Fragen und Antworten

Hier haben Sie die Möglichkeiten Fragen zu den Themen der Predigten, zur katholischen Kirche oder dem christlichen Glauben zu stellen.

Ich werde versuchen Ihre Fragen so schnell wie möglich zu beantworten, kann wegen häufiger Abwesenheiten für eine zeitnahe Bearbeitung aber nicht immer garantieren.

Da ich das Erscheinungsbild dieser Seite zu verantworten habe, nehme ich mir die Freiheit, alle Beiträge zu löschen, die mir unangemessen erscheinen.

Kaplan Oliver Meik.

10 Responses to Fragen und Antworten

  1. Marianne Pfefferkorn sagt:

    Einen schönen guten Tag! Ich bin auf Ihre Seite gestoßen, weil ich einfach mal „www.meik.com“ eingegeben habe – und bin völlig perplex (positiv!). Wie viele Menschen aus der Gemeinde wissen, dass man Ihre Predigten nachhören kann? Ich hab’s jetzt zwar noch nicht getan, weil ich im Büro bin und die Monatsabrechnung im Moment Priorität hat, aber das werde ich sicherlich noch das eine oder andere Mal nutzen.

    Ausgangspunkt ist, dass ich ein herzliches Dankeschön für die grandiose Predigt von gestern Abend sagen möchte. Ich war lange nicht mehr so gefesselt, berührt und begeistert, denn Sie haben nicht nur „mit Autorität“ ausgelegt, sondern auch auf sehr beachtliche Weise Stellung bezogen, auch zur tagespolitischen Thematik. Vielen Dank dafür und Glückwunsch – an Sie und an mich / uns, dass wir Sie hören dürfen!

    Herzlichste Grüße,
    Marianne Pfefferkorn

  2. kaplanmeik sagt:

    Liebe Frau Pfefferkorn,
    ich danke Ihnen herzlich für Ihre positive Rückmeldung. Bisher ist diese Predigtseite nur durch Ansagen im Gottesdienst oder Mundpropaganda bekannt gemacht worden. Für weitere Möglichkeiten bin ich aber offen. Wenn Sie möchten, senden Sie doch gerne eine Idee zur weiteren Verbreitung an die Gemeinde/PGR oder auch an mich.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Kaplan Oliver Meik.

  3. Dagmar I. Verlohr sagt:

    Sehr geehrter, lieber Herr Kaplan Meik,

    herzlichen Glückwunsch zu einer sehr gelungenen Website: Übersichtlich, strukturiert und funktionell.
    Vielen Dank, dass wir so die Möglichkeit haben, Ihre wertvollen Ausführungen nochmals anzuhören.
    Besonders Ihre analytischen Erläuterungen in Ihrer letzten Predigt helfen, das aktuelle kirchenpolitische Geschehen besser zu verstehen und nachzuvollziehen.
    Ich hoffe, dass auch viele weitere Gemeindemitglieder Ihre Website nutzen werden. Vielleicht wäre eine Verlinkung mit mariagruen.de zu empfehlen.
    Nochmals herzlichen Glückwunsch und vor allem vielen Dank!
    Viele Grüße,
    D. I. Verlohr

  4. Christian Westerkamp sagt:

    Lieber Oli,

    auch von meiner Seite einen herzlichen Glückwunsch zu dieser homepage und auch zu Deinen grandiosen Predigten. Wirklich klasse!

    Schön zu wissen, dass Du nun in Hamburg tätig bist. Ein Grund mehr, einmal einen Gottesdienst in Maria Grün zu besuchen!

    Beste Grüße,

    Westus

  5. Fabian sagt:

    Guten Tag,
    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestossen und habe eine Frage:

    Laut Wikipedia entschied man auf dem Trienter Konzil (1545-1563), dass Jesus Christus nicht Erlöser, sondern Gesetzgeber sei.

