2. Sonntag im Jahreskreis – 19/01/2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in Christus König zu Marne. Der dritte Anhaltspunkt hätte lauten können „Ich kannte ihn nicht“, aber der fiel mir erst in Brunsbüttel wieder ein:

Dafür habe ich in Maria Meeresstern zu Brunsbüttel die Methodisten fälschlich Mennoniten genannt und die Predigt ‚wuchs an Gestalt‘:

23. Sonntag im Jahreskreis – 06/09/2015

Lesejahr B. Mitschnitt aus der hl. Messe in der Petruskapelle auf Pellworm: 

Fastenhirtenbrief von Erzbischof Dr. Werner Thissen – 09/03/2014

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Vorabendmesse zum 1. Sonntag der Österlichen Bußzeit in St. Paulus zu Tönning: 

Weihnachten – 25/12/2013

Mitschnitt aus der hl. Messe zum Heiligen Abend in St. Knud auf Nordstrand: 

Der Mai ist Marienmonat – 13/05/2013

HusumMariaMai13

Papst PIUS XII. wurde am 13. Mai 1917 zum Bischof geweiht. An demselben Tag erschien die Mutter Gottes zum ersten Mal vor drei Hirtenkindern nahe dem kleinen Ort Fátima im Norden von Portugal. Am 31. Oktober 1942 weihte derselbe Papst die ganze Welt dem Unbeflekten Herzen Marien; am 13. Mai 1958 ist sein Leichnam im Petersdom zu Rom beigesetzt worden, genau 41 Jahre nach dem  13. Mai 1917.

Papst JOHANNES XXIII. unternimmt noch als Kardinal zum 13. Mai 1956 eine Pilgerfahrt nach Fátima, genau 39 Jahre nachdem am 13. Mai 1917 zum ersten Mal die Mutter Gottes dort vor drei Hirtenkindern erschienen ist.

Papst PAUL VI. brachte am 13. Mai 1967 eine Goldene Rose als Zeichen seiner Verehrung zum Heiligtum von Fátima, genau 50 Jahre nachdem am 13. Mai 1917 zum ersten Mal die Mutter Gottes dort vor drei Hirtenkindern erschienen ist.

Papst JOHANNES PAUL II. überlebte am 13. Mai 1981 ein Pistolenattentat, bei dem er schwer verwundet wurde. Dies geschah genau 64 Jahre nachdem am 13. Mai 1917 zum ersten Mal die Mutter Gottes vor drei Hirtenkindern nahe dem kleinen Ort Fátima im Norden von Portugal erschienen ist. Die dem Papst entfernte Pistolenkugel  ist  dem Gnadenbild hinzugefügt worden, nachdem er selber sie auf der ersten seiner drei päpstlichen Pilgereisen an diesen Ort mitgebracht hatte.

Papst BENEDIKT XVI. weihte am 13. Mai 2010 in Fátima eine goldene Rose als Zeichen seiner Verehrung und erinnerte an die Verheißung vom Triumph des Unbeflekten Herzen Marien. Dies geschah genau 93 Jahre nachdem am 13. Mai 1917 zum ersten Mal die Mutter Gottes vor drei Hirtenkindern nahe dem kleinen Ort Fátima im Norden von Portugal erschienen ist.

Papst FRANZISKUS hat den Kardinal von Lisabon gebeten, sein Pontifikat unter den besonderen Schutz der Maria von Fatima zu stellen. Diesem Wunsch ist die portugiesische Bischofskonferenz heute nachgekommen, genau 96 Jahre nachdem am 13. Mai 1917 zum ersten Mal die Mutter Gottes vor drei Hirtenkindern nahe dem kleinen Ort Fátima im Norden von Portugal erschienen ist.

Heilige Mutter Gottes, bitte für unseren Papst Franziskus!

Umfrage / Poll: Joseph Ratzinger quondam Benedictus XVI: Sein zukünftiger Titel? His future title?

Die Abstimmung ist weiter unten. / Scroll down for voting. 

Die Antwort auf die Frage ist nicht so einfach, wie es scheint. Der Sprecher des Vatikans, P. Lomardi SJ, hat erklärt, dass „don Georg“ Gänswein ihm am Telefon mitgeteilt habe, dass die Anrede ‚Seine Heiligkeit‘ bestehen bliebe und der Titel ‚Papa emerito‘ oder ‚Romano pontifice emerito‘ sein werde. Die in Rom versammelten Kardinäle haben unter der Anleitung ihres Dekans S. Em. Angelo Kardinal Sodano ihr Telegramm an den vormaligen Papst dementsprechend adressiert. Es gibt aber bisher kein Dekret, keine Urkunde, kurz, keine päpstliche Regelung. Somit bleibt es dem zu erwählenden Nachfolger, dem zukünftigen Papst, vorbehalten, hier eine offizielle Regelung zu treffen. Wird er die von Erzbischof Gänswein suggerierte übernehmen?

Im Präzedenzfall aus dem Mittelalter hies der Zurückgetretene „Petrus de Morrone quondam Celestine V.“ (‚Quondam‘, lat.: einstmals / once / già; z. B. in: Stephanus Baluzius: Vitae paparum Avenionensium. Tomus primus. Quarta vita Clementis V. Auctore Bernado Guidonis.)

Eine Reihe von Theologen und Kanonisten bezweifeln, dass ein emeriterer Papst noch Papst genannt werden kann. Außerdem halten sie es für gefährlich.

