Ostergrüße – 17/02/2022

Warum haben so viele in der Kirche Angst vor dem Absterben Ihrer Institutionen?

Nichts anderes ist uns verheißen. Die Kirche besteht aufgrund göttlicher Einsetzung, genauso der Vorrang des Petrus (Primat), der Dienst der Apostel, das Priestertum des Neuen Bundes, die Sakramente und das Bekenntnis des Glaubens. Das alles bleibt. Doch die konkrete Ausgestaltung der kirchlichen Einrichtungen ist immer zeitbedingt: alte Formen sterben ab und neue werden geboren.

Ist das nicht das Geheimnis des Osterfestes, Tod und Auferstehung des Herrn und der Seinen, Seiner Kirche?

Die Christen der Gegenwart sind jeweils die, die es verstehen aus der Taufe, der Firmung, der Eucharistie, der Buße, dem Priestertum, der Ehe und der Krankensalbung zu leben, den apostolischen Glauben in der katholischen (‚weltkirchlich-univeraslen‘) Einheit zu bewahren und die dafür notwendigen Gnaden zu erbitten.

Dafür hat jeder von uns den Platz einzunehmen, an dem er nach Gottes hl. Willem heilig werden kann. Umwege sind in Kauf zu nehmen, jedenfalls meiner Erfahrung nach kaum zu vermeiden. Alles andere ist eine Geschenk des Himmels, in dem die dann vollendeteren Gerechten für immer leuchten. Sie sind die einzigen ‚Perfekten‘ in der Kirche, unsere Vorbilder, waren aber auf Erden zumeist Sünder wie wir. Gott sei Dank leuchtet uns das Licht des Evangeliums: Unser Herr Jesus Christus bewirkt stets neu unsere Umkehr – in allen Gliedern der Kirche.

Schreibt uns Pfr. Meik

Übersetzung: „‚So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich. Was gesät wird, ist armselig, was auferweckt wird, herrlich. Was gesät wird, ist schwach, was auferweckt wird, ist stark.‘ (1 Kor 15,42-43) Die Kartäuser von Serra San Bruno wünschen [uns] frohe Ostern.“ (c) La Certosa

Der Tagesablauf zum Mitbeten – Certosa Serra San Bruno

Der stärkste Moment ist nach meinem Dafürhalten das mitternächtliche Gebet in der ansonsten dunklen Kirche. Es ist ein Beten mit Jesus: Der ist allein – in der Nacht – auf dem Berg. So beschreiben es die Evangelien häufig. Jesus hielt dieses Beten durch bis an den Abend vor seinem Tod, am Ölberg, in Getsemani. Er nahm die Jünger mit, obwohl sie immer wieder einschliefen. Er nimmt uns mit. An seinem Todestag waren es Andere, die Jesus auf den Berg verbrachten, nach Golgota, an die ‚Schädelstätte‘; und es wurde Nacht: ‚Eine große Finsternis brach herein.‘

Weiterlesen:

2. Adventssonntag – 05/12/2021

Lesejahr C. Impuls aus Hamburg:

Am Furka-Pass bei Realp (c) Oliver Meik

1. Adventssonntag – 28/11/21

Lesejahr C. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in Heilig Geist zu Farmsen:

Mitschnitt aus der Hl. Messe in St. Ansgar zu Niendorf:

(c) Oliver Meik

33. Sonntag im Jahreskreis – 14/11/21

Lesejahr B. Mitschnitte aus der Vorabendmesse in Herz Jesu zu Lübtheen und aus der Hl. Messe in St. Helena und St. Andreas zu Ludwigslust:

Blick auf die Kirche Maria Geburt, Tschengls im Vinschgau, Südtirol (c) Oliver Meik

32. Sonntag im Jahreskreis – 07/11/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in Heilig Kreuz zu Boizenburg:

Hab Vertrauen in den Herrn (c) Oliver Meik

Hl. Karl Borromäus – 04/11/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in Christus König zu Husum:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden (c) Oliver Meik

Allerheiligen – 01/11/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Hl. Messe in St. Elisabeth zu Hagenow:

Bleiben wir in der Gegenwart des Herrn (c) Oliver Meik

31. Sonntag im Jahreskreis – 31/10/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in Herz Jesu zu Lübtheen:

Hören wir auf den Herrn und bleiben wir in seiner Gegenwart (c) Oliver Meik

30. Sonntag im Jahreskreis – 24/10/21

Lesejahr B. Mitschnitt aus der Vorabendmesse in St. Ansverus zu Neustadt-Glewe:

Herr, schenke den Verstorbenen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte Ihnen. Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen (c) Oliver Meik