Darstellung des Herrn / Maria Lichtmess – 02/02/2020

2. Februar 2020

Jesus vertraut sich Maria an. Laßt uns seinem Vorbild folgen; möge Maria uns in den Tempel tragen.

Jesus follows Mary. Let’s do it in his image; may Mary carry us into the temple.

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Martin zu Schwerin-Lankow:

Mitschnitt aus der Heiligen Messe in St. Andreas auf dem Dreesch zu Schwerin:

Der Tempel des neuen Bundes: Jesus Christus. In der Mitte ist das Herz Jesu. Darum liegt die Dornenkrone. Darüber thront der Reichsapfel, mit dem Kreuze bekrönt: So herrscht Jesus über die Welt, mit ‚passionierter‘, leidend-leidenschaftlicher Liebe.
Das weiße Untergewand ist ein nahtloser Rock, das Symbol der einen Christenheit, ein Zeichen der Reinheit, ein hohepriesterliches Gewand; der rote Mantel ist der Königsmantel, gehalten vom Kreuz, von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn.
Das Antlitz Jesu ist in der traditionellen Form nach dem Abbild im Schweißtuch der Veronica und dem Turiner Grabtuch gefaßt.
Das Gesicht, die Figur und Haltung Jesus und die Gesamtkomposition sind symmetrisch. Sie drücken die gute und harmonische Heilsordnung des Gottesreiches aus.
Die Arme hält Jesus im Gestus des priesterlichen Gebets ausgebreitet, sein Blick wirkt innerlich und gesammelt, doch Arme und Blick wenden sich zu gleich dem Betrachter zu. Ursprünglich schaute er direkt auf den Altar davor, auf dem die Priester sein Opfer zu vollziehen hatten.
Jesus thront auf der Weltkugel; aber niedergelegt ist die Krone: das ist ein Zeichen der Demut, des Dienstes an und für die Welt. Dahinter befinden sich zur linken Jesu, vom Betrachter aus rechts, Totenköpfe: Jesus hat den Tod besiegt.
Die Engel beugen sich vor Jesus, weil ihm die himmlischen Mächte untertan sind. Der eine Engel hält das Kreuz und einen Kreuzesnagel. Es sind Zeichen des Glaubens, der Erlösung, der Verklärung, der Hingabe und der ‚angenagelten‘, durchlittenen Ohnmacht, der Selbstentäußerung des Erlösers der Welt, des Salvator mundi. Dem anderen Engel scheint etwas zu fehlen. Hielt er einmal die Lanze, die das Herz Jesu öffnete, seine Seite auftat, damit Wasser und Blut entsprängen, die Taufe und die Eucharistie, die Sakramente der Kirche und mit ihnen das Sakrament der Kirche (II. Vat. Konzil)?
Der König trägt noch als auferstandener Herrscher die Wundmale: Er ist derselbe, der gekreuzigt wurde, der Menschgewordene in Ewigkeit.
Die ausgebreiteten Arme beschreiben den ‚Querbalken’ zum ‚Löngsbalken’ des Körpers: Es ist das einmalige Kreuzesopfer seines Lebens, das er auch auf diesem Altar durch die Hand seiner Diener vollzieht.
Das alles strahlt aus wie in einer Muschel, dem Zeichen des verborgenen Lebens, des ‚Lebensschatzes‘, des Aufbruchs und der Neuerung.
‚Wahrheit und Frieden‘ ruft die Inschrift darüber. ‚Sich [uns] herrschend zum Siegespreis gab‘, die Inschrift darunter – Das Bild zeigt ein Detail des Retabels im Altarraum von St. Vizelin zu Neumünster. (c) Oliver Meik


2. Sonntag im Jahreskreis – 19/01/2020

25. Januar 2020

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in Christus König zu Marne. Der dritte Anhaltspunkt hätte lauten können „Ich kannte ihn nicht“, aber der fiel mir erst in Brunsbüttel wieder ein:

Dafür habe ich in Maria Meeresstern zu Brunsbüttel die Methodisten fälschlich Mennoniten genannt und die Predigt ‚wuchs an Gestalt‘:


Taufe des Herrn – 12/01/2020

12. Januar 2020

Was verbindet 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, 30 Jahre Deutsche Einheit und 25 Jahre Erzbistum Hamburg? Die gegenüber der Predigt korrigierten Zahlen zu den Katholiken in Mecklenburg: Es waren 1945 etwa 210.00, 1961 etwa 120.000, 1990 etwa 60.000 und 2018 etwa 37.000. – Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Propstei St. Anna zu Schwerin:

(c) Oliver Meik – St. Anna am Fest der taufe des Herrn AD 2020.

2. Adventssonntag – Maria Empfängnis / Immaculata – 08/12/2019

10. Dezember 2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Joseph zu Parchim:

Etwas anders akzentuiert, vielleicht vollständiger, jedenfalls länger 🙂 der Mitschnitt ‚derselben Predigt‘ aus der Heiligen Messe in St. Edith Stein zu Hamburg-Neuallermöhe:

Der ‚fehlende‘ Text im Anschluss an die zweite Lesung:

An anderer Stelle heißt es: Ihr Heiden, freut euch mit seinem Volk! / Und es heißt auch: Lobt den Herrn, alle Heiden, preisen sollen ihn alle Völker! / Und Jesaja sagt: Kommen wird der Spross aus der Wurzel Isis; er wird sich erheben, um über die Heiden zu herrschen. Auf ihn werden die Heiden hoffen. / Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.

