2. Sonntag der Fastenzeit – 17/03/2018

18. März 2019

O Crux ave, spes unica! – O Kreuz, einzige Hoffnung, sei gegrüßt! – O Cross, only Hope, hail you! ist die richtige Zitation des Wappenspruchs von Bischof Franziskus Demann.

Lesejahr C. Mitschnitt aus der hl. Messe in der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere zu Glane:

2. Sonntag der Fastenzeit
(c) Oliver Meik – Auf zum Kreuz … auf der Kanzel im Petrusdom zu Osnabrück.


Heilige Familie / Sonntag der Weihnachtsoktav – 31/12/2017

9. Januar 2019

Lesejahr B. Da ich am letzten Sonntag ohne eigene Predigt war, gibt es diese Woche den Mitschnitt aus dem Hochamt in der Pfarrkirche Christus König zu Husum AUS DEM VORVERGANGENEN JAHR 2017 zum 50. Jubiläum der Enzyklika Humanae vitae des hl. Papst Paul VI. (Heiligsprechung durch Papst Franziskus am 14. Oktober 2018):

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(c) Oliver Meik – „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten.“ Er trägt seine Würde in sich. – Die Krippe des Doms St. Petrus zu Osnabrück.

 


13. Sonntag im Jahreskreis – 02/07/2017

13. Juli 2017

Lesejahr A. Mitschnitt aus dem Hochamt mit anschliessendem Pfarrfest in St. Gertrud zu Niebüll: 

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(c) Oliver Meik – Auf dem Weg nach Berlin – ob zum Deutschen Bundestag oder nicht – empfiehlt sich von Hamburg immer der EC oder IC mit Wagen der Tschechischen Bahn. Dort wird im Speisewagen frisch zubereitet, z. B. Prager Omelett oder Schweineschnitzel mit Bratkartoffeln und Pilsener Pils vom Fass. (Es geht, liebe Deutsche Bahn, und die Menschen Essen durchaus gern im Zug.) – Das Leben in Gottes Ordnung ist eine Freude; bleiben wir an ihr dran.


11. Sonntag im Jahreskreis – 14/06/2015

15. Juni 2015

Lesejahr B. Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Peter-Ording: 


25. Sonntag im Jahreskreis – 22/09/2013

23. September 2013

Lesejahr C. Mitschnitt aus dem Hochamt in Christus König zu Husum: .


11. Sonntag im Jahreskreis – 16/06/2013

16. Juni 2013

Lesejahr C,  Mitschnitt aus der hl. Messe in St. Knud auf Nordstrand.


1. Adventssonntag – 28/11/2010

28. November 2010

Diese Woche gibt es leider keine neue Predigt.

Zwei Gedanken:

Die Kirche ist für das Leben: Im englischsprachigen Raum ist zur Adventszeit ein Plakat veröffentlicht worden, welches

Defend the pre-born.das Ultraschallbild eines ungeborenen Kindes im Leib seiner Mutter zeigt. Das besondere dabei ist: Das Kind im Mutterleib trägt auf dem Bild einen Heiligenschein. „Er ist unterwegs. Weihnachten beginnt mit Christus.“ (He’s on His way. Christmass starts with Christ.), so ist das Plakat beschriftet.

Unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. hat der Vesper zum Beginn der Adventszeit eine Gebetswache (Vigil) für das ungeborene Leben beigegeben:

„Leider bleibt das Leben der Kinder auch nach der Geburt der Gefahr des Verlassenwerdens, des Hungers, der Not, der Krankheit, des Missbrauchs, der Gewalt und der Ausbeutung ausgesetzt. Die vielen Verletzungen ihrer Rechte in der ganzen Welt verwunden schmerzhaft das Gewissen jedes Menschen guten Willens. Vor dem traurigen Anblick der Ungerechtigkeiten gegen das menschliche Leben, vor und nach der Geburt, mache ich mir den leidenschaftlichen Appell Papst Johannes Pauls II. zur Verantwortung aller zu eigen: „Respektiert, verteidigt, liebt und dient dem Leben, jedem menschlichen Leben! Nur auf diesem Weg finden sich Gerechtigkeit, Entwicklung, echte Freiheit, Frieden und Glück.“ (Benedikt XVI., gestern Abend, St. Peter zu Rom)

Es ist ein schönes Zeichen der Ökumene, wenn alle Christen gemeinsam für das Leben in seiner ganzen Fülle eintreten. Leider hat hier die ökumenische Eindeutigkeit in den letzten Wochen sehr gelitten. Gerade dann als das gemeinsame Zeugnis gebraucht wurde (bei der Diskussion um die Präimplatationsdiagnostik; PID ist eine Methode zur Selektion von Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib).

Die kirchliche Position zu Verhütungsmitteln ist unverändert: In dieser Woche konnte man in den Zeitungsüberschriften sinngemäß lesen, der Papst hätte Kondome erlaubt. Den einen wird es ärgern, den anderen freuen: Das ist FALSCH. Der Papst hat die kirchliche Position unverändert gelassen.

Es ist außerdem etwas eigenartig zu erwarten, der Papst könne mit einem Federstrich die Lehre der Kirche ändern. Er ist kein Diktator. Er hat im petrenischen Dienst an der Einheit der Jünger Christi die Lehre der Kirche zu verkünden und auszulegen. Dabei bleibt er natürlich an diese Lehre gebunden und nicht umgekehrt sie an ihn; er kann nicht über die Lehre der Kirche verfügen, sondern er ist ihr Diener.

Richtig ist, das er in dem Neuen Buch „Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit.“ (Herder, ISBN 978-3-451-32537-3) im Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald auf eine ehrliche und offene Frage eine ehrliche und offene Antwort gegeben hat. Er hat festgestellt, dass in dem objektiv unmoralischen Lebenswandel eines männlichen Prostituierten, die Verwendung eines Kondoms ein erstes Zeichen für die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung sein könne. Mit anderen Worten: Obwohl das Verhalten des Prostituierten NICHT gut zu heißen ist und auch mit Kondom unmoralisch bleibt, gibt es doch einen Funken Hoffnung darin, dass der Prostituierte die Absicht hat, trotz seines unmoralischen und riskanten Lebenswandels anderen möglichst nicht zu schaden. Die Idee Anderen nicht zu schaden, ist richtig. Sie könnte der Anfang vom Ausstieg aus einem unmoralischen Verhalten werden. Dafür wäre es dann selbstverständlich notwendig, dass der Prostituierte mit seinen Gedanken sich NICHT auf den Kondomgebrauch fixierte, sondern sein Leben für eine echte Umkehr öffnete. (Auf Nachfrage hat der Papst festgestellt, dass dasselbe natürlich auch im Hinblick auf weibliche Prostituierte gesagt werden kann.) Darüber hinaus hat der Papst zu diesem Thema gegenüber Peter Seewald festgehalten:

„Die bloße Fixierung auf das Kondom bedeutet eine Banalisierung der Sexualität, und die ist ja gerade die gefährliche Quelle dafür, dass so viele Menschen in der Sexualität nicht mehr den Ausdruck ihrer Liebe finden, sondern nur noch eine Art von Droge, die sie sich selbst verabreichen.“ (S. 146)

Und zur Verhütung allgemein: „Die Perspektiven von Humanae vitae bleiben richtig. Nun aber wiederum Wege der Lebbarkeit zu finden, ist etwas anderes.“ (S. 175)