ende heraus, dass Gehorsam und Armut in mancher Hinsicht Vater und Mutter der Ehelosigkeit sind.

Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber, ist alles möglich.

Matthäus 19, 26
Die Eucharistie ist die Hingabe des Lebens. – Marne Januar 2020 – (c) Oliver Meik

Taufe des Herrn – 12/01/2020

Was verbindet 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, 30 Jahre Deutsche Einheit und 25 Jahre Erzbistum Hamburg? Die gegenüber der Predigt korrigierten Zahlen zu den Katholiken in Mecklenburg: Es waren 1945 etwa 210.00, 1961 etwa 120.000, 1990 etwa 60.000 und 2018 etwa 37.000. – Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Propstei St. Anna zu Schwerin:

(c) Oliver Meik – St. Anna am Fest der taufe des Herrn AD 2020.

Palmsonntag – 09/04/2017

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarrkirche Christus König zu Husum: 

(c) Oliver Meik – Palmsonntagskreuz 2017 in Husum.

Jungfrau und Gottesmutter Maria / Oktavtag von Weihnachten / Neujahr – 01/01/2017

Ich wünsche allen ganz herzlich Gottes Segen zum Jahr des Herrn 2017! Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Knud auf Nordstrand:

img_1066
(c) Oliver Meik – St. Knud auf Nordstrand im Weihnachtsschmuck am 1.1.2017

24. Sonntag im Jahreskreis – 13/09/2015

Lesejahr B. Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Knud auf Nordstrand: 

und alternativ aus dem Hochamt in der Pfarrkirche Christus König zu Husum: 

Weißer Sonntag – 27/04/2014

Lesejahr A. Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Knud auf Nordstrand anlässlich der Heiligsprechung von Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II.: 

32. Sonntag im Jahreskreis – 06/11/2011

Lesejahr A, Mitschnitt aus der Hl. Messe in St. Edith Stein, HH- Neuallermöhe.

Lübecker Märtyrer 10/11/1943 – 10/11/2009

ALS LUEBECKS TUERME / ZEUGEN

VERGANGENER FROEMMIGKEIT

ZUSAMMENGEBROCHEN WAREN

GEFIEL ES GOTT / SICH NEUE

TUERME ZU BAUEN /

ZEICHEN LEBENDIGEN GLAUBENS

UND VOR VIELEN WAEHLTE ER

JENE AUS / DIE WIR HIER EHREN

SIE FOLGTEN OHNE FURCHT

UND TATEN DAS WERK

DES PRIESTERS BIS ZUM ENDE

(Aus der Tafelinschrift in der Krypta der Propsteikirche Herz-Jesu zu Lübeck, Text von Giesela Maria Thoemmes.) 

MEHR INFORMATIONEN ZU DEN LÜBECKER MÄRTYRERN