31. Sonntag im Jahreskreis – 04/11/2012

4. November 2012

Lesejahr B, Mitschnitt aus der Vortabendmesse in St. Antonius, HH-Winterhude.

PS. Ich sehe, dass einige nach den Predigten von Allerheiligen und Allerseelen geschaut haben; leider gibt es dieses Jahr davon keine Mitschnitte.


1. Adventssonntag – 28/11/2010

28. November 2010

Diese Woche gibt es leider keine neue Predigt.

Zwei Gedanken:

Die Kirche ist für das Leben: Im englischsprachigen Raum ist zur Adventszeit ein Plakat veröffentlicht worden, welches

Defend the pre-born.das Ultraschallbild eines ungeborenen Kindes im Leib seiner Mutter zeigt. Das besondere dabei ist: Das Kind im Mutterleib trägt auf dem Bild einen Heiligenschein. „Er ist unterwegs. Weihnachten beginnt mit Christus.“ (He’s on His way. Christmass starts with Christ.), so ist das Plakat beschriftet.

Unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. hat der Vesper zum Beginn der Adventszeit eine Gebetswache (Vigil) für das ungeborene Leben beigegeben:

„Leider bleibt das Leben der Kinder auch nach der Geburt der Gefahr des Verlassenwerdens, des Hungers, der Not, der Krankheit, des Missbrauchs, der Gewalt und der Ausbeutung ausgesetzt. Die vielen Verletzungen ihrer Rechte in der ganzen Welt verwunden schmerzhaft das Gewissen jedes Menschen guten Willens. Vor dem traurigen Anblick der Ungerechtigkeiten gegen das menschliche Leben, vor und nach der Geburt, mache ich mir den leidenschaftlichen Appell Papst Johannes Pauls II. zur Verantwortung aller zu eigen: „Respektiert, verteidigt, liebt und dient dem Leben, jedem menschlichen Leben! Nur auf diesem Weg finden sich Gerechtigkeit, Entwicklung, echte Freiheit, Frieden und Glück.“ (Benedikt XVI., gestern Abend, St. Peter zu Rom)

Es ist ein schönes Zeichen der Ökumene, wenn alle Christen gemeinsam für das Leben in seiner ganzen Fülle eintreten. Leider hat hier die ökumenische Eindeutigkeit in den letzten Wochen sehr gelitten. Gerade dann als das gemeinsame Zeugnis gebraucht wurde (bei der Diskussion um die Präimplatationsdiagnostik; PID ist eine Methode zur Selektion von Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib).

Die kirchliche Position zu Verhütungsmitteln ist unverändert: In dieser Woche konnte man in den Zeitungsüberschriften sinngemäß lesen, der Papst hätte Kondome erlaubt. Den einen wird es ärgern, den anderen freuen: Das ist FALSCH. Der Papst hat die kirchliche Position unverändert gelassen.

Es ist außerdem etwas eigenartig zu erwarten, der Papst könne mit einem Federstrich die Lehre der Kirche ändern. Er ist kein Diktator. Er hat im petrenischen Dienst an der Einheit der Jünger Christi die Lehre der Kirche zu verkünden und auszulegen. Dabei bleibt er natürlich an diese Lehre gebunden und nicht umgekehrt sie an ihn; er kann nicht über die Lehre der Kirche verfügen, sondern er ist ihr Diener.

Richtig ist, das er in dem Neuen Buch „Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit.“ (Herder, ISBN 978-3-451-32537-3) im Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald auf eine ehrliche und offene Frage eine ehrliche und offene Antwort gegeben hat. Er hat festgestellt, dass in dem objektiv unmoralischen Lebenswandel eines männlichen Prostituierten, die Verwendung eines Kondoms ein erstes Zeichen für die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung sein könne. Mit anderen Worten: Obwohl das Verhalten des Prostituierten NICHT gut zu heißen ist und auch mit Kondom unmoralisch bleibt, gibt es doch einen Funken Hoffnung darin, dass der Prostituierte die Absicht hat, trotz seines unmoralischen und riskanten Lebenswandels anderen möglichst nicht zu schaden. Die Idee Anderen nicht zu schaden, ist richtig. Sie könnte der Anfang vom Ausstieg aus einem unmoralischen Verhalten werden. Dafür wäre es dann selbstverständlich notwendig, dass der Prostituierte mit seinen Gedanken sich NICHT auf den Kondomgebrauch fixierte, sondern sein Leben für eine echte Umkehr öffnete. (Auf Nachfrage hat der Papst festgestellt, dass dasselbe natürlich auch im Hinblick auf weibliche Prostituierte gesagt werden kann.) Darüber hinaus hat der Papst zu diesem Thema gegenüber Peter Seewald festgehalten:

„Die bloße Fixierung auf das Kondom bedeutet eine Banalisierung der Sexualität, und die ist ja gerade die gefährliche Quelle dafür, dass so viele Menschen in der Sexualität nicht mehr den Ausdruck ihrer Liebe finden, sondern nur noch eine Art von Droge, die sie sich selbst verabreichen.“ (S. 146)

Und zur Verhütung allgemein: „Die Perspektiven von Humanae vitae bleiben richtig. Nun aber wiederum Wege der Lebbarkeit zu finden, ist etwas anderes.“ (S. 175)


Christi Himmelfahrt – 13/05/2010

4. Mai 2010

Lesejahr B, Mitschnitt aus dem Hochamt in St. Joseph, Hamburg-Wandsbek.


Aktuell: Papst auf Malta

20. April 2010

Andere Länder, andere Wahrnehmungen:

Rom (kath.net, 20.04.2010) Der italienische Vaticanista Andrea Tornielli hat in der Montagsausgabe der Zeitung „Il giornale“ mit Joseph Magro, einem Missbrauchopfer gesprochen. Magro gehörte zu den acht Missbrauchsopfern, die am Sonntag mit Papst Benedikt sprechen durften. Magro erzählte dabei, dass alle Teilnehmer bei der Begegnung geweint hatten. „Auch der Papst hat geweint“, erzählt er bewegt. Nach einem Missbrauch durch einen katholischen Priester hatte Magro lange kein Vertrauen mehr in die Priester. „Jetzt, nach dieser bewegenden Erfahrung, die ich machen durfte, habe ich wieder begonnen, zu hoffen. Ihr in Italien habt einen Heiligen. Verstanden? Ihr habt einen Heiligen!“

Magro war beeindruckt von der Begegnung mit dem Papst, weil er sah, dass der Papst selber einen so großen Schmerz verspürte. „Man sah, dass er zusammen mit mir litt. Ich wollte ihn nicht leiden lassen, ich habe ihm die von mir erlittenen Missbräuche nicht erzählt.  Den Rest des Beitrags lesen »


Hochfest der Gottesmutter Maria – 01/01/2010

1. Januar 2010

Ein frohes, gesegnetes und glückliches Jahr 2010!

Zugleich Oktavtag von Weihnachten.

Lesejahr C, Mitschnitt aus dem Hochamt in Glinde, Zu den Hll. Engeln.


6. Sonntag der Osterzeit – 17/05/2009

17. Mai 2009

Lesejahr B, Mitschnitt aus der Abendmesse in Maria Grün.


5. Sonntag der Fastenzeit – 29/03/2009

29. März 2009

Lesejahr B, Mitschnitt aus dem Hochamt in St. Paulus-Augustinus.(Von Afrika lernen, damit Joh 12, 31 nicht auch uns betreffe.)