    Das Konzil wehrte sich im Sinne von Paulus (Zehn Gebote = „Gesetz Christi“) gegen ein falsches Verständnis der christlichen Freiheit, dass die Freiheit vom Gesetz als Vorwand für Eigensucht benutzt, statt die Freiheit als Selbstlosigkeit in der Liebe zu verstehen.
    (Quelle: “Katholischer Erwachsenen Katechismus“ S. 243) Den Verlag weiss ich leider nicht.

    Beim Lesen der beiden Quellentexte fällt auf, dass sie sich widersprechen.

    Laut Wikipediaeintrag ist Jesus Christus Gesetzgeber, laut dem Auszug aus dem katholischen Erwachsenen Katechismus ist die christliche Freiheit vom Gesetz, als Selbstlosigkeit in der Liebe zu betrachten.

    Einer Ihrer Predigten zum Thema Gebote zufolge, gibt Gott die Orientierung, er sagt was gut ist, was falsch ist, zeigt wo die Wahrheit liegt und gibt die Mittel (Beichte, Buße) zur Umkehr.

    In der Bergpredigt heisst es zudem:
    “Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt: Vergebet, so wird euch vergeben“ (Lk 6, 37)

    Was ist denn nun richtungsweisend?
    Haben die Christen die zehn Gebote als Gesetze zu betrachten?
    Ist Jesus Christus nun Gesetzgeber oder nicht?
    Oder reicht die Bergpredigt als „Empfehlung“ aus?

    Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir ihre Gedanken und Entscheidung bis Montagabend an dieser Stelle als Kommentar mitteilen könnten.

    Vielen Dank im voraus.

  6. kaplanmeik sagt:

    Lieber Fabian.
    den Text auf Wikipedia kenne ich nicht, er scheint aber zumindest für Dich missverständlich gewesen zu sein; vielleicht ist er sogar falsch, das kommt dort gelegentlich vor.
    Schon der Name ‚Christus‘ (griech.) bedeutet übersetzt ‚Erlöser‘. Kein Konzil könnte das abschaffen und auch in Trient ist das nicht geschehen. Ganz im Gegenteil betont das Konzil von Trient Jesus Christus mit Hebr 12,2 als den Urheber und Vollender unseres Glaubens (Dekret über die Rechtfertigung, Vorwort). Er ist der einzige Erlöser, ohne den eine ewige Rettung des Menschen unmöglich ist (ebd., Kan.1).
    Es ist für Katholiken aber keinen Widerspruch, ihn auch als Gesetzgeber betrachten zu können (wenn ich auch den Ausdruck ‚Gesetzgeber‘ im Bezug auf Jesus Christus so noch nicht gehört habe). Jesus Christus ist die Quelle des Rechtes, weil er nicht nur die Welt ein für alle mal erlöst hat, sondern uns auch gezeigt hat, wie wir leben sollen, damit diese Erlösung auch für uns fruchtbar wird. Jesus sagt selber, dass er nicht gekommen ist, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern „um zu erfüllen“ (Matthäus 5,17f.). Das bedeutet also, das selbstverständlich die zehn Gebote kraft göttlichen Rechtes für alle Christen verpflichtend sind. Gleichzeitig zeigt uns Jesus aber auch, wie wir diese Gebote am besten erfüllen können, vor allem in der Bergpredigt. Denn wer Liebe und Barmherzigkeit im Vollsinne lebt (wie in der Bergpredigt vorgeschlagen), der erfüllt dadurch automatisch auch das Gesetz. Liebe bedeutet eben auch, dass ich nicht sündige (morde, lüge, verkehrt begehre usw.). Selbstlosigkeit in der Liebe ist dementsprechend die beste Erfüllung des Gesetzes.
    Das Gesetz und die Gebote sind sozusagen wie die Fahrbahnbegrenzungen einer Landstrasse: Wenn Du sie überschreitest, weißt Du das Du vom Weg abgekommen bist. Die Liebe oder die Weisungen der Bergpredigt sind mehr wie Markierungen in der Mitte der Fahrbahn: Wenn Du ihnen folgst, bleibst Du wie von selbst auf dem richtigen Weg innerhalb der Gebote.
    Ich hoffe, ich habe Dir weiterhelfen können?