Der Brief des Apostels Paulus an die Römer 15, 10-13.
(c) Oliver Meik – Zur Predigt in Parchim, der dortige Kirchenpatron St. Joseph, ein aufrichtiger Mann und Arbeiter.

1. Adventssonntag – 30/11/2019

1. Dezember 2019

Lesejahr A. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in St. Bonifatius zu Hamburg-Wilhelmsburg:

(c) Oliver Meik – Zum Heiligenfest am 30.11.: Der Altar über den Reliquien des Apostels Andreas in Amalfi, Italien.

Repost: Jungfrau, Mutter Gottes mein – meiner +Großmutter seligen Angedenkens

13. November 2019

Gestern beging meine +Großmutter ihren 90. Geburtstag. Aber schon seit einigen Jahren lebt sie im Jenseits, in jener Welt, die wir Himmel nennen und die auf die Anschauung Gottes ausgerichtet ist. Ein Gebet, dass sie von ihrer Großmutter und ihrer Mutter empfangen und innig geliebt hat, möchte ich im persönlichen Gedenken hier wiedergeben. So hat sie gelebt: in ihrer Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt (HH-Rahlstedt); so ist sie gestorben: an Mariä Himmelfahrt (15.08.). Ins Paradies mögen die Engel Dich geleiten. Requiescat In Pacem.

Jungfrau, Mutter Gottes mein, lass mich ganz Dein eigen sein; Dein im Leben, Dein im Tod, Dein in Unglück, Angst und Not, Dein in Kreuz und bittrem Leid, Dein für Zeit und Ewigkeit! Jungfrau, Mutter Gottes mein, lass mich ganz Dein eigen sein! Mutter, auf Dich hoff’ und baue ich. Mutter, zu Dir ruf‘ und seufze ich. Mutter, Du gütigste, steh mir bei! Mutter, Du mächtigste, Schutz mir leih! O Mutter, so komm, hilf beten mir! O Mutter, so komm, hilf streiten mir! O Mutter, so komm, hilf leiden mir! O Mutter, so komm und bleib bei mir! Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste! Du willst mir ja helfen, o Gütigste! Du mußt mir nun helfen, o Treueste! Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste! O Mutter der Gnade, der Christen Hort, Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port*; Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier; Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier! Wer hat je umsonst Deine Hilf ‚angefleht? Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet? Drum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid: Maria hilft immer, sie hilft jederzeit! Ich ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod: Maria hilft immer, in jeglicher Not! So glaub‘ ich und lebe und sterbe darauf; Maria hilft mir in den Himmel hinauf. Amen.

* Hafen

Wir sehen uns bei Gott in dem himmlischen Vaterhaus mit den vielen Wohnungen, liebe Oma, an der Hand der Gottesmutter! Bitt’ Gott für mich und meinen Dienst, zu dem ich ganz und gar unwürdig bin. Verzeihe und bitte bei Gott um Verzeihung für meine Sünden: das Böse, welches ich tat, und das Gute, was ich nicht getan habe. Bitte für die, die Dein Tod endlich versammelt hat: dass sie Dein geistiges Erbe nicht verlieren und der Sehnsucht und dem Beispiel Deiner gütigen Liebe folgen. Amen. Heiliger Ludwig-Maria Grignion de Montfort, meine Oma hat Dich verehrt und Dein ‚Goldenes Buch‘ (Abhandlung über die vollkommene Andacht zu Maria) geliebt: Bitte für sie!

(C) Regina delle Sure di Bambin’ Gesu.

30. Sonntag im Jahreskreis – 27/10/2019

27. Oktober 2019

Lesejahr C. Mitschnitt aus der Predigt mit dem Kinderchor in St. Bonifatius zu Hamburg-Wilhelmsburg:

Ein Zitat zu einem Blick ‚jenseits der Wolken‘ und ‚gegen die Ängste‘:

Doch einst, als ihr Gott noch nicht kanntet, wart ihr Sklaven der Götter, die in Wirklichkeit keine sind.

Wie aber könnt ihr jetzt, da ihr Gott erkannt habt, mehr noch von Gott erkannt worden seid, wieder zu den schwachen und armseligen Elementarmächten zurückkehren? Warum wollt ihr von Neuem ihre Sklaven werden?“

„At a time when you did not know God, you became slaves to things that by nature are not gods;

but now that you have come to know God, or rather to be known by God, how can you turn back again to the weak and destitute elemental powers? Do you want to be slaves to them all over again?“

„Autrefois, il est vrai, ne connaissant pas Dieu, vous serviez ceux qui par leur nature ne sont pas dieux;

mais à présent que vous avez connu Dieu, ou plutôt que vous avez été connus de Dieu, comment retournez-vous à ces pauvres et faibles rudiments, auxquels de nouveau vous voulez vous asservir encore?“

(Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Galater, Kapitel 4, Verse 8 und 9.)

(c) Oliver Meik – Wolken über der Konkathedrale S. Bartolomeo in Lipari auf Lipari.