Epidemie Covid-19: Ein ‘geistlicher Lieferdienst’? / ‘Spiritual Home-delivery’? / Un ‘servizio di consegna spirituale a domicilio’?

Es lassen sich bei der Abstimmung mehrere Optionen gleichzeitig auswählen. / You can chose different options at the same time in your vote. / Si puo sceligere vari opzioni nello stesso voto.

Ich mache mir Gedanken darüber, wie wir den Menschen beistehen können, die nicht mehr auf die gewohnte Weise Sakramente und Sakramentalien in der Kirche empfangen können. Lebensmittel und Medikamente werden nach Hause geliefert. Aber unsere geistlichen Hilfsmittel? Was meint Ihr, sollten wir für die Zeit der Krise durch die Epedemie Covid-19 einen Hauslieferdienst aufbauen? Gibt es Priester, Mitarbeiter, Kommunionhelfer oder Gemeinden, die sich Beteiligen würden, sowohl motorisiert als auch bei voller Gesundheit sind und keiner Risikogruppe angehören?

Natürlich sind hauptsächlich die Pfarreien zuständig; aber könnte eine Unterstützung sinnvoll sein?
Bitte nutzt die Abstimmung und die Kommentarfunktion für Eure Vorschläge. Eine private Nachricht an mich ist über das Kontaktformular möglich.

English: I am wondering how we can be available for those, who can no longer receive sacraments and sacramentals in their Church in the usual way. Groceries and medicines are delivered to your home. But our spiritual aids? What do you think, should we set up a home delivery service for the time of the crisis through the epidemic Covid-19? Are there priests, co-workers, extraordinary ministers of communion or communities who would participate, who are motorized and in good health and do not belong to any risk group?

Certainly first of all it’s the parishes responsibility; but could additional coordination be helpful?
Please use the voting and comment functions for your suggestions. A private message to me is possible via the contact form.

Italiano: Mi chiedo come possiamo farci disponibili per coloro che non possono più ricevere sacramenti e sacramentali nelle loro Chiese al modo solito. Alimentari e medicinali vengono consegnati a casa tua. Ma i nostri aiuti spirituali? Cosa ne pensi, dovremmo istituire un servizio di consegna a domicilio per il tempo della crisi attraverso l’epidemia Covid-19? Ci sono sacerdoti, collaboratori, ministri straordinari di comunione o comunità che parteciperebbero, che sono motorizzati e in buona salute e non appartengono ad alcun gruppo a rischio?

Certo che é la responsabillitá delle parrocchie; ma una coordinazione additiva potrebbe rendersi utile?
Si prega di utilizzare le funzioni di voto e commento per i propri suggerimenti. Un messaggio privato per me è possibile tramite il modulo di contatto.

3. Sonntag der Fastenzeit – 15/03/2020

Lesejahr A. Eine improvisierte Studioaufnahme aus Hamburg gibt verschiedene Impulse zum Fastensonntag:

Ein Bild aus der Krypta des St. Mariendoms zu Hamburg: Zentral in der Mitte wird eine Kreuzesreliquie aufbewahrt. Es stehen zur Linken Maria und zur Rechten Johannes, die im Liebestod Jesu das Wasser des Lebens empfangen. Jesus, der den Willen des Vaters ganz erfüllt, starb stellvertretend für uns am Kreuz auf einem Berg bei Jerusalem. Das war der Ort des Tempels: „… denn das Heil kommt von den Juden.“ (Joh 4, 22) (c) Oliver Meik

2. Sonntag im Jahreskreis – 19/01/2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in Christus König zu Marne. Der dritte Anhaltspunkt hätte lauten können „Ich kannte ihn nicht“, aber der fiel mir erst in Brunsbüttel wieder ein:

Dafür habe ich in Maria Meeresstern zu Brunsbüttel die Methodisten fälschlich Mennoniten genannt und die Predigt ‚wuchs an Gestalt‘:

Gehorsam, Armut, (ehelose) Keuschheit – nicht ob, sondern wer wie?

Könnte es sein, dass die gegenwärtigen Diskussionen über den Zölibat (= die Ehelosigkeit der Kleriker) das Thema verfehlen, wenn sie dessem großen Bruder, dem Gehorsam, und dessen größerer Schwester, der Armut, keinerlei Aufmerksamkeit widmen? Wie könnte man das Leben der Kleriker ganz pragmatisch und ohne Beachtung des Rufes Jesu zur vollständigen Hingabe des eigenen Lebens ordnen?

