28. Sonntag im Jahreskreis – 10/10/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in Heilig Kreuz zu Boizenburg:

Nehmen wir die Einladung des Herrn an (c) Oliver Meik

24. Sonntag im Jahreskreis – 12/09/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Christus König zu Wittenburg:

Eine Entscheidung aus vollem Herzen treffen und bekennen, dass er der Christus ist. Der hl. Bruno von Köln, der Kathäuser, Klosterkirche Neuzelle. (c) Oliver Meik

18. Sonntag im Jahreskreis – 01/08/2021

Lesejahr B. Hier geht es zum Deutschlandfunk (DLF) u. a. mit dem Mitschnitt der Hl. Messe aus St. Knud in Friedrichstadt an der Treene in Nordfriesland.Hier gibt es den verschriftlichten Text der Predigt.

Ich habe noch als Pfarrer von St. Knud, Husum, mit einiger Unterstützung die Renovierung der Kirche in Friedrichstadt auf den Weg bringen können. Die Gelder dafür konnte ich beim Land Schleswig-Holstein und beim Erzbistum Hamburg einwerben. Mit großem Einsatz und sehr viel Eigenarbeit haben die Katholiken von Friedrichstadt und ihre Freunde („Dombauhütte“) das Projekt vollendet. Heute wird die Kirche anscheinend wieder von schätzungsweise etwa 60.000 Menschen je Tourismusjahr aufgesucht. Viele beten dort oder entzünden Opferkerzen. Sie kommen auch aus Dänemark oder den Niederlanden. Der Einsatz hat sich gelohnt.

Prälat +Dietrich Timmermann, ehemals Dompfarrer von St. Ansgar in Kopenhagen, und seiner Schwester +Magareta Hesener verdanken wir die erneute Sammlung der Gemeinde um diesen Ort. Prälat +Timmermann vermachte der Gemeinde außerdem erhebliche Gelder zur zweckgebundenen Verwendung.

Es ist für mich eine sehr große Freude, dass ich heute zum ersten Mal nach der Renovierung in St. Knud, Friedrichstadt, die Hl. Messe feiern durfte. Ein weiteres Kleinod ist die ebenfalls renovierte Kirche St. Knud in Süden auf Nordstrand. Einen großen Dank an die tapferen Katholiken und ihre Unterstützer aus der Ökumene auch dorthin.

St. Knud in Friedrichstadt (c) Oliver Meik
St. Knud in Friedrichstadt (c) beim Autor

Darstellung des Herrn / Maria Lichtmess – 02/02/2020

Jesus vertraut sich Maria an. Laßt uns seinem Vorbild folgen; möge Maria uns in den Tempel tragen.

Jesus follows Mary. Let’s do it in his image; may Mary carry us into the temple.

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Martin zu Schwerin-Lankow:

Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Andreas auf dem Dreesch zu Schwerin:

Der Tempel des neuen Bundes: Jesus Christus. In der Mitte ist das Herz Jesu. Darum liegt die Dornenkrone. Darüber thront der Reichsapfel, mit dem Kreuze bekrönt: So herrscht Jesus über die Welt, mit ‚passionierter‘, leidend-leidenschaftlicher Liebe.
Das weiße Untergewand ist ein nahtloser Rock, das Symbol der einen Christenheit, ein Zeichen der Reinheit, ein hohepriesterliches Gewand; der rote Mantel ist der Königsmantel, gehalten vom Kreuz, von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn.
Das Antlitz Jesu ist in der traditionellen Form nach dem Abbild im Schweißtuch der Veronica und dem Turiner Grabtuch gefaßt.
Das Gesicht, die Figur und Haltung Jesus und die Gesamtkomposition sind symmetrisch. Sie drücken die gute und harmonische Heilsordnung des Gottesreiches aus.
Die Arme hält Jesus im Gestus des priesterlichen Gebets ausgebreitet, sein Blick wirkt innerlich und gesammelt, doch Arme und Blick wenden sich zu gleich dem Betrachter zu. Ursprünglich schaute er direkt auf den Altar davor, auf dem die Priester sein Opfer zu vollziehen hatten.
Jesus thront auf der Weltkugel; aber niedergelegt ist die Krone: das ist ein Zeichen der Demut, des Dienstes an und für die Welt. Dahinter befinden sich zur linken Jesu, vom Betrachter aus rechts, Totenköpfe: Jesus hat den Tod besiegt.
Die Engel beugen sich vor Jesus, weil ihm die himmlischen Mächte untertan sind. Der eine Engel hält das Kreuz und einen Kreuzesnagel. Es sind Zeichen des Glaubens, der Erlösung, der Verklärung, der Hingabe und der ‚angenagelten‘, durchlittenen Ohnmacht, der Selbstentäußerung des Erlösers der Welt, des Salvator mundi. Dem anderen Engel scheint etwas zu fehlen. Hielt er einmal die Lanze, die das Herz Jesu öffnete, seine Seite auftat, damit Wasser und Blut entsprängen, die Taufe und die Eucharistie, die Sakramente der Kirche und mit ihnen das Sakrament der Kirche (II. Vat. Konzil)?
Der König trägt noch als auferstandener Herrscher die Wundmale: Er ist derselbe, der gekreuzigt wurde, der Menschgewordene in Ewigkeit.
Die ausgebreiteten Arme beschreiben den ‚Querbalken’ zum ‚Löngsbalken’ des Körpers: Es ist das einmalige Kreuzesopfer seines Lebens, das er auch auf diesem Altar durch die Hand seiner Diener vollzieht.
Das alles strahlt aus wie in einer Muschel, dem Zeichen des verborgenen Lebens, des ‚Lebensschatzes‘, des Aufbruchs und der Neuerung.
‚Wahrheit und Frieden‘ ruft die Inschrift darüber. ‚Sich [uns] herrschend zum Siegespreis gab‘, die Inschrift darunter – Das Bild zeigt ein Detail des Retabels im Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. (c) Oliver Meik

5. Sonntag der Fastenzeit – 21/03/2010

Lesejahr C, Mitschnitt aus dem Hochamt in St. Joseph, Hamburg-Wandsbek.