    Viele grüße und Gottes Segen,
    Kaplan Oliver Meik.

  7. Lieber Herr Meik,

    wow, ich muss schon sagen, dass hätte ich nicht gedacht. Toller Auftritt, salopp gesagt.
    Viel zum stöbern. Die Versuchung lauert halt überall, selbst dort, wo man das Gegenteil erwartet.

    Warum ich diese Seite so toll finde?
    Wenn man neulich während der Predigt an einem Wort hängen geblieben war und darum nicht mehr folgen konnte, ……
    oder aber einfach von aufdrängenden Erinnerungen vom Zuhören abgekoppelt wurde, ……
    oder einem der Mut fehlte, aufzustehen und nachzufragen, wie dass denn gemeint war…
    die Möglichkeit hier noch einmal in Ruhe nachzuhören, ist sehr angenehm.

    Zudem muss ich gestehen, ich machte das gerade bei einer monotonen Tätigkeit. Aber: Wie das Hörspiel, was mein beim Puzzlen hörte oder die Gespräche, die sich beim Lego-Bauen entwickelten – es hat etwas meditatives bei einer solchen Art von Beschäftigung den Weg nach innen zu öffnen. Sicher kennen Sie das!?

    Übrigens hat mein Freund (Baptist) in Kanada sich gerade über diesen Link gefreut.

    Habe ich es richtig verstanden, dass Sie ab Februar scheinbar weniger in Glinde bzw. der Pfarrei und mehr in Wandsbek zur Verfügung stehen?

    Herzliche Grüße aus „Nordberlin“
    Stephan Knoefel

    PS: Ihre Gelassene Reaktion auf die „Mundfaulheit“ der angehenden Frimanden am Sonntag in Reinbek war spitze.

  8. kaplanmeik sagt:

    Lieber Stephan Knoefel,
    vielen Dank für den lieben Kommentar! Ich freue mich, dass die Seite gefällt und eine Hilfe ist. Ja, monotone Tätigkeiten sind eine altbewährte Meditationshilfe: das langsame Schreiten im Kreuzgang, der Rosenkranz mit seinen Perlen, einfache Arbeiten … Alles kann zum Gebet werden!
    Es ist tatsächlich so gedacht, dass ich ab Februar etwas mehr in Wandsbek sein soll. Soweit ich das bisher übersehen kann, hält es sich dort aber in Grenzen. So viel ändert sich also (noch) nicht.
    Lassen Sie sich auch von den ‚guten‘ Dingen nicht zu sehr versuchen!
    Viele Grüße und Gottes Segen,
    Kaplan Oliver Meik.

  9. Marguerite Sinn sagt:

    Lieber Pastor Meik,

    bis jetzt stand ich dem Nachhören einer Predigt eher skeptisch gegenüber.

    Beim Nachlesen, dachte ich, hat man jeder Zeit die Möglichkeit, innezuhalten, nachzudenken und den Zusammenhang wieder aufzunehmen.
    Bein Nachhören dagegen fühlt man sich vielleicht von dem Gedankenfluss getrieben. Außerdem, bildete ich mir ein, würde die Authentizität des direkt Gesprochenen bei einer Aufnahme verloren gehen.

    Ich habe mich geirrt. Gestern habe ich zum ersten Mal eine Ihrer Predigten nachgehört und erlebt, dass sie mich nicht nur kognitiv -wie beim Nachlesen-, sondern auch emotional -und dies fast so intensiv wie in der Kirche-, ansprach und tief bewegte.

    Für dieses tolle lebendige Angebot bedanke ich mich sehr herzchlich!

    Mit vielen Grüßen aus Glinde
    Marguerite Sinn

  10. martina wagenknecht sagt:

    lieber oliver,

    ich bin auch durch zufall auf deine seite gestossen. toll – danke
    ich werde das angebot nutzen und in die predigten reinhören

    wir freuen uns dich anfang des jahres in deiner neuen gemeinde zu besuchen und wünschen dir das beste

    martina wagenknecht und michael meik

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