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde Euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

Matthäus 4, 19f.

Wenn das Verhältnis des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.

Matthäus 19, 10

Wenn Du vollkommen sein willst, geh, verkauf Deinen Besitz und gib ihn den Armen; und Du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

Matthäus 19, 21

Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wohin er sein Haupt hinlegen kann.

Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!

Matthäus 8, 20f.

Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Lukas 9, 62

Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt.

Jeder, der um meinetwillen und in des Evangeliums Wille Haus oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das hundertfache dafür empfangen.

Markus 10, 28-30

Zwei Weltkriege haben vor allem in Europa und Asien ungeheure Verluste an Menschenleben gebracht und auf der ganzen Welt eine vielfältige Heimatlosigkeit bewirkt. Danach konzentrieren sich viele Hoffnungen auf den Bereich der geschlechtlichen Partnerschaft. Das überfordert uns.

‚Verbieten oder Erlauben‘ ist möglicherweise die falsche Fragestellung. (Sich) weniger wichtig nehmen (vgl. Johannes XXIII. PP) und stattdessen mehr die Gemeinschaft der Glaubenden mit Jesus suchen, könnte ein Rat aus dem Evangelium sein; eine Dispens von der Ganzhingabe des Lebens ist im Evangelium nicht vorgesehen.

Dann stellt sich wohl am Ende heraus, dass Gehorsam und Armut in mancher Hinsicht Vater und Mutter der Ehelosigkeit sind.

Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.

Matthäus 19, 26
Die Eucharistie ist die Hingabe des Lebens. – Marne Januar 2020 – (c) Oliver Meik

Fest der Heiligen Familie / Sonntag in der Weihnachtsoktav – 29/12/2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Bonifatius zu Hamburg-Wilhelmsburg:

(c) Oliver Meik – Ein Schnellschuss auf die Hamburger Innenstadt im Morgenlicht aus der S-Bahn in Richtung Hamburg-Elbbrücken.

4. Sonntag der Fastenzeit / Laetare – 31/03/2019

Dem Christentum geht es nicht um einen ewigen Fortschritt, sonder um die endgültige Heimkehr. / Christianity is not about making eternal progress, but about returning home for ever.

Lesejahr C. Mitschnitt aus der Abendmesse in der Fleckenskirche St. Nikolaus zu Bad Iburg:

(c) Oliver Meik – Das Osnabrücker Priesterseminar zum Sonntag Laetare (dt. ‚Freue Dich‘, traditionell in rosafarbenen Messgewändern gefeiert) in der rosa-weißen Pracht der Magnolie.

Heilige Familie / Sonntag der Weihnachtsoktav – 31/12/2017

Lesejahr B. Da ich am letzten Sonntag ohne eigene Predigt war, gibt es diese Woche den Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarrkirche Christus König zu Husum AUS DEM VORVERGANGENEN JAHR 2017 zum 50. Jubiläum der Enzyklika Humanae vitae des hl. Papst Paul VI. (Heiligsprechung durch Papst Franziskus am 14. Oktober 2018):

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(c) Oliver Meik – „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten.“ Er trägt seine Würde in sich. – Die Krippe des Doms St. Petrus zu Osnabrück.

 

Heilige Familie / Sonntag der Weihnachtsoktav –30/12/2018

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarr- und ehemaligen Abteikirche St. Clemens zu Bad Iburg:

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(c) Oliver Meik – Das innere der (zweiten) ehemaligen Abteikirche St. Clemens von 1349 (Langhaus von 1408) mit der Hauptkrippe am Festtag.

 

 

13. Sonntag im Jahreskreis – 02/07/2017

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt mit anschliessendem Pfarrfest in St. Gertrud zu Niebüll: 

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(c) Oliver Meik – Auf dem Weg nach Berlin – ob zum Deutschen Bundestag oder nicht – empfiehlt sich von Hamburg immer der EC oder IC mit Wagen der Tschechischen Bahn. Dort wird im Speisewagen frisch zubereitet, z. B. Prager Omelett oder Schweineschnitzel mit Bratkartoffeln und Pilsener Pils vom Fass. (Es geht, liebe Deutsche Bahn, und die Menschen Essen durchaus gern im Zug.) – Das Leben in Gottes Ordnung ist eine Freude; bleiben wir an ihr dran.