Seine Würde erbt der Papst direkt von Petrus, dessen Nachfolger er ist. Sie wird ihm von Christus verliehen, nicht von den Kardinälen, nicht von seinem Vorgänger und er ergreift sie auch nicht selber. Deswegen wird ein Papst durch die Annahme der Wahl sofort und unmittelbar Papst, ohne Zeremonie oder Weihe. Umgekehrt ist ein Papst mit seinem Amtsverzicht sofort und unmittelbar nicht mehr Papst. Und es bleibt nichts von seiner vorherigen Vollmacht. Zwei Päpste kann es nicht geben. Kardinal ist der Zurückgetretene auch nicht mehr; er darf nicht in das neue Konklave. Es bleibt einzig seine Weihe: Durch die ist er (normalerweise) Bischof. Demnach wäre Joseph Ratzinger der Bischof von Rom im Ruhestand. Er möchte aber wie ein Möch leben. Wie also wird er angeredet werden?

1. Adventssonntag – 28/11/2010

Diese Woche gibt es leider keine neue Predigt.

Zwei Gedanken:

Die Kirche ist für das Leben: Im englischsprachigen Raum ist zur Adventszeit ein Plakat veröffentlicht worden, welches

Defend the pre-born.das Ultraschallbild eines ungeborenen Kindes im Leib seiner Mutter zeigt. Das besondere dabei ist: Das Kind im Mutterleib trägt auf dem Bild einen Heiligenschein. „Er ist unterwegs. Weihnachten beginnt mit Christus.“ (He’s on His way. Christmass starts with Christ.), so ist das Plakat beschriftet.

Unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. hat der Vesper zum Beginn der Adventszeit eine Gebetswache (Vigil) für das ungeborene Leben beigegeben:

„Leider bleibt das Leben der Kinder auch nach der Geburt der Gefahr des Verlassenwerdens, des Hungers, der Not, der Krankheit, des Missbrauchs, der Gewalt und der Ausbeutung ausgesetzt. Die vielen Verletzungen ihrer Rechte in der ganzen Welt verwunden schmerzhaft das Gewissen jedes Menschen guten Willens. Vor dem traurigen Anblick der Ungerechtigkeiten gegen das menschliche Leben, vor und nach der Geburt, mache ich mir den leidenschaftlichen Appell Papst Johannes Pauls II. zur Verantwortung aller zu eigen: „Respektiert, verteidigt, liebt und dient dem Leben, jedem menschlichen Leben! Nur auf diesem Weg finden sich Gerechtigkeit, Entwicklung, echte Freiheit, Frieden und Glück.“ (Benedikt XVI., gestern Abend, St. Peter zu Rom)

Es ist ein schönes Zeichen der Ökumene, wenn alle Christen gemeinsam für das Leben in seiner ganzen Fülle eintreten. Leider hat hier die ökumenische Eindeutigkeit in den letzten Wochen sehr gelitten. Gerade dann als das gemeinsame Zeugnis gebraucht wurde (bei der Diskussion um die Präimplatationsdiagnostik; PID ist eine Methode zur Selektion von Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib).

Die kirchliche Position zu Verhütungsmitteln ist unverändert: In dieser Woche konnte man in den Zeitungsüberschriften sinngemäß lesen, der Papst hätte Kondome erlaubt. Den einen wird es ärgern, den anderen freuen: Das ist FALSCH. Der Papst hat die kirchliche Position unverändert gelassen.

Es ist außerdem etwas eigenartig zu erwarten, der Papst könne mit einem Federstrich die Lehre der Kirche ändern. Er ist kein Diktator. Er hat im petrenischen Dienst an der Einheit der Jünger Christi die Lehre der Kirche zu verkünden und auszulegen. Dabei bleibt er natürlich an diese Lehre gebunden und nicht umgekehrt sie an ihn; er kann nicht über die Lehre der Kirche verfügen, sondern er ist ihr Diener.

Richtig ist, das er in dem Neuen Buch „Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit.“ (Herder, ISBN 978-3-451-32537-3) im Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald auf eine ehrliche und offene Frage eine ehrliche und offene Antwort gegeben hat. Er hat festgestellt, dass in dem objektiv unmoralischen Lebenswandel eines männlichen Prostituierten, die Verwendung eines Kondoms ein erstes Zeichen für die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung sein könne. Mit anderen Worten: Obwohl das Verhalten des Prostituierten NICHT gut zu heißen ist und auch mit Kondom unmoralisch bleibt, gibt es doch einen Funken Hoffnung darin, dass der Prostituierte die Absicht hat, trotz seines unmoralischen und riskanten Lebenswandels anderen möglichst nicht zu schaden. Die Idee Anderen nicht zu schaden, ist richtig. Sie könnte der Anfang vom Ausstieg aus einem unmoralischen Verhalten werden. Dafür wäre es dann selbstverständlich notwendig, dass der Prostituierte mit seinen Gedanken sich NICHT auf den Kondomgebrauch fixierte, sondern sein Leben für eine echte Umkehr öffnete. (Auf Nachfrage hat der Papst festgestellt, dass dasselbe natürlich auch im Hinblick auf weibliche Prostituierte gesagt werden kann.) Darüber hinaus hat der Papst zu diesem Thema gegenüber Peter Seewald festgehalten:

„Die bloße Fixierung auf das Kondom bedeutet eine Banalisierung der Sexualität, und die ist ja gerade die gefährliche Quelle dafür, dass so viele Menschen in der Sexualität nicht mehr den Ausdruck ihrer Liebe finden, sondern nur noch eine Art von Droge, die sie sich selbst verabreichen.“ (S. 146)

Und zur Verhütung allgemein: „Die Perspektiven von Humanae vitae bleiben richtig. Nun aber wiederum Wege der Lebbarkeit zu finden, ist etwas anderes.“ (S. 175)